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In der ''Familienchronik der Trauner'' des ''Jacob von Haunsperg zu Vachenlueg'' (1588) werden (im Zusammenhang mit der Erörterung der Entwicklung des Familienwappens) genannt:
 
In der ''Familienchronik der Trauner'' des ''Jacob von Haunsperg zu Vachenlueg'' (1588) werden (im Zusammenhang mit der Erörterung der Entwicklung des Familienwappens) genannt:
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: 1331: ''Carl Trauner''; ''Gebhardt'', des vorigen Bruder
 
: 1331: ''Carl Trauner''; ''Gebhardt'', des vorigen Bruder
 
: 1350: ''Alm der Trauner'', der beiden vorigen Bruder  
 
: 1350: ''Alm der Trauner'', der beiden vorigen Bruder  
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Das '''Wappen''' selbst war quadriert; Felder 1 und 4 in Schwarz weiße Gegensparren; Felder 2 und 3 in Rot je ein weißer Bock; dieser auf dem gekrönten offenen Helme wachsend; Decken: schwarz-weiss und roth-weiss.
 
Das '''Wappen''' selbst war quadriert; Felder 1 und 4 in Schwarz weiße Gegensparren; Felder 2 und 3 in Rot je ein weißer Bock; dieser auf dem gekrönten offenen Helme wachsend; Decken: schwarz-weiss und roth-weiss.
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Eine früher Vertreter des Geschlechts ist (gewiss) der Salzburger Hofmarschall Rudolf Trauner, der 1450 Besitz in der Flachau erwarb.<ref>Chronik der Gemeinde Flachau, S. 37</ref>
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Eine früher Vertreter des Geschlechts ist (gewiss) der Salzburger [[Erklärungen früherer Bezeichnungen und Ausdrücke#H|Hofmarschall]] Rudolf Trauner, der [[1450]] Besitz in der [[Flachau]] erwarb<ref>Chronik der Gemeinde Flachau, S. 37</ref>.
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Unter den Getreuen des Fürsterzbischofs [[Matthäus Lang von Wellenburg]], welche mit diesem [[1523]] während des [[Lateinischer Krieg|Lateinischen Krieges]] auf der Festung Zuflucht nahmen, sind angeführt:  
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Unter den Getreuen des Fürsterzbischofs [[Matthäus Lang von Wellenburg]], welche mit diesem [[1523]] während des [[Lateinischer Krieg|Lateinischen Krieges]] auf der [[Festung Hohensalzburg]] Zuflucht nahmen, sind angeführt:  
 
: ''Christian Trauner'', Landmann, Pfleger zu Haunsperg, sammt seiner Gemahlinn Anna Weißbeckinn, und  
 
