Dorfgasteiner Bergbahnen Aktiengesellschaft: Unterschied zwischen den Versionen

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Ein 168 Seiten starker Prüfbericht<ref>von der Wiener Unternehmensberatung "Business Valuation"</ref> deckte im Sommer 2010 Mängel bei den Dorfgasteiner Bergbahnen auf. Konkret geht es um Vorwürfe gegen den langjährigen Geschäftsführer der {{PAGENAME}}, Rudolf Egger. So kann man dem Bericht entnehmen, dass er die Kaskoversicherung für sein Privatauto bezahlen ließ, erhielt neben seiner Bezahlung für den Geschäftsführerposten € 837,19 Euro monatlich für den Betrieb einer kleinen ORF-Materialseilbahn, ließ sich neben einer vereinbarten Überstundenpauschale in  den Jahren 2002 bis 2007 noch weitere Zusatzstunden samt 50 Prozent  Zuschlag von den Bergbahnen auszahlen (9.115,92 Euro), kassierte für die Jahre 2002, 2005, 2008  und 2009 auch ein "Bilanzgeld" als  Erfolgsprämie. Dazu erklärte Egger, ihm wäre so eine Zahlung  "''nach einer guten Saison''" mündlich zugesagt worden, schriftlich gäbe es allerdings dazu nichts.  Weiters genehmigte er sich selbst Bau- und Erschwerniszulagen.
 
Ein 168 Seiten starker Prüfbericht<ref>von der Wiener Unternehmensberatung "Business Valuation"</ref> deckte im Sommer 2010 Mängel bei den Dorfgasteiner Bergbahnen auf. Konkret geht es um Vorwürfe gegen den langjährigen Geschäftsführer der {{PAGENAME}}, Rudolf Egger. So kann man dem Bericht entnehmen, dass er die Kaskoversicherung für sein Privatauto bezahlen ließ, erhielt neben seiner Bezahlung für den Geschäftsführerposten € 837,19 Euro monatlich für den Betrieb einer kleinen ORF-Materialseilbahn, ließ sich neben einer vereinbarten Überstundenpauschale in  den Jahren 2002 bis 2007 noch weitere Zusatzstunden samt 50 Prozent  Zuschlag von den Bergbahnen auszahlen (9.115,92 Euro), kassierte für die Jahre 2002, 2005, 2008  und 2009 auch ein "Bilanzgeld" als  Erfolgsprämie. Dazu erklärte Egger, ihm wäre so eine Zahlung  "''nach einer guten Saison''" mündlich zugesagt worden, schriftlich gäbe es allerdings dazu nichts.  Weiters genehmigte er sich selbst Bau- und Erschwerniszulagen.
  
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Die {{PAGENAME}} erstatteten Anzeige und entließen Egger. Wie aus Quellen zu erfahren war, war das Misstrauen der {{PAGENAME}} gegenüber ihrem langjährigen Geschäftsführer so groß, dass sie ihm nicht nur die Schlüssel bei seiner Entlassung abgenommen hatten, sondern vorsichtshalber auch gleich alle Schlösser auswechselten.
 
Die {{PAGENAME}} erstatteten Anzeige und entließen Egger. Wie aus Quellen zu erfahren war, war das Misstrauen der {{PAGENAME}} gegenüber ihrem langjährigen Geschäftsführer so groß, dass sie ihm nicht nur die Schlüssel bei seiner Entlassung abgenommen hatten, sondern vorsichtshalber auch gleich alle Schlösser auswechselten.
  
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Im Dezember 2010 wurde der [[Hallein]]er [[Erwin Stangassinger]] unter 50 Bewerbern zum neuen Geschäftsführer ausgewählt.
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== Quellen ==
 
* [http://www.krone.at/Salzburg/Dorfgasteiner_Bergbahnen_Vorstand_angezeigt-Harter_Pruefbericht-Story-217206 krone.at]
 
* [http://www.krone.at/Salzburg/Dorfgasteiner_Bergbahnen_Vorstand_angezeigt-Harter_Pruefbericht-Story-217206 krone.at]
 
* [[Salzburger Nachrichten]], 9. November 2010
 
* [[Salzburger Nachrichten]], 9. November 2010
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==Fußnoten==
 
==Fußnoten==

Version vom 16. Dezember 2010, 19:40 Uhr

Die Dorfgasteiner Bergbahnen Aktiengesellschaft Aktiengesellschaft ist die Betreibergesellschaft von Aufstiegshilfen im Gasteinertal.

Allgemeines

Die Dorfgasteiner Bergbahnen Aktiengesellschaft betreibt die Skischaukel Großarl-Dorfgastein. Großarl ist seit 2001 dabei. Damals investierten die Großarler 30 Millionen Schilling (rund 2,2 Millionen Euro).

2010: Eklat

Ein 168 Seiten starker Prüfbericht[1] deckte im Sommer 2010 Mängel bei den Dorfgasteiner Bergbahnen auf. Konkret geht es um Vorwürfe gegen den langjährigen Geschäftsführer der Dorfgasteiner Bergbahnen Aktiengesellschaft, Rudolf Egger. So kann man dem Bericht entnehmen, dass er die Kaskoversicherung für sein Privatauto bezahlen ließ, erhielt neben seiner Bezahlung für den Geschäftsführerposten € 837,19 Euro monatlich für den Betrieb einer kleinen ORF-Materialseilbahn, ließ sich neben einer vereinbarten Überstundenpauschale in den Jahren 2002 bis 2007 noch weitere Zusatzstunden samt 50 Prozent Zuschlag von den Bergbahnen auszahlen (9.115,92 Euro), kassierte für die Jahre 2002, 2005, 2008 und 2009 auch ein "Bilanzgeld" als Erfolgsprämie. Dazu erklärte Egger, ihm wäre so eine Zahlung "nach einer guten Saison" mündlich zugesagt worden, schriftlich gäbe es allerdings dazu nichts. Weiters genehmigte er sich selbst Bau- und Erschwerniszulagen.

Insgesamt beziffern die Dorfgasteiner Bergbahnen Aktiengesellschaft den Schaden mit 72.505,03 Euro, wovon 60.339,03 noch offen wären (die Differenz hatte Egger mittlerweilen zurückerstattet).

Die Dorfgasteiner Bergbahnen Aktiengesellschaft erstatteten Anzeige und entließen Egger. Wie aus Quellen zu erfahren war, war das Misstrauen der Dorfgasteiner Bergbahnen Aktiengesellschaft gegenüber ihrem langjährigen Geschäftsführer so groß, dass sie ihm nicht nur die Schlüssel bei seiner Entlassung abgenommen hatten, sondern vorsichtshalber auch gleich alle Schlösser auswechselten.

Geschäftsführer

Im Dezember 2010 wurde der Halleiner Erwin Stangassinger unter 50 Bewerbern zum neuen Geschäftsführer ausgewählt.

Anschrift

Bergbahnstraße 46
5632 Dorfgastein
Telefon: 0 64 33 - 72 23-0
Fax: 0 64 33 - 7344-10
E-Mail: office@dorfgastein-bb.at

Weblinks

Quellen

"Salzburger Woche", Ausgabe "Pongauer Nachrichten", 16. Dezember


Fußnoten

  1. von der Wiener Unternehmensberatung "Business Valuation"