Bistum Salzburg: Unterschied zwischen den Versionen
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Aus dieser Reihenfolge lässt sich ein gewisser Vorrang ableiten, den Salzburg damals in Bayern inne hatte. | Aus dieser Reihenfolge lässt sich ein gewisser Vorrang ableiten, den Salzburg damals in Bayern inne hatte. | ||
Version vom 19. Juni 2011, 14:47 Uhr
Das Bistum Salzburg wurde im Jahr 739 von Odilo, Herzog von Bayern, errichtet.
Geschichte
Odilo, Sohn des Herzogs Gottfried von Schwaben, wurde 736 Herzog von Bayern, wo er im Zusammenwirken mit dem päpstlichen Legaten und Missionserzbischof Bonifatius vier kanonische Bistümer errichtete.
Von Papst Gregor III. umfassend bevollmächtigt, setzte Bonifatius in Absprache mit Herzog Odilo im Jahr 739 zuerst Johannes als Bischof des Bistums Salzburg ein. Erst nach dessen Installierung wurden Erenbert zum Bischof von Freising und Gaubald als Bischof von Regensburg ernannt. In Passau musste Bonifatius nachfolgend den vom Papst selbst geweihten und bereits amtierenden Bischof Vivilo anerkennen.
Aus dieser Reihenfolge lässt sich ein gewisser Vorrang ableiten, den Salzburg damals in Bayern inne hatte.
Vom Bistum zum Erzbistum
Am 20. April 798 wurde das Bistum Salzburg auf Bitten des Frankenkönigs Karl des Großen von Papst Leo III. zum Erzbistum erhoben und Bischof Arn zum ersten Salzburger Erzbischof ernannt.
Quellen
- Heinz Dopsch, Robert Hoffmann, Salzburg. Die Geschichte einer Stadt. Verlag Anton Pustet, Salzburg, 2. Aktualisierte Auflage, 2008