: ''Christian Trauner'', Landmann, Pfleger zu Haunsperg, sammt seiner Gemahlinn Anna Weißbeckinn, und  
: ''Burkhart Trauner zu Adlstätten'', Landmann.<ref> Lorenz Hübner, Beschreibung der Hochfürstlich-erzbischöflichen Haupt- und ... (1793), S. 17.</ref>
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: ''Burkhart Trauner zu Adlstätten'', Landmann.<ref> [[Lorenz Hübner]], Beschreibung der Hochfürstlich-erzbischöflichen Haupt- und ... (1793), S. 17.</ref>
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Somit wird bereits für 1523 ein Familienzweig bezeugt, der das Prädikat '''„zu Adlstätten“'''nach dem Gut Adlstätten führte, dessen Namen nunmehr ein Ortsteil der Gemeinde Ainring <ref>siehe [http://de.wikipedia.org/wiki/Ainring Gemeinde Ainring]</ref> (Landkreis [[Berchtesgadener Land]]) im [[Rupertiwinkel]] trägt; dieses Gut wurde [[1509]] von einem Trauner erworben und blieb 153 Jahre lang im Familienbesitz<ref>“Ein historischer Streifzug durch die Gemeinde Ainring“, ehemals (um 2001) auf www.wwws.de/kultur/historie.htm</ref>.
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Somit wird bereits für [[1523]] ein Familienzweig bezeugt, der das Prädikat '''„zu Adlstätten“'''nach dem Gut Adlstätten führte, dessen Namen nunmehr ein Ortsteil der Gemeinde Ainring <ref>siehe [http://de.wikipedia.org/wiki/Ainring Gemeinde Ainring]</ref> (Landkreis [[Berchtesgadener Land]]) im [[Rupertiwinkel]] trägt; dieses Gut wurde [[1509]] von einem Trauner erworben und blieb 153 Jahre lang im Familienbesitz<ref>“Ein historischer Streifzug durch die Gemeinde Ainring“, ehemals (um 2001) auf www.wwws.de/kultur/historie.htm</ref>.
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Schon nach dem aus dem Jahr [[1528]] stammenden ältesten Verzeichnis der Mitglieder der Salzburger Landstände besaß ein Trauner, ''Ferdinand Joseph Graf Trauner'', die „[[Salzburger_Landst%C3%A4nde|Landmannschaft]]“.<ref> Lorenz Hübner, Beschreibung der hochfürstlich-erzbischöflichen Haupt- und Salzburg und ihrer Gegenden: Verbunden mit ihrer ältesten Geschichte (1793), S. 278.</ref> Wie sich dieser Familienzweig zu dem vorgenannten verhält, ist unklar.<ref> Spätestens im [[18. Jahrhundert]] gab es die Grafen Trauner von Adlstetten, Haus und Furth.</ref>
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Schon nach dem aus dem Jahr [[1528]] stammenden ältesten Verzeichnis der Mitglieder der Salzburger Landstände besaß ein Trauner, ''Ferdinand Joseph Graf Trauner'', die „[[Salzburger_Landst%C3%A4nde|Landmannschaft]]“.<ref> Lorenz Hübner, Beschreibung der Hochfürstlich-erzbischöflichen Haupt- und Salzburg und ihrer Gegenden: Verbunden mit ihrer ältesten Geschichte (1793), S. 278.</ref> Wie sich dieser Familienzweig zu dem vorgenannten verhält, ist unklar<ref>Spätestens im [[18. Jahrhundert]] gab es die Grafen Trauner von Adlstetten, Haus und Furth</ref>.
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Der schon erwähnte Jacob von Haunsperg zu Vachenlueg widmete [[1588]] die von ihm verfasste Familienchronik der Trauner seinen Vettern ''Burckhart'' und ''Georg''<ref>Wohl ident mit jenem Georg Trauner zu Adlstetten, dessen um [[1602]] entstandener Epitaph sich in der [[Kollegiatsstiftskirche Maria Himmelfahrt]] in [[Laufen]] befindet. </ref> den Traunern, Gebrüdern ''zu Adlstetten, Hauss und Fürdt''.
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Der schon erwähnte ''Jacob von Haunsperg zu Vachenlueg'' widmete [[1588]] die von ihm verfasste Familienchronik der Trauner seinen Vettern ''Burckhart'' und ''Georg''<ref>wohl ident mit jenem Georg Trauner zu Adlstetten, dessen um [[1602]] entstandener Epitaph sich in der [[Kollegiatsstiftskirche Maria Himmelfahrt]] in [[Laufen]] befindet. </ref> den Traunern, Gebrüdern ''zu Adlstetten, Hauss und Fürdt''.
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Dem Familienzweig derer zu Adlstetten ist auch ''Ignaz von Trauner'' (* [[1638]] auf Schloss Adelstetten bei Salzburg, † [[21. Oktober]] [[1694]] in Regensburg, [[Bayern]]) zuzurechnen, Benediktinerabt von von St. Emmeram (Regensburg), zu seinen Lebzeiten berühmter Kanzelredner und Prediger und Verfasser einschlägiger Schriften.<ref> Näher der [http://www.bautz.de/bbkl/t/trauner_i.shtml Artikel „TRAUNER, Ignatius von“ in Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon, Band XIX (Verlag Traugott Bautz, 2001)].</ref>
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Dem Familienzweig derer zu Adlstetten ist auch ''Ignaz von Trauner'' (* [[1638]] auf [[Schloss Adelstetten]] bei Salzburg, † [[21. Oktober]] [[1694]] in Regensburg, [[Bayern]]) zuzurechnen, Benediktinerabt von von St. Emmeram (Regensburg), zu seinen Lebzeiten berühmter Kanzelredner und Prediger und Verfasser einschlägiger Schriften.<ref> Näher der [http://www.bautz.de/bbkl/t/trauner_i.shtml Artikel „TRAUNER, Ignatius von“ in Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon, Band XIX (Verlag Traugott Bautz, 2001)]</ref>.
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Es bildete sich auch ein '''bayrischer Familienzweig''' aus: 1569 scheint in Regensburg ein ''Christoff Trauner zum Hauß und Furtt'', fürstlicher Pfleger zu Khirchperg, auf. Maria Ursula Gräfin von Trauner (1720–1760) war die Mutter des bayerischen Staatsmannes Maximilian Karl Grafen von Montgelas, ihr Bruder ''Graf Karl-Joseph Trauner von Adlstetten, Haus''<ref>Heute: [http://www.hofmark-hausimwald.de/html/besitzer.html Haus im Wald, Gemeinde Furth].</ref> und Furth (* 2. 12. 1713 Malgersdorf) war durch seine Tochter Maria Antonia Rupertina Josepha verh. Arco (*1744) Großvater des bayerischen Staatsmannes Carl Maria Graf von Arco (1769–1856).
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Es bildete sich auch ein '''bayrischer Familienzweig''' aus: 1569 scheint in Regensburg ein ''Christoff Trauner zum Hauß und Furtt'', fürstlicher Pfleger zu Khirchperg, auf. Maria Ursula Gräfin von Trauner (1720–1760) war die Mutter des bayerischen Staatsmannes Maximilian Karl Grafen von Montgelas, ihr Bruder ''Graf Karl-Joseph Trauner von Adlstetten, Haus''<ref>Heute: [http://www.hofmark-hausimwald.de/html/besitzer.html Haus im Wald, Gemeinde Furth].</ref> und Furth (* 2. 12. 1713 Malgersdorf) war durch seine Tochter Maria Antonia Rupertina Josepha verh. Arco (*1744) Großvater des bayerischen Staatsmannes Carl Maria Graf von Arco (1769–1856).
    
