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| | [[Datei:Schwarzstraße beim Hotel Sacher a.jpg|thumb|Schwarzstraße beim Hotel Sacher]] | | [[Datei:Schwarzstraße beim Hotel Sacher a.jpg|thumb|Schwarzstraße beim Hotel Sacher]] |
| | [[Datei:Gedenktafel_Rosa_Kerschbaumer.jpg|thumb|Gedenktafel für [[Rosa Kerschbaumer]] (* 1851 oder 1854; † 1923); in der Schwarzstraße Nr. 32]] | | [[Datei:Gedenktafel_Rosa_Kerschbaumer.jpg|thumb|Gedenktafel für [[Rosa Kerschbaumer]] (* 1851 oder 1854; † 1923); in der Schwarzstraße Nr. 32]] |
| | + | Die '''Schwarzstraße''' ist eine wichtige Verkehrsstraße am rechten Ufer der [[Salzach]] in der Landeshauptstadt [[Salzburg]]. |
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| − | Die '''Schwarzstraße''' ist eine wichtige Verkehrsstraße am rechten Ufer der [[Salzach]] in der Landeshauptstadt [[Salzburg]]. Sie verläuft parallel zum [[Elisabethkai]] von der [[Altstadt (rechtes Salzachufer)|rechten Altstadt]] über die [[Neustadt]] in den Stadtteil [[Elisabeth-Vorstadt]] und endet am [[Gebirgsjägerplatz]]. Der staaatsbrückenseitige Teil der Straße ab dem Landestheater hieß bis in die [[Zwischenkriegszeit]] Bismarckstraße. | + | == Verlauf == |
| | + | Die Schwarzstraße nimmt ihren Ausgang nahe der [[Staatsbrücke]] am [[Platzl]]. Sie verläuft parallel zum [[Elisabethkai]] von der [[Altstadt (rechtes Salzachufer)|rechten Altstadt]] über die [[Neustadt]] in den Stadtteil [[Elisabeth-Vorstadt]] und endet am [[Gebirgsjägerplatz]]. Dabei führt sie durch die Unterführung der [[Eisenbahnbrücke (Stadt Salzburg)|Eisenbahnbrücke]] zum Gebirgsjägerplatz in die Elisabeth-Vorstadt. Der Gebirgsjägerplatz stellt als verbreitertes Straßenstück seit dem Schwarzstraße-Durchbruch praktisch die Verlängerung der Schwarzstraße von der Eisenbahnbrücke zur [[Saint-Julien-Straße]] dar. |
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| | == Name == | | == Name == |
| | Die Straße wurde bereits [[1867]], noch zu seinen Lebzeiten, nach [[Karl Freiherr von Schwarz]] (* 1817; † 1898) benannt. Der aus dem damals österreichischen Böhmen stammende Eisenbahn-Bauunternehmer tat sich durch die [[Salzachregulierung]] und dem Bau der Eisenbahntrassen Wien-Salzburg und [[Salzburg-Halleiner-Bahn|Salzburg-Hallein]], sowie der Anlage des [[Salzburger Hauptbahnhof]]s hervor und leitete mit diesen Maßnahmen den Aufschwung der Landeshauptstadt zur Mitte des [[19. Jahrhundert]]s ein. Die Stadt Salzburg ehrte ihn außer mit der Straßenbenennung bereits [[1862]] mit der Verleihung der [[Ehrenbürger der Stadt Salzburg|Ehrenbürgerschaft]]. | | Die Straße wurde bereits [[1867]], noch zu seinen Lebzeiten, nach [[Karl Freiherr von Schwarz]] (* 1817; † 1898) benannt. Der aus dem damals österreichischen Böhmen stammende Eisenbahn-Bauunternehmer tat sich durch die [[Salzachregulierung]] und dem Bau der Eisenbahntrassen Wien-Salzburg und [[Salzburg-Halleiner-Bahn|Salzburg-Hallein]], sowie der Anlage des [[Salzburger Hauptbahnhof]]s hervor und leitete mit diesen Maßnahmen den Aufschwung der Landeshauptstadt zur Mitte des [[19. Jahrhundert]]s ein. Die Stadt Salzburg ehrte ihn außer mit der Straßenbenennung bereits [[1862]] mit der Verleihung der [[Ehrenbürger der Stadt Salzburg|Ehrenbürgerschaft]]. |
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| − | Laut [[Franz Martin]] wurde der Straßenzug nach dem Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich im Jahr [[1938]] in ''Bismarckstraße'' umbenannt. Die Rückbenennung erfolgte nach dem Ende der unseligen nationalsozialistischen Herrschaft im Jahr [[1945]]. Allerdings dürfte sie schon in den [[1920er]]-Jahren ''Bismarckstraße'' geheißen hat, wie aus einer zeitgenössischen Werbung zu sehen ist.<ref>Quelle [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sch&datum=19250101&seite=8&zoom=13 ANNO], [[Salzburger Chronik]], Ausgabe vom 1. Jänner 1925, Seite 8</ref> | + | Der [[Staatsbrücke|staatsbrückenseitige]] Teil der Straße ab dem [[Landestheater]] hieß bis in die [[Zwischenkriegszeit]] ''Bismarckstraße''. Laut [[Franz Martin]] wurde der Straßenzug erst nach dem [[Anschluss]] Österreichs an das Deutsche Reich im Jahr [[1938]] in ''Bismarckstraße'' umbenannt. Die Rückbenennung erfolgte nach dem Ende der unseligen [[Nationalsozialismus|nationalsozialistischen]] Herrschaft im Jahr [[1945]]. Allerdings dürfte sie schon in den [[1920er]]-Jahren ''Bismarckstraße'' geheißen hat, wie aus einer zeitgenössischen Werbung zu sehen ist.<ref>Quelle [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sch&datum=19250101&seite=8&zoom=13 ANNO], [[Salzburger Chronik]], Ausgabe vom 1. Jänner 1925, Seite 8</ref> |
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| − | == Lage und Verlauf ==
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| − | Die Schwarzstraße nimmt ihren Ausgang nahe der [[Staatsbrücke]] am [[Platzl]] und führt durch die Unterführung der [[Eisenbahnbrücke (Stadt Salzburg)|Eisenbahnbrücke]] zum Gebirgsjägerplatz in die Elisabeth-Vorstadt. Der Gebirgsjägerplatz stellt als verbreitertes Straßenstück seit dem Schwarzstraße-Durchbruch praktisch die Verlängerung der Schwarzstraße von der Eisenbahnbrücke hin zur [[Saint-Julien-Straße]] dar.
