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Die '''Stieglbrauerei zu Salzburg''' in [[Salzburg]] [[Maxglan]] wurde [[1492]] erstmals in der [[Altstadt]] erwähnt und gilt somit als die älteste in Betrieb befindliche [[Bier|Brauerei]] im Bundesland. Stiegl ist gleichzeitig auch die größte Privatbrauerei in Österreich.
 
Die '''Stieglbrauerei zu Salzburg''' in [[Salzburg]] [[Maxglan]] wurde [[1492]] erstmals in der [[Altstadt]] erwähnt und gilt somit als die älteste in Betrieb befindliche [[Bier|Brauerei]] im Bundesland. Stiegl ist gleichzeitig auch die größte Privatbrauerei in Österreich.
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==Geschichte==
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== Geschichte ==
===Das Haus Bey der Stiegen===
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=== Wie die Stieglbrauerei zu ihrem Namen kam ===
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Die Traditionsbrauerei hieß im 15. Jahrhundert noch „Prewhaus bey dem Stieglein“. Daraus entwickelte sich im Laufe der Jahrhunderte der Name „Stieglbrauerei“.
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Das Stieglein („kleine Treppe“), das der Brauerei und seinem Produkt den Namen gibt, führte damals als öffentliche Stiege zum [[Almkanal]], aus dem man sich das notwendige Brauwasser holte. Die Stieglbrauerei übersiedelte zwar im 19. Jahrhundert aus Kapazitätsgründen an die Peripherie der Stadt, die kleine Treppe wurde irgendwann entfernt und der Almkanal verläuft heute unterirdisch, doch: Die legendäre „rote Stiege“ hat sich als Firmen- und Bierbezeichnung bis zum heutigen Tag erhalten.
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=== Das Haus Bey der Stiegen ===
 
[[Datei:Stieglbrauerei Gstättengasse 01.jpg|thumb|Das Original-Brauhaus "beym Stiegl auf der Gstätten"]]
 
[[Datei:Stieglbrauerei Gstättengasse 01.jpg|thumb|Das Original-Brauhaus "beym Stiegl auf der Gstätten"]]
 
[[Bild:Stiegl_Sudhaus_Noriker.JPG|thumb|Europas modernstes Sudhaus in der Stieglbrauerei.]]
 
[[Bild:Stiegl_Sudhaus_Noriker.JPG|thumb|Europas modernstes Sudhaus in der Stieglbrauerei.]]
 
[[Bild:Stiegl_Brauerei_Luftaufnahme_2005.JPG|thumb|Luftaufnahme der Stieglbrauerei in [[Maxglan]] aus dem Jahr 2005]]
 
[[Bild:Stiegl_Brauerei_Luftaufnahme_2005.JPG|thumb|Luftaufnahme der Stieglbrauerei in [[Maxglan]] aus dem Jahr 2005]]
 
[[Datei:Stiegl_Brauerei_Aussen.jpg|thumb|Stieglbrauerei]]
 
[[Datei:Stiegl_Brauerei_Aussen.jpg|thumb|Stieglbrauerei]]
Die Geschichte von Stiegl ist untrennbar mit der Stadt [[Salzburg]] verbunden. Denn bereits im Jahr [[1492]], als Christoph Columbus in eine neue Welt segelte, wurde die Stieglbrauerei zu Salzburg gegründet. Die kleine Gasthausbrauerei entwickelte sich in den über 500 Jahren zu Österreichs größter und führender Privatbrauerei. Der Gasthof mit Brauereibetrieb stand nächst der [[Gstättengasse]], etwa dort, wo sich bis vor kurzem das Gesundheitsamt befand. Er stand einst nach Süden hin an der heute ebenfalls nicht mehr bestehenden schmalen [[Stieglgasse]], die nach einer zum Städtischen Arm des [[Almkanal]]s hinunter führenden kleinen Stiege benannt war. Der dortige Almkanalarm verläuft heute verrohrt im Gehsteigbereich vor dem [[Haus der Natur]] zur [[Salzach]].
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Die Geschichte von Stiegl ist untrennbar mit der Stadt [[Salzburg]] verbunden. Denn bereits im Jahr [[1492]], als Christoph Columbus in eine neue Welt segelte, wurde die Stieglbrauerei zu Salzburg gegründet. Die kleine Gasthausbrauerei entwickelte sich in den über 500 Jahren zu Österreichs größter und führender Privatbrauerei. Der Gasthof mit Brauereibetrieb stand nächst der [[Gstättengasse]], etwa dort, wo sich bis vor kurzem das Gesundheitsamt befand. Er stand einst nach Süden hin an der heute ebenfalls nicht mehr bestehenden schmalen [[Stieglgasse]], die nach einer zum Städtischen Arm des [[Almkanal]]s hinunter führenden kleinen Stiege benannt war. Der dortige Almkanalarm verläuft heute verrohrt im Gehsteigbereich vor dem [[Haus der Natur]] zur [[Salzach]].
 
