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| | - Als Herren von Hagenau (erste schriftliche Erwähnung im Jahre 993) führten die Hagenauer einen Hagenstrauch(-baum) auf einem Hügel im Wappen. Geschlossener Turnierhelm mit zwei Büffelhörnern. Später waren auch Pfaufedern an den Büffelhörnern (F.K. Wißgrill, Schaupl. d. landesansässigen NÖ Adels vom Herren- und Ritterstand, Bd IV, 1794) | | - Als Herren von Hagenau (erste schriftliche Erwähnung im Jahre 993) führten die Hagenauer einen Hagenstrauch(-baum) auf einem Hügel im Wappen. Geschlossener Turnierhelm mit zwei Büffelhörnern. Später waren auch Pfaufedern an den Büffelhörnern (F.K. Wißgrill, Schaupl. d. landesansässigen NÖ Adels vom Herren- und Ritterstand, Bd IV, 1794) |
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| − | - Am [[31. Oktober]] [[1433]] verlieh Kaiser Sigmund III. dem Johann Hagenauer (Hagnower) ein erweitertes Wappen: Ein Hagenstrauch auf einem Dreiberg, geschlossener Turnierhelm mit zwei Adlerflügeln. (Basel, Sigmund (Regesta Imperii XI 2) - 9733) | + | - Am [[31. Oktober]] [[1433]] verlieh Kaiser Sigmund III. dem Johann Hagenauer (Hagnower) ein Wappen: Ein Hagenstrauch auf einem Hügel, geschlossener Turnierhelm mit zwei Adlerflügeln. (Basel, Sigmund (Regesta Imperii XI 2) - 9733) |
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| − | - Am [[14. September]] [[1671]] verlieh Ferdinand Wilhelm Megger von Meggenburg Comes Palatinus (Palatinat von Kaiser Ferdinand III. it. dat. Wien 14. Mai 1637) in Salzburg den drei Brüdern Paulus, Georg (IV.) und Johann Hagenauer de Hagenau, sowie deren ehelichen Nachkommen ein erweitertes Wappen: Schild durch aufrechte s. Spitze (Triangel) geteilt, darin auf gr. Dreiberg ein "Hagenstrauch", beiderseits in G. ein schw. einköpfiger Adler. Auf dem geschlossenen Turnierhelm schw.-g.-r.-w. gewundener türkischer Bund mit beiderseits abfliegenden Binden in gl. Farben. Zwischen schw. u. w. Adlersflügeln ein wachsender r. Greif, einen Hagenstrauch haltend. Decken: schw.-g.-r.-w.. Die schwarzen Adler wurden im Andenken an die Wappenstiftung durch Kaiser Sigmund III. in das Wappen aufgenommen (Fellner´sche Chronik 1833) | + | - Am [[14. September]] [[1671]] verlieh Ferdinand Wilhelm Megger von Meggenburg Comes Palatinus (Palatinat von Kaiser Ferdinand III. it. dat. Wien 14. Mai 1637) in Salzburg den drei Brüdern Paulus, Georg (IV.) und Johann Hagenauer de Hagenau, sowie deren ehelichen Nachkommen ein erweitertes Wappen: Schild durch aufrechte bl. Spitze (Triangel) geteilt, darin auf einem r. Hügel ein "Hagenstrauch", beiderseits in G. ein schw. einköpfiger Adler. Auf dem Turnierhelm schw.-go.-r.-si. gewundener türkischer Bund mit beiderseits abfliegenden Binden in gl. Farben. Helmzier: schw.g. und si.r. geteilten Adlerflügel. Decken: schw.-g.-r.-w.. Die schwarzen Adler wurden im Andenken an die Wappenstiftung durch Kaiser Sigmund III. in das Wappen aufgenommen (Fellner´sche Chronik 1833) |
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| | - Am [[24. August]] [[1686]] verlieh Ferdinand Wilhelm Megger von Meggenburg Comes Palatinus in Salzburg dem [[Georg Hagenauer]], Bürger und Handelsmann in der Haupt- und Residenzstadt Salzburg, und seinen ehelichen Erben ein "Adelswappen und Kleinoth". Wappenbeschreibung: ''"Schild durch aufrechte s. Spitze (Triangel oder Sporn) geteilt, darin auf gr. Dreiberg ein "Hagenstrauch", beiderseits in G. ein schw. einköpfiger Adler. Auf dem geschlossenen Turnier- oder Stechhelm mit g. Kleinod schw.-g.-r.-w. gewundener türkischer Bund mit beiderseits abfliegenden Binden in gl. Farben und zwischen w. u. schw. Adlersflügeln mit g. Stresse wachsender r. Greif, einen Hagenstrauch haltend. Decken: schw.-g.-r.-w."'' (MGSLK 1947) | | - Am [[24. August]] [[1686]] verlieh Ferdinand Wilhelm Megger von Meggenburg Comes Palatinus in Salzburg dem [[Georg Hagenauer]], Bürger und Handelsmann in der Haupt- und Residenzstadt Salzburg, und seinen ehelichen Erben ein "Adelswappen und Kleinoth". Wappenbeschreibung: ''"Schild durch aufrechte s. Spitze (Triangel oder Sporn) geteilt, darin auf gr. Dreiberg ein "Hagenstrauch", beiderseits in G. ein schw. einköpfiger Adler. Auf dem geschlossenen Turnier- oder Stechhelm mit g. Kleinod schw.-g.-r.-w. gewundener türkischer Bund mit beiderseits abfliegenden Binden in gl. Farben und zwischen w. u. schw. Adlersflügeln mit g. Stresse wachsender r. Greif, einen Hagenstrauch haltend. Decken: schw.-g.-r.-w."'' (MGSLK 1947) |