SALZBURGWIKI Diskussion:Forum: Unterschied zwischen den Versionen
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: Es ist schon klar, dass sich ein Berg aufgrund seiner Größe auch in zwei oder mehreren Gemeinden erheben kann. Die Frage ist nur, wie sollten wir Berge kategorienmäßig zuordnen? Einfach alle Gemeindekategorien zuordnen, in denen ein "Zipfel" eines Berghanges liegt? Wo endet aber ein Berg? Oder nach Sichtweise? Dann läge das Kitzsteinhorn in Zell am See ... Ein für uns gangbarer Weg ist die Festlegung einer Kategorie nach im Internet abruf- und überprüfbaren Quellen: SAGIS zeigt bei Abfrage die Gemeinde an, in der sich der höchste Punkt eines Berges befindet. Das sollte einmal die zuordnungsbare Kategorie sein. | : Es ist schon klar, dass sich ein Berg aufgrund seiner Größe auch in zwei oder mehreren Gemeinden erheben kann. Die Frage ist nur, wie sollten wir Berge kategorienmäßig zuordnen? Einfach alle Gemeindekategorien zuordnen, in denen ein "Zipfel" eines Berghanges liegt? Wo endet aber ein Berg? Oder nach Sichtweise? Dann läge das Kitzsteinhorn in Zell am See ... Ein für uns gangbarer Weg ist die Festlegung einer Kategorie nach im Internet abruf- und überprüfbaren Quellen: SAGIS zeigt bei Abfrage die Gemeinde an, in der sich der höchste Punkt eines Berges befindet. Das sollte einmal die zuordnungsbare Kategorie sein. | ||
: Im Text hast du natürlich die Möglichkeit die Lage näher zu beschreiben. Und nach deinem Hinweis zum Kasereck kann mir jetzt doch auch vorstellen, dass es in manchen Fällen - wie jenen Bergen, die gut abgegrenzt, zwischen zwei Tälern sich erheben, auch beide Gemeindekategorien zugeordnet werden könnten. Im Fall des Kaserecks werde ich die von mir gelöschte Kategorie wieder einfügen. Aber eine solche Mehrfachzuordnung sollte wirklich nur dann erfolgen, wenn sie klar nachvollziehbar ist. Bei rund 600 Berg-Artikel hast du jetzt aber ein weites Betätigungsfeld meint schmunzelnd Peter (--[[Benutzer:Peter Krackowizer|Peter Krackowizer]] ([[Benutzer Diskussion:Peter Krackowizer|Diskussion]]) 09:10, 13. Jan. 2021 (CET)) | : Im Text hast du natürlich die Möglichkeit die Lage näher zu beschreiben. Und nach deinem Hinweis zum Kasereck kann mir jetzt doch auch vorstellen, dass es in manchen Fällen - wie jenen Bergen, die gut abgegrenzt, zwischen zwei Tälern sich erheben, auch beide Gemeindekategorien zugeordnet werden könnten. Im Fall des Kaserecks werde ich die von mir gelöschte Kategorie wieder einfügen. Aber eine solche Mehrfachzuordnung sollte wirklich nur dann erfolgen, wenn sie klar nachvollziehbar ist. Bei rund 600 Berg-Artikel hast du jetzt aber ein weites Betätigungsfeld meint schmunzelnd Peter (--[[Benutzer:Peter Krackowizer|Peter Krackowizer]] ([[Benutzer Diskussion:Peter Krackowizer|Diskussion]]) 09:10, 13. Jan. 2021 (CET)) | ||