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[[1863]] übersiedelte die Stiegl-Brauerei nach [[Maxglan]]. Das Stieglbräu-Gasthaus am Beginn der [[Gstättengasse]] wurde dort noch weiter betrieben <ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?aid=edb&datum=1909&page=123&size=45&qid=R5FUHEH2MOKSA203CN4VI93ZM2GR91 Mittheilungen der kaiserl. königl. Central-Commission zur Erforschung und Erhaltung der Baudenkmale, Seite 234, Fig. 53 Salzburg, Stieglbräu-Gasthaus]</ref> und [[1909]] an die Stadtgemeinde Salzburg veräußert, die das sanierungsbedürftige Gebäude an das [[Ursulinenkloster]] weiterverkaufte. Die [[Ursulinen]] ließen es abreißen und erbauten hier ein kirchliches Mädchen-Realgymnasium. Das Gebäude wurde nach Übersiedelung der Ursulinenschule in den Jahren nach 1970 bis [[2008]] vom [[Gesundheitsamt Salzburg]] genutzt. Nach dem Umbau (2010) zog die Kinder- und Jugendanwaltschaft ein.
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Seit vielen Generationen wird die Brauerei als „echtes“ Familienunternehmen geführt. Die Eigentümerfamilie [[Kiener]] lebt Tradition, bekennt sich zu nachhaltigem Wirtschaften und geht außerdem einen kompromisslosen Weg der besten Qualität. Mit einem Bierausstoß von rund einer Million Hektoliter und rund 700 MitarbeiterInnen in ganz Österreich ist Stiegl heute Österreichs größte Privatbrauerei.
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===Wie die Stieglbrauerei zu ihrem Namen kam===
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Die Traditionsbrauerei hieß im 15. Jahrhundert noch „Prewhaus bey dem Stieglein“. Daraus entwickelte sich im Laufe der Jahrhunderte der Name „Stieglbrauerei“.  
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Das Stieglein („kleine Treppe“), das der Brauerei und seinem Produkt den Namen gibt, führte damals als öffentliche Stiege zum [[Almkanal]], aus dem man sich das notwendige Brauwasser holte. Die Stieglbrauerei übersiedelte zwar im 19. Jahrhundert aus Kapazitätsgründen an die Peripherie der Stadt, die kleine Treppe wurde irgendwann entfernt und der Almkanal verläuft heute unterirdisch, doch: Die legendäre „rote Stiege“ hat sich als Firmen- und Bierbezeichnung bis zum heutigen Tag erhalten.
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[[1819]] kaufte [[Johann Nepomuk Schreiner]], Bräumeister in Kaltenhausen i. P., die Stieglbrauerei an der Gstättengasse in Salzburg. [[1852]] übernahm diese [[Josef Schreiner]]. Seine Kinder verkauften diese [[1885]] an Firma Sylvester Paumgartner & Cie. Das Stieglbräu-Gasthaus am Beginn der [[Gstättengasse]] wurde dort noch weiter betrieben <ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?aid=edb&datum=1909&page=123&size=45&qid=R5FUHEH2MOKSA203CN4VI93ZM2GR91 Mittheilungen der kaiserl. königl. Central-Commission zur Erforschung und Erhaltung der Baudenkmale, Seite 234, Fig. 53 Salzburg, Stieglbräu-Gasthaus]</ref> und [[1909]] an die Stadtgemeinde Salzburg veräußert, die das sanierungsbedürftige Gebäude an das [[Ursulinenkloster]] weiterverkaufte. Die [[Ursulinen]] ließen es abreißen und erbauten hier ein kirchliches Mädchen-Realgymnasium. Das Gebäude wurde nach Übersiedelung der Ursulinenschule in den Jahren nach 1970 bis [[2008]] vom [[Gesundheitsamt Salzburg]] genutzt. Nach dem Umbau (2010) zog die Kinder- und Jugendanwaltschaft ein.
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===Der Stieglkeller===
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=== Der Stieglkeller ===
 
Knapp vor Übersiedlung des Betriebes nach [[Maxglan]] wurden [[1820]] in der Festungsgasse (am Fuße der [[Festung Hohensalzburg]]) mit dem [[Stieglkeller]] neue Lagerkapazitäten geschaffen. Der damalige Stieglbrauer Josef Schreiner gestaltete den Keller schließlich um und nutzte den anliegenden Garten zur Ausschank des Kellerbiers während der Sommermonate. Das war die "Geburtsstunde" des Stieglkellers.
 
