Pfarrkirche zum hl. Martin Thalgau: Unterschied zwischen den Versionen
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Datei:Pfarkirche Thalgau mit Friedhof, Ansicht aus Südost.JPG| Pfarrkirche Thalgau mit Friedhof von Südost | Datei:Pfarkirche Thalgau mit Friedhof, Ansicht aus Südost.JPG| Pfarrkirche Thalgau mit Friedhof von Südost | ||
Version vom 9. Januar 2011, 21:12 Uhr
Die Pfarrkirche zum hl. Martin in Thalgau geht auf das 8. Jahrhundert zurück.
Information
Der Bayernherzog Theodebert hat um 730 Thalgau, ein Ort, der keine Kirche hat der Kirche von Salzburg geschenkt. Dieser Ort zwischen Salzburg und dem Salzkammergut hat seither an Bedeutung gewonnen. 1182 wird Thalgau zur Mutterpfarre für das Salzburger Gebiet nach Osten hin, 1813 zum Zentrum des Dekanates Thalgau. Das Gebiet der Pfarre Thalgau deckt sich heute mit dem Gemeindegebiet von Thalgau.
Die Pfarrkirche ist dem heiligen Martin, Bischof von Tours, Frankreich, geweiht und hatte an dieser Stelle sieben Vorgängerkirchen - ihre Spuren bis zur frühesten Kirche aus dem 8. Jahrhundert wurden bei Grabungen gefunden.
Die heutige barocke Hallenkirche wurde 1745 bis 1755 erbaut und hat im Wesentlichen noch die barocke Einrichtung erhalten. Tobias Kendler war der Baumeister, Sebastian Eberl der Bildhauer, Benedikt Werkstätter der Maler. Der Unterbau des Turmes mit seinen Eingängen unter und auf der Empore, sowie das Taufbecken stammen aus der gotischen Zeit.
Thalgau ist außerdem eines von 20 Dekanaten der Erzdiözese Salzburg. Neben Thalgau selbst gehören noch die Pfarren Ebenau, Faistenau, Fuschl am See, Hintersee, Hof bei Salzburg, Koppl, Plainfeld, St. Gilgen und Strobl zum Dekanat Thalgau.
Der zur Pfarrkirche gehörende Pfarrhof befindet sich in Thalgau untypischerweise weit von der Kirche entfernt.
Daten
Seehöhe: 545 m
Einwohner: 5212
Errichtet: 1182
Pfarrgebiet: Der Pfarrbereich deckt sich mit dem Gemeindegebiet.
Pfarrer: Mag. Josef Zauner