Otto Leodolter: Unterschied zwischen den Versionen
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'''Otto Leodolter''' (* [[18. März]] [[1936]] in St. Sebastian, [[Steiermark]]; † [[16. Dezember]] [[2020]] in [[Ried im Innkreis]], [[OÖ]] | '''Otto Leodolter''' (* [[18. März]] [[1936]] in St. Sebastian, [[Steiermark]]; † [[16. Dezember]] [[2020]] in [[Ried im Innkreis]], [[OÖ]]) war der erste nordische österreichische Medaillengewinner bei Olympischen Winterspielen | ||
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Leodolter war in dieser Zeit der erfolgreichste Springer. Neben zahlreichen Jugend- und Juniorenmeistertiteln errang er auch vier Staatsmeistertitel. | Leodolter war in dieser Zeit der erfolgreichste Springer. Neben zahlreichen Jugend- und Juniorenmeistertiteln errang er auch vier Staatsmeistertitel. | ||
Im März [[1959]] sprang er am Holmenkollen in Oslo in [[Norwegen]] vor 100 000 Zuschauern mit 71,5 m einen neuen Schanzenrekord, der 13 Jahre halten sollte. Davon erfuhr er jedoch erst [[1999]], als er dafür vom norwegischen König Harald vor Ort ausgezeichnet wurde. Ebenfalls 1959 gelang ihm auf dem Kulm <span style="color:green">Kulm</span><ref>siehe | Im März [[1959]] sprang er am Holmenkollen in Oslo in [[Norwegen]] vor 100 000 Zuschauern mit 71,5 m einen neuen Schanzenrekord, der 13 Jahre halten sollte. Davon erfuhr er jedoch erst [[1999]], als er dafür vom norwegischen König Harald vor Ort ausgezeichnet wurde. Ebenfalls 1959 gelang ihm auf dem Kulm <span style="color:green">Kulm</span><ref>siehe EnnstalWiki → [[enns:Kulm (Skiflugschanze)]]</ref><ref>{{ennswiki}}</ref> in <span style="color:green">Tauplitz</span><ref>siehe EnnstalWiki → [[enns:Tauplitz]]</ref> in der Steiermark mit 128 m ein neuer österreichischer Weitenrekord. [[1961]] verbesserte er diesen in Oberstorf in [[Bayern]] auf 138 m. | ||
Er nahm bereits [[1956]] an den Olympischen Spielen in Cortina d’Ampezzo, [[Venetien|Veneto]], [[Italien]], teil und wurde 30. auf der Normalschanze. Bei den Olympischen Winterspielen in ''Squaw Valley'', [[USA]], belegte er im Springen von der Normalschanze am [[18. Februar]] [[1960]] den 3. Platz und war damit der erste österreichische Medaillengewinner in dieser Sportart. Bei seinen dritten Olympischen Spielen, den [[Olympische Winterspiele in Innsbruck|Winterspielen 1964 in Innsbruck]], verpasste er als 28. von der Normal- und als 17. von der Großschanze eine Wiederholung seines Erfolges von 1960 deutlich. Es waren zudem die letzten internationalen Wettbewerbe seiner Karriere. | Er nahm bereits [[1956]] an den Olympischen Spielen in Cortina d’Ampezzo, [[Venetien|Veneto]], [[Italien]], teil und wurde 30. auf der Normalschanze. Bei den Olympischen Winterspielen in ''Squaw Valley'', [[USA]], belegte er im Springen von der Normalschanze am [[18. Februar]] [[1960]] den 3. Platz und war damit der erste österreichische Medaillengewinner in dieser Sportart. Bei seinen dritten Olympischen Spielen, den [[Olympische Winterspiele in Innsbruck|Winterspielen 1964 in Innsbruck]], verpasste er als 28. von der Normal- und als 17. von der Großschanze eine Wiederholung seines Erfolges von 1960 deutlich. Es waren zudem die letzten internationalen Wettbewerbe seiner Karriere. | ||