| + | :: Vielen Dank, gerne per Du :-) Für die allermeisten Grenzberge gilt, dass 2 Gemeinden involviert sind, in wenigen Fällen auch 3 und in ganz ganz seltenen Fällen 4. Ich denke, dass jenen Fällen, wo 2 relevant sind, unser Hauptaugenmerk gelten sollte. Ob es dann weiters noch irgendeinen Zipfel gibt, das sollte dann wohl nach subjektiven Ermessen beurteilt werden, das lässt sich nicht standardisieren. Aber um beim Kitzsteinhorn zu bleiben - das gehört m.E. ganz eindeutig sowohl zu Kaprun (Nordosthang) als auch zu Uttendorf (Südwesthang). Von Zell sieht man es zwar, aber Sichtbarkeit sollte gewiss kein Kriterium sein. Zu SAGIS: bei "genauem" Reinzoomen könnte man wirklich meinen, dass der Gipfel, der (zumindest mir) über die Suchmaske als blau blinkender Punkt erscheint, um vielleicht 3m auf der Uttendorfer Seite läge. Das ist aber mit Sicherheit nur ein Digitalisierungsmangel bzw. ein Überinterpretieren der technischen Kartenauflösung. In der basemap darunter liegt der Gipfelpunkt exakt an der Grenze, und das trifft wohl mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit die Realität. Beim Hochgolling ist es schon allein im SAGIS mit darunterliegender Geländeschummerung augenfällig, dass die SAGIS-Marke ca. 15m westlich des realen Gipfels liegt - das ist einfach ein Lagefehler, der nicht für real gehalten werden darf. Beim eingangs erwähnten Kasereck ist die basemap-Marke ca. 2m auf der Göriacher Seite, die SAGIS-Marke ca. 1m auf der Lessacher Seite (und das sind schon sehr geringe Lagefehler). Die Wirklichkeit ist irgendwo dazwischen. Aber der Grenzstein ist in 99,99% aller Fälle am höchsten Punkt, allein schon deshalb, weil man beim Vermessen von möglichst vielen Talorten hinaufsehen können muss, und nicht nur von einer Seite. Die seltenen Ausnahmen sind vergletscherte Gipfel wie z.B. Großvenediger, Mont Blanc, wo der höchste Punkt von Eis gebildet wird, wo man nicht gut einen Grenzstein setzen kann. Der Fußpunkt des Venediger-Gipfelkreuzes steht daher auch ca. 2m niedriger als der Firngrat (das ändert sich auch je nach Schneelage und Windverfrachtung alle paar Wochen und Monate und wird daher zurecht vermessungstechnisch nicht abgebildet). Aber das sind wieder Sonderfälle, mit denen wir uns nicht aufhalten sollten. | ||
| + | :: Klar liegt da einige Arbeit vor mir oder wem auch immer, aber genau deswegen wollte ich das mal diskutiert haben, bevor ich mir Arbeit mache, und jemand anderer hat nochmals Arbeit, alles rückgängig zu machen... Aber mein Vorschlag wäre: Wenn bei SAGIS der Gipfelpunkt < 50m (das ist 1mm auf der ÖK50, also quasi "nichts") neben der Grenze liegt, dann können wir ihn getrost als "genau auf der Grenze liegend" betrachten. Wir könnten natürlich noch einen SAGIS-Kenner befragen, der kann uns vielleicht mehr zur Historie, Digitalisierungsweise und zu Lagefehlern der unterschiedlichsten Layer sagen (ich vermute, er würde schmunzeln), aber das führte wohl ein bisschen zu weit. --[[Benutzer:Kuhni74|Kuhni74]] ([[Benutzer Diskussion:Kuhni74|Diskussion]]) 16:23, 13. Jan. 2021 (CET) | ||
Version vom 13. Januar 2021, 16:23 Uhr
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Ältere Beiträge der Diskussionsseite des Forums
Um diese Seite übersichtlich mit aktuellen Themen zu halten, findet ihr ältere Beiträge im Archiv dieser Diskussionsseite.