Knapp vor Übersiedlung des Betriebes nach [[Maxglan]] wurden [[1820]] in der Festungsgasse (am Fuße der [[Festung Hohensalzburg]]) mit dem [[Stieglkeller]] neue Lagerkapazitäten geschaffen. Der damalige Stieglbrauer Josef Schreiner gestaltete den Keller schließlich um und nutzte den anliegenden Garten zur Ausschank des Kellerbiers während der Sommermonate. Das war die "Geburtsstunde" des Stieglkellers.
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===Stiegl in Maxglan===
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=== Stiegl in Maxglan ===
[[1863]] übersiedelte der damalige Besitzer [[Josef Schreiner]] (* [[1812]]; † [[1880]]) die Stiegelbrauerei aus der Gstättengasse in den von ihm neu errichteten Maxglaner Brauereikomplex, der freilich schon zwölf Jahre später, am [[29. Dezember]] [[1875]], einem dreitägigen Brand zum Opfer fiel.<ref>Quelle [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sza&datum=18751230&query=%22Kreuzbr%c3%bcckl%22&ref=anno-search&seite=2 ANNO], [[Salzburger Zeitung]], Ausgabe vom 30. Dezember 1875, Seite 2</ref>
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[[1863]] übersiedelte der damalige Besitzer [[Josef Schreiner]] (* [[1812]]; † [[1880]]) die Stiegelbrauerei aus der Gstättengasse nach [[Maxglan]] in den von ihm neu errichteten Brauereikomplex, der freilich schon zwölf Jahre später, am [[29. Dezember]] [[1875]], einem dreitägigen Brand zum Opfer fiel.<ref>Quelle [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sza&datum=18751230&query=%22Kreuzbr%c3%bcckl%22&ref=anno-search&seite=2 ANNO], [[Salzburger Zeitung]], Ausgabe vom 30. Dezember 1875, Seite 2</ref>
    
Nach Schreiners Tod kam [[Franz Huemer]] an die Spitze des damaligen Besitzerkonsortiums. Er und sein Neffe [[Heinrich Kiener I.|Heinrich Kiener]] (* 1870 † 1950) schufen die Voraussetzungen, dass die Brauerei schon 20 Jahre später ihren Ausstoß verfünffachen konnte. Das Talent von Heinrich Kiener I. in organisatorischen und geschäftlichen Dingen ließen aus der Brauerei einen Musterbetrieb entstehen, der auch schwierige Zeiten überstand. Kiener erlebte praktisch jeden Zustand des Unternehmens mit: von der „Wiedererweckung“ durch seinen Onkel Franz Huemer und den Aufschwung zur Jahrhundertwende über die Notjahre während und nach dem 1. Weltkrieg, den Höhenflug der zwanziger Jahre bis zur darauffolgenden Wirtschaftskrise, schließlich wieder Kriegsjahre verbunden mit Beschlagnahme und Ausverkauf. Nach dem 2. Weltkrieg durfte Heinrich Kiener noch die ersten Erfolge des neuerlichen Aufbaus des Brauunternehmens miterleben.  
 
