Kürbis: Unterschied zwischen den Versionen
K (Textersetzung - „Kategorie:Pflanzen“ durch „Kategorie:Fauna“) |
K (Textersetzung - „Kategorie:Pflanzen und Tiere“ durch „“) |
||
| Zeile 22: | Zeile 22: | ||
[[Kategorie:Biologie]] | [[Kategorie:Biologie]] | ||
| − | + | ||
[[Kategorie:Fauna]] | [[Kategorie:Fauna]] | ||
Version vom 26. April 2016, 19:42 Uhr
Der Kürbis kommt in verschiedenen Arten, die alle zu den Kürbisgewächsen (Cucurbita pepo) zählen, vor.
Beschreibung
Der Kürbis ist eine einjährige Pflanze. Die Stängel sind niederliegend oder kletternd. Sie erreichen eine Länge von bis zu zehn Metern. Die Blätter sind wechselständig, die Blüten eingeschlechtig auf derselben Pflanze. Männliche Blüten wachsen in blattachselständigen Büscheln, während weibliche Blüten einzelstehend sind. Kürbisfrüchte sind sehr verschiedenartig. Sie wachsen je nach Kulturart größer oder kleiner, d. h. erreichen einen Durchmesser von 15 bis 40 cm und weisen eine rundliche bis längliche Form auf. Ihre Färbung ist meist gelb, orange oder grün. Kürbisfrüchte können aber auch noch andere Farbgebungen aufweisen. Kürbispflanzen kommen kultiviert oder auch wild wachsend weltweit vor. Ihre ursprüngliche Herkunft ist unklar, liegt aber wahrscheinlich in Amerika.
Blüte- und Reifezeit, Verwendung
Kürbispflanzen blühen in den Monaten April bis September. Das Fruchtfleisch von im Herbst reifenden Kürbisfrüchten kann sowohl auf der süßen (Kompott, Marmelade, Kuchen) als auch auf der sauren Seite (Suppe, Gemüse) verarbeitet werden. Berühmt ist das Kürbiskernöl, eine Spezialität aus der Steiermark. Seit einigen Jahren verbreitet sich auch in Salzburg der ursprünglich aus Irland stammende, aber nun aus Amerika übernommene Brauch, Halloween zu feiern und ausgehöhlte Kürbisfrüchte mit Augen-, Nasen- und Mundlöchern zu versehen und geisterhaft zu beleuchten.
Kürbis als Heilpflanze
Kürbiskerne wurden als Wurmkur gegen Bandwürmer eingenommen, sie werden bei Prostata- und Blasenleiden eingesetzt und in der Homöopathie bei Übelkeit und Erbrechen empfohlen.
Gängige Arten
- Gartenkürbis
- Riesenkürbis
- Moschuskürbis
Quellen
- Dieter Podlech, Heilpflanzen, GU Naturführer, Gräfe und Unzer
- Salzburgwiki, Das Schrannenkochbuch
- Salzburger Nachrichten, Lokalteil S. 16, 21. Oktober 2010, Birgit Hörl, in Frisch vom Markt, "Die Kürbiszeit ist voll im Gang!"