Eine offenbar nichtgräfliche Linie wurde 1794 in die [[Salzburger Landstände]] aufgenommen.
 
Eine offenbar nichtgräfliche Linie wurde 1794 in die [[Salzburger Landstände]] aufgenommen.
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Eine '''Pinzgauer Linie''' der Trauner ist nicht mit Sicherheit den Traunern zu Adlstetten zuzurechnen, wenn auch deren Wappen den Grabstein des Johann Christoph Trauner (d. J.) schmückt:
 
Eine '''Pinzgauer Linie''' der Trauner ist nicht mit Sicherheit den Traunern zu Adlstetten zuzurechnen, wenn auch deren Wappen den Grabstein des Johann Christoph Trauner (d. J.) schmückt:
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* ''Johann Christoph Trauner'', verh. mit Magdalena Weidacher  
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* ''Johann Christoph Trauner'', verheiratet mit Magdalena Weidacher  
** ''Johann Christoph Trauner'' (* 1618, † 16. Juli 1679 Bruck im Pinzgau), "Überreiter" in Zell am See, Unterwaldmeister in Bruck im Pinzgau; heiratete – jeweils in Bruck im Pinzgau – 1647 Anna Barbara Schädler, 1652 Ursula Schweiger und 1659 Veronika Glück;
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** ''Johann Christoph Trauner'' (* 1618, † 16. Juli 1679 Bruck im Pinzgau), "Überreiter" in [[Zell am See]], Unterwaldmeister in Bruck im Pinzgau; heiratete – jeweils in Bruck im Pinzgau – 1647 Anna Barbara Schädler, 1652 Ursula Schweiger und 1659 Veronika Glück;
 
*** Ferdinand Trauner (* 10.6.1665 Bruck im Pinzgau), Verwalter in Hundsdorf; heiratete in 1689 Christina Fürtauer, 1702 Maria Barbara Haitenthaler;
 
*** Ferdinand Trauner (* 10.6.1665 Bruck im Pinzgau), Verwalter in Hundsdorf; heiratete in 1689 Christina Fürtauer, 1702 Maria Barbara Haitenthaler;
 
**** ''Josef Anton Trauner'', verheiratet mit Elisabeth geb. Poschacher († 1755), mit den Kindern
 
**** ''Josef Anton Trauner'', verheiratet mit Elisabeth geb. Poschacher († 1755), mit den Kindern
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***** ''Johann Christoph Trauner'' (1728 – 1806) , [[Erklärungen früherer Bezeichnungen und Ausdrücke#H|Hofrat]]  und Pfleger, verheiratet mit Sydonia Mayr von Mayrau  
 
***** ''Johann Christoph Trauner'' (1728 – 1806) , [[Erklärungen früherer Bezeichnungen und Ausdrücke#H|Hofrat]]  und Pfleger, verheiratet mit Sydonia Mayr von Mayrau  
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Nicht näher nachvollziehbare Quellen<ref>Ein Werk, das ua. den Salzburger Adel behandelt, und auf S. 69 auch den Pfarrer von Wildbad Gastein zu diesem Geschlecht rechnet.</ref> aus der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts bezeugen das Fortbestehen dieses Familienzweiges bis zur damaligen Zeit auf dem ''Günzgut'' in Bruck im Pinzgau.  
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Nicht näher nachvollziehbare Quellen<ref>Ein Werk, das ua. den Salzburger Adel behandelt, und auf S. 69 auch den Pfarrer von Wildbad Gastein zu diesem Geschlecht rechnet.</ref> aus der 2. Hälfte des [[19. Jahrhunderts bezeugen das Fortbestehen dieses Familienzweiges bis zur damaligen Zeit auf dem ''Günzgut'' in Bruck im Pinzgau.  
 
=== Einzelnachweise ===
 
=== Einzelnachweise ===
 
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