Änderungen

Zur Navigation springen Zur Suche springen
erg ~~~~
Zeile 11: Zeile 11:  
Die Geschichte von Stiegl ist untrennbar mit der Stadt [[Salzburg]] verbunden. Denn bereits im Jahr [[1492]], als Christoph Columbus in eine neue Welt segelte, wurde die Stieglbrauerei zu Salzburg gegründet. Die kleine Gasthausbrauerei entwickelte sich in den über 500 Jahren zu Österreichs größter und führender Privatbrauerei. Der Gasthof mit Brauereibetrieb stand nächst der [[Gstättengasse]], etwa dort, wo sich bis vor kurzem das Gesundheitsamt befand. Er stand einst nach Süden hin an der heute ebenfalls nicht mehr bestehenden schmalen [[Stieglgasse]], die nach einer zum Städtischen Arm des [[Almkanal]]s hinunter führenden kleinen Stiege benannt war. Der dortige Almkanalarm verläuft heute verrohrt im Gehsteigbereich vor dem [[Haus der Natur]] zur [[Salzach]].  
 
Die Geschichte von Stiegl ist untrennbar mit der Stadt [[Salzburg]] verbunden. Denn bereits im Jahr [[1492]], als Christoph Columbus in eine neue Welt segelte, wurde die Stieglbrauerei zu Salzburg gegründet. Die kleine Gasthausbrauerei entwickelte sich in den über 500 Jahren zu Österreichs größter und führender Privatbrauerei. Der Gasthof mit Brauereibetrieb stand nächst der [[Gstättengasse]], etwa dort, wo sich bis vor kurzem das Gesundheitsamt befand. Er stand einst nach Süden hin an der heute ebenfalls nicht mehr bestehenden schmalen [[Stieglgasse]], die nach einer zum Städtischen Arm des [[Almkanal]]s hinunter führenden kleinen Stiege benannt war. Der dortige Almkanalarm verläuft heute verrohrt im Gehsteigbereich vor dem [[Haus der Natur]] zur [[Salzach]].  
   −
[[1863]] übersiedelte Stiegl nach [[Maxglan]]. [[1909]] wurde das alte Gebäude an der Gstättengasse an die Stadtgemeinde Salzburg veräußert, die das sanierungsbedürftige Gebäude an das [[Ursulinenkloster]] weiterverkaufte. Die [[Ursulinen]] ließen es abreißen und erbauten hier ein kirchliches Mädchen-Realgymnasium. Das Gebäude wurde nach Übersiedelung der Ursulinenschule in den Jahren nach 1970 bis [[2008]] vom [[Gesundheitsamt Salzburg]] genutzt. Nach dem Umbau (2010) zog die Kinder- und Jugendanwaltschaft ein.
+
[[1863]] übersiedelte die Stiegl-Brauerei nach [[Maxglan]]. Das Stieglbräu-Gasthaus am Beginn der [[Gstättengasse]] wurde dort noch weiter betrieben <ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?aid=edb&datum=1909&page=123&size=45&qid=R5FUHEH2MOKSA203CN4VI93ZM2GR91 Mittheilungen der kaiserl. königl. Central-Commission zur Erforschung und Erhaltung der Baudenkmale, Seite 234, Fig. 53 Salzburg, Stieglbräu-Gasthaus]</ref> und [[1909]] an die Stadtgemeinde Salzburg veräußert, die das sanierungsbedürftige Gebäude an das [[Ursulinenkloster]] weiterverkaufte. Die [[Ursulinen]] ließen es abreißen und erbauten hier ein kirchliches Mädchen-Realgymnasium. Das Gebäude wurde nach Übersiedelung der Ursulinenschule in den Jahren nach 1970 bis [[2008]] vom [[Gesundheitsamt Salzburg]] genutzt. Nach dem Umbau (2010) zog die Kinder- und Jugendanwaltschaft ein.
    
Seit vielen Generationen wird die Brauerei als „echtes“ Familienunternehmen geführt. Die Eigentümerfamilie [[Kiener]] lebt Tradition, bekennt sich zu nachhaltigem Wirtschaften und geht außerdem einen kompromisslosen Weg der besten Qualität. Mit einem Bierausstoß von rund einer Million Hektoliter und rund 700 MitarbeiterInnen in ganz Österreich ist Stiegl heute Österreichs größte Privatbrauerei.
 
Seit vielen Generationen wird die Brauerei als „echtes“ Familienunternehmen geführt. Die Eigentümerfamilie [[Kiener]] lebt Tradition, bekennt sich zu nachhaltigem Wirtschaften und geht außerdem einen kompromisslosen Weg der besten Qualität. Mit einem Bierausstoß von rund einer Million Hektoliter und rund 700 MitarbeiterInnen in ganz Österreich ist Stiegl heute Österreichs größte Privatbrauerei.

Navigationsmenü