Ein paar Hinweise zu Bildern, die ihr veröffentlicht, aufgrund eines aktuellen Urteils, in dem wikipedia.de die Verwendung von gewissen Bildern untersagt wird Ich habe mal die Hilfe:Bild - Recht am Bild überarbeitet und auf den aktuellen Stand gebracht. Die Fotografen unter euch sollten diese Punkte bitte mal lesen. Was ist passiert? Ein ehrenamtlicher Mitarbeiter in der deutschen Wikipedia hatte Bilder von Kunstwerken in einem Museum, in dem Fotografierverbot herrscht, fotografiert und veröffentlicht. Darüber hinaus hatte er Scans von Bildern aus dem gedruckten Museumskatalog angefertigt und ebenfalls in der Wikipedia veröffentlicht. In beiden Fällen waren es Kunstwerke von Künstlern, die bereits über 70 Jahre tot waren. Aber der deutsche Bundesgerichtshof entschied, dass das Hausrecht - Fotografierverbot - Vorrang hat (siehe Information). Weil es aber nicht nur in Museen verboten sein kann Kunstwerke zu fotografieren (z. B. im Salzburg Museum oder Keltenmuseum), sondern beispielsweise unter Umständen auch auf öffentlichen Plätzen und jedenfalls auch in Hauseingängen und Innenhöfen (beispielsweise von Brunnen, Skulpturen oder Plastiken), habe ich in Hilfe:Bild mal alles übersichtlich zusammengefasst. Auch möchte ich gerne mal darauf hinweisen, dass Bilder, beispielsweise historische Bilder, auf den Internetseiten www.stadt-salzburg.at, insbesondere der Seiten des Stadtarchivs nicht heruntergeladen und im Salzburgwiki veröffentlicht werden dürfen. Hingegen dürfen Bilder der Universität Salzburg, die im Bereich "Sondersammlungen (Beispiel)" der Universitätsbibliothek Salzburg veröffentlicht sind, frei verwendet werden dürfen (siehe www.ubs.sbg.ac.at Nutzungsbedingungen). Bilder und Karten aus Büchern dürfen grundsätzlich nicht veröffentlicht werden. Auch für das Fotografieren (und jedenfalls für das Veröffentlichen dieser Bilder) in Kirchen, beispielsweise von Weihnachtskrippen, muss vorher im Pfarramt gefragt werden! Und noch ein Info-Link im Salzburgwiki Salzburgwiki:Bild: DSG-VO und Datenschutz-Anpassungsgesetz 2018. Sollten Fragen zu diesem Thema auftauchen, könnt ihr diese hier gerne stellen informiert gerne --Peter Krackowizer (Diskussion) 14:59, 21. Dez. 2018 (UTC)
2021
Kategorien für Berge auf Grenzen
Sehr geehrter Herr Krackowizer!
Ehrlicherweise muss ich gleich vorausschicken, dass ich hier neu bin, ich habe jedoch einige Wikipedia-Erfahrung. Am Beispiel Kasereck haben Sie die Kategorie Göriach gelöscht, weil der Gipfel sich lt. AMAP angeblich nur im Gemeindegebiet von Lessach befinde. Ich behaupte mal ohne Beleg, dass der Grenzstein exakt am Gipfel steht und der Gipfel daher zu beiden Gemeinden gehört. Ebenso ist es mit den übrigen Gipfeln dieses Kammes (Hochgolling, Steinkarlegg, Weißhöhe, Wirriegelhöhe, Kampelfenster, Kreuzhöhe sowie mit dem ganzen Grenzkamm zur Steiermark. Und auch wenn (was ich mir nicht vorstellen kann) die Gemeindegrenze wenige Meter vom Gipfel vorbei führte, wäre der Berg (der mit seinen Hängen ja meist kilometerweit reicht) ja doch für beide Gemeinden relevant. Diese Problematik stellt sich natürlich in ganz Salzburg, ich habe stichprobenartig die gleiche Problematik für Großes Mosermandl, Großes Wiesbachhorn gefunden. Auf Wikipedia wird z.B. das Große Wiesbachhorn beiden Talgemeinden (Fusch, Kaprun) zugeordnet, was ich für sinnvoll erachte. Wie soll hier vorgegangen werden? Ich beuge mich natürlich dem Usus auf Salzburg-Wiki, falls das andernorts schon ausdiskutiert worden sein sollte. Aber nachvollziehen kann ich es derzeit nicht. Liebe Grüße, --Kuhni74 (Diskussion) 23:34, 12. Jan. 2021 (CET)
- Lieber Christof, zunächst - wir hier im Salzburgwiki sind alle per du wenn es dir recht ist (ansonsten gerne natürlich die Sie-Form).
- Zum Thema: Grundsätzlich möchte das Salzburgwiki keine Kopie der deutschen wikipedia sein und geht daher manchmal andere Wege.
- Es ist schon klar, dass sich ein Berg aufgrund seiner Größe auch in zwei oder mehreren Gemeinden erheben kann. Die Frage ist nur, wie sollten wir Berge kategorienmäßig zuordnen? Einfach alle Gemeindekategorien zuordnen, in denen ein "Zipfel" eines Berghanges liegt? Wo endet aber ein Berg? Oder nach Sichtweise? Dann läge das Kitzsteinhorn in Zell am See ... Ein für uns gangbarer Weg ist die Festlegung einer Kategorie nach im Internet abruf- und überprüfbaren Quellen: SAGIS zeigt bei Abfrage die Gemeinde an, in der sich der höchste Punkt eines Berges befindet. Das sollte einmal die zuordnungsbare Kategorie sein.