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| | == Abzweigungen == | | == Abzweigungen == |
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| | * [[Friedrich-Gehmacher-Straße]] ([[Müllnersteg]]) | | * [[Friedrich-Gehmacher-Straße]] ([[Müllnersteg]]) |
| | * [[Auerspergstraße]] ([[Kurhausbetriebe der Stadt Salzburg|Kurhaus]]) | | * [[Auerspergstraße]] ([[Kurhausbetriebe der Stadt Salzburg|Kurhaus]]) |
| − | * [[Markus-Sittikus-Straße]]([[ Deutschhaus ]]) | + | * [[Markus-Sittikus-Straße]] ([[Deutschhaus]]) |
| | * [[Ernest-Thun-Straße]] | | * [[Ernest-Thun-Straße]] |
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| | == Bauten und Einrichtungen == | | == Bauten und Einrichtungen == |
| − | Entlang der Schwarzstraße befinden sich das [[Bazargebäude]] mit dem [[Bankhaus Carl Spängler & Co. AG|Bankhaus Carl Spängler & Co]] und dem [[Café Bazar]], das [[Hotel Sacher Salzburg]], das [[Salzburger Landestheater]], das Geburtshaus des Physikers [[Christian Doppler]], das [[Salzburger Marionettentheater|Marionettentheater]], die evangelische [[Evangelische Christuskirche|Christuskirche]], der [[Mirabellgarten]] und der [[Kurgarten]] sowie an der Ecke zur Auerspergstraße das [[Kurhausbetriebe der Stadt Salzburg|Kurhaus]]. Weiters befindet sich an der Schwarzstraße der Privat-Hort der [[Vöcklabrucker Schulschwestern]] | + | Entlang der Schwarzstraße befinden von der Staatsbrücke aus auf der linken Seiten das [[Bazargebäude]] mit dem [[Bankhaus Carl Spängler & Co. AG|Bankhaus Carl Spängler & Co]] und dem [[Café Bazar]], das [[Hotel Sacher Salzburg]], das Wohnhaus von [[Herbert von Karajan]], das ehemalige Atelier des [[Fotograf]]en [[Karl Friedrich Würthle]], das Gebäude der Landeszentrale der [[Raiffeisenverband Salzburg]], die [[Kammer für Land- und Forstwirtschaft in Salzburg]], die evangelische [[Evangelische Christuskirche|Christuskirche]] (davor in der Schwarzstraße befand sich die Ordination von [[Rosa Kerschbaumer]], Österreichs erste praktizierende Ärztin) und der Privat-Hort der [[Vöcklabrucker Schulschwestern]]. |
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| | + | Entlang der rechten Seite befinden sich das Geburtshaus des Physikers [[Christian Doppler]], [[Salzburger Landestheater]], die [[Kammerspiele]] und das [[Salzburger Marionettentheater|Marionettentheater]], die Gebäude des [[Mozarteum (Gebäude)|Mozarteums]], der [[Mirabellgarten]] und der [[Kurgarten]] sowie an der Ecke zur [[Auerspergstraße]] das [[Kurhausbetriebe der Stadt Salzburg|Kurhaus]]. |
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| | == Erreichbarkeit == | | == Erreichbarkeit == |
| | Entlang der Schwarzstraße finden sich Haltestellen der Buslinie {{Symbol-Buslinie|27}}. | | Entlang der Schwarzstraße finden sich Haltestellen der Buslinie {{Symbol-Buslinie|27}}. |
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| − | == Quelle == | + | == Quellen == |
| | {{Quelle Franz Martin}} | | {{Quelle Franz Martin}} |
| | + | * [[Digitaler Stadtplan von Salzburg]] |
| | == Fußnote == | | == Fußnote == |
| | <references/> | | <references/> |