Nach Schreiners Tod kam [[Franz Huemer]] an die Spitze des damaligen Besitzerkonsortiums. Er und sein Neffe [[Heinrich Kiener I.|Heinrich Kiener]] (* 1870 † 1950) schufen die Voraussetzungen, dass die Brauerei schon 20 Jahre später ihren Ausstoß verfünffachen konnte. Das Talent von Heinrich Kiener I. in organisatorischen und geschäftlichen Dingen ließen aus der Brauerei einen Musterbetrieb entstehen, der auch schwierige Zeiten überstand. Kiener erlebte praktisch jeden Zustand des Unternehmens mit: von der „Wiedererweckung“ durch seinen Onkel Franz Huemer und den Aufschwung zur Jahrhundertwende über die Notjahre während und nach dem 1. Weltkrieg, den Höhenflug der zwanziger Jahre bis zur darauffolgenden Wirtschaftskrise, schließlich wieder Kriegsjahre verbunden mit Beschlagnahme und Ausverkauf. Nach dem 2. Weltkrieg durfte Heinrich Kiener noch die ersten Erfolge des neuerlichen Aufbaus des Brauunternehmens miterleben.  
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Seit [[1991]] leitet Dr. [[Heinrich Dieter Kiener]] III. die Geschicke der Stieglbrauerei zu Salzburg. Als Großneffe und Adoptivsohn von Heinrich Kiener II trat er 1985 in die Brauerei ein und wurde bereits in Jugendjahren auf seine zukünftige Aufgabe als Stiegl-Chef vorbereitet. Er studierte an der Universität Innsbruck Rechtswissenschaften sowie Betriebswirtschaft und sammelte Erfahrungen in Brauereien und Banken. Seine fachspezifische Ausbildung erhielt er an der [[Doemens-Schule]], einer Lehr- und Versuchsanstalt für Brauer in Gräfelfing bei München. Im April [[1985]] trat er in die Brauerei ein, wo er bald als rechte Hand des Chefs agierte. Als Marketingstratege war er schon damals offen für Neues. Nach dem Ableben von Heinrich Kiener II. [[1990]] übernahm er die Position des geschäftsführenden Gesellschafters. Im Mai 2010 heiratete er seine Lebensgefährtin Mag.<sup>a</sup><ref>{{Magistra}}</ref> Alessandra Kiener, die ebenfalls im Unternehmen tätig ist.
 
Seit [[1991]] leitet Dr. [[Heinrich Dieter Kiener]] III. die Geschicke der Stieglbrauerei zu Salzburg. Als Großneffe und Adoptivsohn von Heinrich Kiener II trat er 1985 in die Brauerei ein und wurde bereits in Jugendjahren auf seine zukünftige Aufgabe als Stiegl-Chef vorbereitet. Er studierte an der Universität Innsbruck Rechtswissenschaften sowie Betriebswirtschaft und sammelte Erfahrungen in Brauereien und Banken. Seine fachspezifische Ausbildung erhielt er an der [[Doemens-Schule]], einer Lehr- und Versuchsanstalt für Brauer in Gräfelfing bei München. Im April [[1985]] trat er in die Brauerei ein, wo er bald als rechte Hand des Chefs agierte. Als Marketingstratege war er schon damals offen für Neues. Nach dem Ableben von Heinrich Kiener II. [[1990]] übernahm er die Position des geschäftsführenden Gesellschafters. Im Mai 2010 heiratete er seine Lebensgefährtin Mag.<sup>a</sup><ref>{{Magistra}}</ref> Alessandra Kiener, die ebenfalls im Unternehmen tätig ist.
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===Österreichs größte und erfolgreichste Privatbrauerei===
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Seit vielen Generationen wird die Brauerei als „echtes“ Familienunternehmen geführt. Die Eigentümerfamilie [[Kiener]] lebt Tradition, bekennt sich zu nachhaltigem Wirtschaften und geht außerdem einen kompromisslosen Weg der besten Qualität. Mit einem Bierausstoß von rund einer Million Hektoliter und rund 700 MitarbeiterInnen in ganz Österreich ist Stiegl heute Österreichs größte Privatbrauerei.
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=== Österreichs größte und erfolgreichste Privatbrauerei ===
 
Am [[16. Dezember]] [[2009]] wurde in Maxglan der Millionste Hektoliter Stieglbier gebraut. Die Menge entspricht 200 Millionen Stiegl-Halben.<ref>[http://bit.ly/4LCT4s Stiegl Presseaussendung]</ref>
 
Am [[16. Dezember]] [[2009]] wurde in Maxglan der Millionste Hektoliter Stieglbier gebraut. Die Menge entspricht 200 Millionen Stiegl-Halben.<ref>[http://bit.ly/4LCT4s Stiegl Presseaussendung]</ref>
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===Stiegl heute===
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=== Stiegl heute ===
 
[[Bild:Stiegl_Noriker_Belieferung_Altstadt.jpg|thumb|Auch heute liefert die Stieglbrauerei in Salzburg noch mit ihrem traditionellen Tiger-Noriker-Gespann aus.]]
 
[[Bild:Stiegl_Noriker_Belieferung_Altstadt.jpg|thumb|Auch heute liefert die Stieglbrauerei in Salzburg noch mit ihrem traditionellen Tiger-Noriker-Gespann aus.]]
 
