Wappen der Grafen Lodron: Unterschied zwischen den Versionen

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Unter Paris Graf von Lodron, der [[1618]] zum Fürsterzbischof gewählt wurde, und unter dem künstlerischen Einfluss des [[Barock]]s wird der Löwe mit einen Schweif dargestellt, der auch als Achterknoten (Schlaufe) interpretierbar ist. Der mit einem dreimal ineinander geschlungene Schweif in Form eines Liebesknoten wird auch in der Literatur häufig auch als ''Löwe mit dem Brezelschweif'' bezeichnet.<ref>[https://www.sueddeutscher-barock.ch/In-Bauherr/s-z/Salzburg_Paris_Lodron.html Quelle mit dem Wort "Liebesknoten"], auch ''Liebesseil'' siehe {{wikipedia-de|Liebesseil|Liebesseil}} und in dieser Funktion auch ähnlich dem Lodronschen Knoten in der italienischen Heraldik des Hauses Savoyen verwendet worden</ref>).
 
Unter Paris Graf von Lodron, der [[1618]] zum Fürsterzbischof gewählt wurde, und unter dem künstlerischen Einfluss des [[Barock]]s wird der Löwe mit einen Schweif dargestellt, der auch als Achterknoten (Schlaufe) interpretierbar ist. Der mit einem dreimal ineinander geschlungene Schweif in Form eines Liebesknoten wird auch in der Literatur häufig auch als ''Löwe mit dem Brezelschweif'' bezeichnet.<ref>[https://www.sueddeutscher-barock.ch/In-Bauherr/s-z/Salzburg_Paris_Lodron.html Quelle mit dem Wort "Liebesknoten"], auch ''Liebesseil'' siehe {{wikipedia-de|Liebesseil|Liebesseil}} und in dieser Funktion auch ähnlich dem Lodronschen Knoten in der italienischen Heraldik des Hauses Savoyen verwendet worden</ref>).
  
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Der Lodronsche Wappen-Löwe mit einem Brezelschweif wurden auch von anderen Fürsten - vielleicht in Erinnerung an den "Vater des Vaterlandes" gelegentlich verwendet, z.B. im Prunkwappen an der [[Alte Residenz|Alten Residenz]] von [[Franz Anton Fürst Harrach]] des Jahres [[1710]].  
 
Der Lodronsche Wappen-Löwe mit einem Brezelschweif wurden auch von anderen Fürsten - vielleicht in Erinnerung an den "Vater des Vaterlandes" gelegentlich verwendet, z.B. im Prunkwappen an der [[Alte Residenz|Alten Residenz]] von [[Franz Anton Fürst Harrach]] des Jahres [[1710]].  
 
Die beiden 5 m hohen Lodronschen Wappen-Löwen im Neuen Schloss in [[Gmünd]] in [[Kärnten]] standen bis [[1840]] nächst dem [[Mirabellgarten]]s in Salzburg, sehr wahrscheinlich im direkt angrenzenden großen Garten des Lodronschen Primogeniturpalastes.
 
Die beiden 5 m hohen Lodronschen Wappen-Löwen im Neuen Schloss in [[Gmünd]] in [[Kärnten]] standen bis [[1840]] nächst dem [[Mirabellgarten]]s in Salzburg, sehr wahrscheinlich im direkt angrenzenden großen Garten des Lodronschen Primogeniturpalastes.
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Am [[Jägerhaus (Nonntal)|Jägerhaus]] in Salzburg-[[Nonntal]] befindet sich ein [[Paris Lodron-Wappen am Jägerhof‎‎|Paris Lodron-Wappen]].
  
 
== Quellen ==
 
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Version vom 7. Oktober 2019, 14:46 Uhr

Der Wappen der Familie Lodron zeigt einen Löwe (heraldisch: gelöwter Leopard) mit einem Brezelschweif. Es ist auch das Wappen von Fürsterzbischof Paris Graf von Lodron.

Allgemeines

Dieses Wappen ist in der Stadt Salzburg an Wehrmauern häufig zu finden, auch an kirchlichen Bauten wie bespielsweise am Loretokloster der Kapuzinerinnen oder dem Salzburger Dom.

Beschreibung

Das Wappen der Familie Lodron (Seitenlinie Laterano) zeigt auf dem Schild im roten Feld einen silbernen Löwen (heraldisch: gelöwter Leopard), seit babylonischer Zeit ein Herrschaftssymbol, der aufgerichtet auf seinen Hinterbeinen schreitend und die Vorderbeine höher, weniger hoch erhebend, seinen Kopf zum Betrachter wendet. Der charakteristische Schwanz (Schweif) war ursprünglich ein sehr langer Doppelschwanz, dessen s-förmig schwingende Enden je nach Abbildung bereits entfernt einer Brezel ähnelten.

Unter Paris Graf von Lodron, der 1618 zum Fürsterzbischof gewählt wurde, und unter dem künstlerischen Einfluss des Barocks wird der Löwe mit einen Schweif dargestellt, der auch als Achterknoten (Schlaufe) interpretierbar ist. Der mit einem dreimal ineinander geschlungene Schweif in Form eines Liebesknoten wird auch in der Literatur häufig auch als Löwe mit dem Brezelschweif bezeichnet.[1]).

Weitere Wappen-Beispiele aus der Familie

Lodronscher Wappenlöwe in Gmünd (Kärnten)

Der Lodronsche Wappen-Löwe mit einem Brezelschweif wurden auch von anderen Fürsten - vielleicht in Erinnerung an den "Vater des Vaterlandes" gelegentlich verwendet, z.B. im Prunkwappen an der Alten Residenz von Franz Anton Fürst Harrach des Jahres 1710. Die beiden 5 m hohen Lodronschen Wappen-Löwen im Neuen Schloss in Gmünd in Kärnten standen bis 1840 nächst dem Mirabellgartens in Salzburg, sehr wahrscheinlich im direkt angrenzenden großen Garten des Lodronschen Primogeniturpalastes.

Am Jägerhaus in Salzburg-Nonntal befindet sich ein Paris Lodron-Wappen.

Quellen

Einzelnachweis

  1. Quelle mit dem Wort "Liebesknoten", auch Liebesseil siehe Eintrag in der deutschsprachigen Wikipedia zum Thema "Liebesseil" und in dieser Funktion auch ähnlich dem Lodronschen Knoten in der italienischen Heraldik des Hauses Savoyen verwendet worden