Madlgut (Hallein): Unterschied zwischen den Versionen
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Version vom 16. Juli 2015, 08:09 Uhr


Als im Sommer die Reste des Madlguts im Halleiner Ortsteil Burgfried abgetragen wurden, verschwand mit ihnen auch der Keller, in dem sich im Spätmittelalter ein jüdisches Reinigungsbad, eine „Mikwah“, befand.
Das „Judenbad“ in Hallein-Burgfried
In diesem Haus gab es nach Oberrabbiner Adolf Altmann[1] ein Ritualbad, zu dem neben dem rituellen Tauchbad im Keller (mit einem bassinartigen viereckigen Ausschnitt ) auch ein Wannenbad im Erdgeschoß gehörte. 1448 gab es seitens des Abts von St. Peter in Salzburg, Petrus I. Klughammer, an den Chirurgen Johann Wajdecker die Erlaubnis, „an dem Judenbad über Klostergrund ein Wasser, welches entspringt auf unserem Gute Unterech, in Rinnen zu führen“.
Der Keller mit dem „Judenbad“ ist jetzt planiert, die Erinnerung an diese jüdische Stätte neben dem Unteregg-Gut bleibt im Heimatmuseum „Mesnerhäusl“ in Bad Vigaun lebendig: Hier ist die Marmorbank der „Mikwah“ in Burgfried erhalten und für die Besucher zugänglich.
Quelle
- Quelle MMag. Michael Neureiter, 15. Juli 2015
Fußnoten
- ↑ Geschichte der Juden in Stadt und Land Salzburg, Band 2, 1930