Stiegl ist die einzige Brauerei in Österreich, die auch heute noch täglich ihre Biere (und andere Getränke aus dem Sortiment) in den Salzburger Stadtteilen [[Maxglan]], [[Riedenburg]] und [[Wals-Siezenheim]] mit der [[Stiegl-Pferde|Pferdekutsche]] ausliefert. Gebraut werden die Stiegl-Biere mit [[Untersberg]]er Quellwasser. Außerdem bezieht Stiegl die Gerste von heimischen Bauern in Niederösterreich und den Hopfen von Mühlviertler Bauern. Mit den Lieferanten wurden langfristige Abnahmeverträge geschlossen, die faire Preise garantieren sollen.
 
Stiegl ist die einzige Brauerei in Österreich, die auch heute noch täglich ihre Biere (und andere Getränke aus dem Sortiment) in den Salzburger Stadtteilen [[Maxglan]], [[Riedenburg]] und [[Wals-Siezenheim]] mit der [[Stiegl-Pferde|Pferdekutsche]] ausliefert. Gebraut werden die Stiegl-Biere mit [[Untersberg]]er Quellwasser. Außerdem bezieht Stiegl die Gerste von heimischen Bauern in Niederösterreich und den Hopfen von Mühlviertler Bauern. Mit den Lieferanten wurden langfristige Abnahmeverträge geschlossen, die faire Preise garantieren sollen.
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==Unternehmen==
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== Unternehmen ==
 
:''Hauptartikel [[Stiegl Betriebsholding GmbH]]''
 
:''Hauptartikel [[Stiegl Betriebsholding GmbH]]''
 
:''Hauptartikel [[Stieglbrauerei zu Salzburg GmbH]]
 
:''Hauptartikel [[Stieglbrauerei zu Salzburg GmbH]]
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Der [[Stiegl-Nachhaltigkeitsbericht]] wird von Stiegl seit [[1990]] alljährlich herausgegeben.
 
Der [[Stiegl-Nachhaltigkeitsbericht]] wird von Stiegl seit [[1990]] alljährlich herausgegeben.
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===Stiegl Brauwelt===
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=== Stiegl Brauwelt ===
 
[[Bild:Stiegl_Brauwelt_Eingang.jpg|thumb|Eingang zur [[Stiegl Brauwelt|Stiegl-Brauwelt]]]]
 
[[Bild:Stiegl_Brauwelt_Eingang.jpg|thumb|Eingang zur [[Stiegl Brauwelt|Stiegl-Brauwelt]]]]
 
[[Bild:Stiegl_Brauwelt_Biergarten.jpg|thumb|Im Sommer erwartet die Besucher im Innenhof der [[Stiegl Brauwelt|Stiegl-Brauwelt]] ein gemütlicher Biergarten.]]
 
[[Bild:Stiegl_Brauwelt_Biergarten.jpg|thumb|Im Sommer erwartet die Besucher im Innenhof der [[Stiegl Brauwelt|Stiegl-Brauwelt]] ein gemütlicher Biergarten.]]
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In der [[Stiegl Brauwelt|Stiegl-Brauwelt]], Europas größter Biererlebniswelt, erwartet die Besucher auf rund 5000 Quadratmetern mehr als 500 Jahre Salzburger Braukunst zum Anfassen. Das Herzstück des Museums ist die Erlebnisbrauerei,in der unter anderem die saisonalen Stiegl-Bierspezialitäten, wie die Stiegl-Hausbiere, in Handarbeit entstehen.
 
In der [[Stiegl Brauwelt|Stiegl-Brauwelt]], Europas größter Biererlebniswelt, erwartet die Besucher auf rund 5000 Quadratmetern mehr als 500 Jahre Salzburger Braukunst zum Anfassen. Das Herzstück des Museums ist die Erlebnisbrauerei,in der unter anderem die saisonalen Stiegl-Bierspezialitäten, wie die Stiegl-Hausbiere, in Handarbeit entstehen.
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===Stiegl Braugewölbe===
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=== Stiegl Braugewölbe ===
 
:''Hauptartikel: [[Stiegls Braugewölbe]]''
 
:''Hauptartikel: [[Stiegls Braugewölbe]]''
 
Im 370 qm großen ehemaligen Braugewölbe finden und fanden zahlreichen Veranstaltungen statt, unter anderen auch der [[Jazzherbst|Salzburger Jazzherbst]].
 
