Aschermittwoch: Unterschied zwischen den Versionen

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Am '''Aschermittwoch''', dem Beginn der [[Fastenzeit]], wird in den Kirchen das Aschenkreuz gespendet: "Gedenke, Mensch, dass du Staub bist und zum Staub zurückkehrst...".  
Am '''Aschermittwoch''', dem Beginn der [[Fastenzeit]], wird in den Kirchen das Aschenkreuz gespendet: "Gedenke, Mensch, dass du Staub bist und zum Staub zurückkehrst".


Asche ist in vielen Religion ein Symbol der Vergänglichkeit. Ergänzt wird es mit dem Glauben,  dass im Verbrennungsprodukt ''Asche'' die läuternde und reinigende Kraft des Feuers steckt. In den Anfangszeiten der christlichen Glaubenslehre mussten Sünder mussten ihr Haupt mit Asche bestreuen. Seit dem [[11. Jahrhundert]] waren am Aschermittwoch dann alle Kirchgänger dazu verpflichtet.
== Beschreibung ==
Asche gilt in vielen Religionen als Symbol der Vergänglichkeit und wird zugleich mit der reinigenden Kraft des Feuers verbunden. In der frühen christlichen Lehre bestreuten Sünder ihr Haupt mit Asche. Der Name Aschermittwoch leitet sich von ''Ascheritus'' ab, einem seit dem [[11. Jahrhundert]] belegten Bestandteil der kirchlichen Liturgie. Das Aschenkreuz geht auf die frühe Kirche zurück, wo es zur öffentlichen Buße in der Karwoche gehörte. Im [[Mittelalter]] entwickelte sich daraus ein Aschenritus, bei dem sich Gläubige zu Beginn der [[Fastenzeit]] mit Asche bestreuen ließen, um ihre Verbundenheit mit den Büßern zu zeigen und sich der eigenen Schuld bewusst zu werden. Heute wird in Gottesdiensten ein Aschenkreuz auf die Stirn gezeichnet, das an die Endlichkeit des Menschen erinnert und zugleich für Reinigung steht.


Heutzutage findet am Aschermittwoch traditionell ein ''Heringsschmaus'' statt, also Fisch anstatt Fleisch.
Der Aschermittwoch markiert den Beginn der 40‑tägigen Fastenzeit, wobei die Sonntage als "kleine Osterfeste" ausgenommen sind. Die Zahl 40 besitzt starke biblische Symbolik, etwa im 40‑tägigen Fasten Jesu oder den 40 Jahren der Wüstenwanderung Israels. In der zweiten Hälfte des [[20. Jahrhundert]]s etablierte sich der Heringsschmaus als traditionelles Fischgericht am Aschermittwoch, der in [[Österreich]] bis heute fest zur Esskultur gehört.


==Quelle==
== Trivia ==
* [http://web.utanet.at/studiogalerie-ikebana/kq_brauch_02.html web.utanet.at Brauchtum]


[[Kategorie:Brauch]]
Am Aschermittwoch [[2026]] begannen an diesem Tag sowohl die katholische [[Fastenzeit]] als auch der muslimische Ramadan.
[[Kategorie:Volkskultur]]
 
==Quellen==
* [[SALZBURG24]] vom [https://www.salzburg24.at/news/oesterreich/der-aschermittwoch-und-seine-traditionen-warum-heute-fisch-auf-den-teller-kommt-art-317222  18. Februar 2026]
* [https://gottesdienstkultur-nordkirche.de/ascheritus-fuer-aschermittwoch/ gottesdienstkultur-nordkirche.de], Ascheritus für Aschermittwoch
 
[[Kategorie:Kultur und Bildung]]
[[Kategorie:Religion]]
[[Kategorie:Religion]]
[[Kategorie:Katholische Kirche]]
[[Kategorie:Katholische Kirche (Sonstiges)]]