- Im Text hast du natürlich die Möglichkeit die Lage näher zu beschreiben. Und nach deinem Hinweis zum Kasereck kann mir jetzt doch auch vorstellen, dass es in manchen Fällen - wie jenen Bergen, die gut abgegrenzt, zwischen zwei Tälern sich erheben, auch beide Gemeindekategorien zugeordnet werden könnten. Im Fall des Kaserecks werde ich die von mir gelöschte Kategorie wieder einfügen. Aber eine solche Mehrfachzuordnung sollte wirklich nur dann erfolgen, wenn sie klar nachvollziehbar ist. Bei rund 600 Berg-Artikel hast du jetzt aber ein weites Betätigungsfeld meint schmunzelnd Peter (--Peter Krackowizer (Diskussion) 09:10, 13. Jan. 2021 (CET))
- Vielen Dank, gerne per Du :-) Für die allermeisten Grenzberge gilt, dass 2 Gemeinden involviert sind, in wenigen Fällen auch 3 und in ganz ganz seltenen Fällen 4. Ich denke, dass jenen Fällen, wo 2 relevant sind, unser Hauptaugenmerk gelten sollte. Ob es dann weiters noch irgendeinen Zipfel gibt, das sollte dann wohl nach subjektiven Ermessen beurteilt werden, das lässt sich nicht standardisieren. Aber um beim Kitzsteinhorn zu bleiben - das gehört m.E. ganz eindeutig sowohl zu Kaprun (Nordosthang) als auch zu Uttendorf (Südwesthang). Von Zell sieht man es zwar, aber Sichtbarkeit sollte gewiss kein Kriterium sein. Zu SAGIS: bei "genauem" Reinzoomen könnte man wirklich meinen, dass der Gipfel, der (zumindest mir) über die Suchmaske als blau blinkender Punkt erscheint, um vielleicht 3m auf der Uttendorfer Seite läge. Das ist aber mit Sicherheit nur ein Digitalisierungsmangel bzw. ein Überinterpretieren der technischen Kartenauflösung. In der basemap darunter liegt der Gipfelpunkt exakt an der Grenze, und das trifft wohl mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit die Realität. Beim Hochgolling ist es schon allein im SAGIS mit darunterliegender Geländeschummerung augenfällig, dass die SAGIS-Marke ca. 15m westlich des realen Gipfels liegt - das ist einfach ein Lagefehler, der nicht für real gehalten werden darf. Beim eingangs erwähnten Kasereck ist die basemap-Marke ca. 2m auf der Göriacher Seite, die SAGIS-Marke ca. 1m auf der Lessacher Seite (und das sind schon sehr geringe Lagefehler). Die Wirklichkeit ist irgendwo dazwischen. Aber der Grenzstein ist in 99,99% aller Fälle am höchsten Punkt, allein schon deshalb, weil man beim Vermessen von möglichst vielen Talorten hinaufsehen können muss, und nicht nur von einer Seite. Die seltenen Ausnahmen sind vergletscherte Gipfel wie z.B. Großvenediger, Mont Blanc, wo der höchste Punkt von Eis gebildet wird, wo man nicht gut einen Grenzstein setzen kann. Der Fußpunkt des Venediger-Gipfelkreuzes steht daher auch ca. 2m niedriger als der Firngrat (das ändert sich auch je nach Schneelage und Windverfrachtung alle paar Wochen und Monate und wird daher zurecht vermessungstechnisch nicht abgebildet). Aber das sind wieder Sonderfälle, mit denen wir uns nicht aufhalten sollten.
- Klar liegt da einige Arbeit vor mir oder wem auch immer, aber genau deswegen wollte ich das mal diskutiert haben, bevor ich mir Arbeit mache, und jemand anderer hat nochmals Arbeit, alles rückgängig zu machen... Aber mein Vorschlag wäre: Wenn bei SAGIS der Gipfelpunkt < 50m (das ist 1mm auf der ÖK50, also quasi "nichts") neben der Grenze liegt, dann können wir ihn getrost als "genau auf der Grenze liegend" betrachten. Wir könnten natürlich noch einen SAGIS-Kenner befragen, der kann uns vielleicht mehr zur Historie, Digitalisierungsweise und zu Lagefehlern der unterschiedlichsten Layer sagen (ich vermute, er würde schmunzeln), aber das führte wohl ein bisschen zu weit. --Kuhni74 (Diskussion) 16:23, 13. Jan. 2021 (CET)