Im 370 qm großen ehemaligen Braugewölbe finden und fanden zahlreichen Veranstaltungen statt, unter anderen auch der [[Jazzherbst|Salzburger Jazzherbst]].
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===Stiegl-Terminal===
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=== Stiegl-Terminal ===
 
:''Hauptartikel: [[Stiegl-Terminal]]''
 
:''Hauptartikel: [[Stiegl-Terminal]]''
 
Der Stiegl-Terminal ist ein im Dezember [[2010]] eröffnetes Lokal im Eingangsbereich des [[Salzburg Airport]].
 
Der Stiegl-Terminal ist ein im Dezember [[2010]] eröffnetes Lokal im Eingangsbereich des [[Salzburg Airport]].
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===Stiegl-Gelände als Veranstaltungsort für Brauchtumsveranstaltungen===
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=== Stiegl-Gelände als Veranstaltungsort für Brauchtumsveranstaltungen ===
 
[[Datei:Stiegl_Maibaum_Aufstellen_2012.jpg|thumb|Maibaumaufstellen auf der Festwiese der Stieglbrauerei im Jahr 2012]]
 
[[Datei:Stiegl_Maibaum_Aufstellen_2012.jpg|thumb|Maibaumaufstellen auf der Festwiese der Stieglbrauerei im Jahr 2012]]
 
[[Datei:Stiegl_Maibaum_Aufstellen_Krone.jpg|thumb|Maibaumaufstellen in der Stieglbrauerei im Jahr 2012]]
 
[[Datei:Stiegl_Maibaum_Aufstellen_Krone.jpg|thumb|Maibaumaufstellen in der Stieglbrauerei im Jahr 2012]]
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:Brau-Limonade mit Aronia-Beeren
 
:Brau-Limonade mit Aronia-Beeren
 
   
 
   
===Sonderprodukte===
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=== Sonderprodukte ===
 
*[[Stiegl-Monatsbiere|Stiegl-Hausbiere]]  
 
*[[Stiegl-Monatsbiere|Stiegl-Hausbiere]]  
 
:handgemachte saisonale Bio-Bier-Spezialitäten  
 
:handgemachte saisonale Bio-Bier-Spezialitäten  
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:Alkoholgehalt: 6,2 Vol.% Stammwürze: 14,6°
 
:Alkoholgehalt: 6,2 Vol.% Stammwürze: 14,6°
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===Frühere Biere===
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=== Frühere Biere ===
 
*[[Stiegl-Weizengold]] "Hefefein" (eingestellt 2011 zugunsten der Stiegl Weisse)
 
*[[Stiegl-Weizengold]] "Hefefein" (eingestellt 2011 zugunsten der Stiegl Weisse)
 
:Alkoholgehalt: 5,1 Vol.% Stammwürze: 12°  
 
:Alkoholgehalt: 5,1 Vol.% Stammwürze: 12°  
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:Alkoholgehalt: 2,5 Vol.%
 
:Alkoholgehalt: 2,5 Vol.%
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==Bilder ==
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== Bilder ==
 
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==Literatur==
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== Literatur ==
 
* [[Harald Waitzbauer|Waitzbauer, Harald]] (Text), [[Gerhard Trumler|Trumler, Gerhard]] (Illustrationen): ''500 Jahre Salzburger Stiegl-Bier, 1492 - 1992'', Wien 1992, ISBN 3-85447-406-7
 
* [[Harald Waitzbauer|Waitzbauer, Harald]] (Text), [[Gerhard Trumler|Trumler, Gerhard]] (Illustrationen): ''500 Jahre Salzburger Stiegl-Bier, 1492 - 1992'', Wien 1992, ISBN 3-85447-406-7
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==Weblinks==
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== Weblinks ==
 
*[http://www.stiegl.at Offizieller Webauftritt "Stieglbrauerei zu Salzburg"]
 
*[http://www.stiegl.at Offizieller Webauftritt "Stieglbrauerei zu Salzburg"]
 
*[http://facebook.com/stieglbrauerei Facebookseite Stieglbrauerei]
 
*[http://facebook.com/stieglbrauerei Facebookseite Stieglbrauerei]
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* [http://www.stadt-salzburg.at/jpg/stiegl_braeu_von_der_griesgasse_aus_um_1_000859631.jpg historische Aufnahme vom Gebäude an der Gstättengasse]
 
* [http://www.stadt-salzburg.at/jpg/stiegl_braeu_von_der_griesgasse_aus_um_1_000859631.jpg historische Aufnahme vom Gebäude an der Gstättengasse]
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==Quellen==
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== Quellen ==
 
* Stieglbrauerei zu Salzburg
 
* Stieglbrauerei zu Salzburg
 
* Geschichte von [[Maxglan]]
 
* Geschichte von [[Maxglan]]

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