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[[Datei:GP Ice Race in Zell am See 03.jpg|thumb|Ein Blick zurück in die Zeit der legendären Int. Motorrad- und Auto-Eisrennen Zell am See am [[Zeller See]] in [[Zell am See]].]]
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[[Datei:GP Ice Race in Zell am See 03.jpg|thumb|1957: Der einarmige Innsbrucker Otto Mathé (links) gewann vor dem legendären deutschen Porsche-Rennleiter Huschke von Hanstein (Porsche).]]
[[Datei:GP Ice Race in Zell am See 04.jpg|thumb|Der 490 Kilogramm Leergewicht ultraleichten Sportwagens namens MA-01 von Otto Mathé aus dem Jahr 1952. Der Renner, Spitzname „Fetzenflieger, hat einen 1,5 Liter großer Porsche-Motor mit 130 PS im Heck]]
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[[Datei:GP Ice Race in Zell am See 04.jpg|thumb|1957: Der 490 Kilogramm Leergewicht ultraleichten Sportwagens namens MA-01 von Otto Mathé aus dem Jahr 1952. Der Renner, Spitzname „Fetzenflieger, hat einen 1,5 Liter großer Porsche-Motor mit 130 PS im Heck]]
Das '''Int. Motorrad- und Auto-Eisrennen Zell am See''' fand zum ersten Mal [[1952]] statt und wurde dann je nach der Eisdecke auf dem [[Zeller See]] bis [[1961]] veranstaltet. [[2019]] gab es eine "Wiedergeburt" in der Form des [[GP Ice Race in Zell am See]].
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Das '''Int. Motorrad- und Auto-Eisrennen Zell am See''' fand zum ersten Mal [[1952]] statt und wurde dann je nach der Eisdecke auf dem [[Zeller See]] bis in die [[1970er]]-Jahre veranstaltet. [[2019]] gab es eine "Wiedergeburt" in der Form des [[GP Ice Race in Zell am See]].
    
==Geschichte==
 
==Geschichte==
Schon vor dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] gab es am [[31. Jänner]] [[1937]] veranstaltet vom [[Salzburger Automobil-, Motorrad- und Touring-Club]] (SAMTC) gemeinsam mit der Sektion Zell am See ein Motorrad-[[Skijöring]] auf dem Zeller See.
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Schon vor dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] gab es am [[31. Jänner]] [[1937]], veranstaltet vom [[Salzburger Automobil-, Motorrad- und Touring-Club]] (SAMTC) gemeinsam mit der Sektion Zell am See, ein Motorrad-[[Skijöring]] auf dem Zeller See.
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Aber erst in den [[1950er]] Jahren entstand daraus eine Traditionsveranstaltung des SAMTC. Zunächst fand das Rennen nur als Skijöring (ab [[1952]]) statt. Erst ab [[1956]] auch als Eisrennen in ''memoriam Prof. Dr. hc. [[Ferdinand Porsche]]'' als ''internationales Motorrad- und Auto-Eisrennen Zell am See''.  
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Aber erst in den [[1950er]]-Jahren entstand daraus eine Traditionsveranstaltung des SAMTC. Zunächst fand das Rennen nur als Skijöring (ab [[1952]]) statt. Erst ab [[1956]] auch als ''internationales Motorrad- und Auto-Eisrennen Zell am See'' in ''memoriam Prof. Dr. hc. [[Ferdinand Porsche]]''.  
    
Aus Sicherheitsgründen wurden beim [[Motorrad-Skijöring]] der Skifahrer nur mehr von Solomotorrädern bis 250 cm³ Hubraum und Tourenwagen am Strick  "nachgezogen", während alle schnelleren Fahrzeuge ohne einen Skifahrer fuhren.  
 
Aus Sicherheitsgründen wurden beim [[Motorrad-Skijöring]] der Skifahrer nur mehr von Solomotorrädern bis 250 cm³ Hubraum und Tourenwagen am Strick  "nachgezogen", während alle schnelleren Fahrzeuge ohne einen Skifahrer fuhren.  
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Eine Runde auf dem Zeller See war 1000 Meter lang bei einer Breite bis zu vier Meter.
      
==1952==
 
==1952==
Das erste ''Dr.-Porsche-Gedächtnis-Skijöring'' fand am [[10. Februar]] [[1952]] am Zeller See statt, veranstaltet vom [[SAMTC]] Zell am See. Wegen heftigem Schneetreiben musste man kurzfristig vom See-Kurs auf eine Ausweichstrecke an Land, in Zell am See-Stadt, ausweichen. In der Klasse bis 125 cm³ gewann [[Paul Schwarz]].  
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Das erste Skijöring hätte am [[10. Februar]] [[1952]] am Zeller See, veranstaltet vom [[SAMTC]] Zell am See, stattfinden sollen. Eine Runde auf dem Zeller See wäre 1 000 Meter lang bei einer Breite bis zu vier Meter gewesen. Wegen heftigem Schneetreiben musste man kurzfristig vom See-Kurs auf eine Ausweichstrecke an Land, in Zell am See-Stadt, ausweichen, die 1 800 m lang war.
    
==1953==
 
==1953==
Am [[1. Februar]] [[1953]] ging das 2. ''Dr.-Porsche-Gedächtnis-Skijöring'' statt. Diesmal waren auch Automobile am Start. Trotz der Teilnahme von Porsche-Sportwagen fuhr ein Motorrad die schnellste Zeit mit einem Schnitt von fast 85 km/h.  
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Am [[1. Februar]] [[1953]] ging das 2. Skijöring statt. Diesmal waren auch Automobile am Start. Trotz der Teilnahme von Porsche-Sportwagen fuhr ein Motorrad die schnellste Zeit mit einem Schnitt von fast 85 km/h.
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Bei den Motorrädern gewann neuerlich Paul Schwarz auf Puch Sport in der Klasse bis 125 cm³ sowie in der Klasse bis 175 cm³ mit Toni Koch als Skifahrer. In der Klasse bis 175 cm³ kam der Salzburger [[Helmut Volzwinkler]] auf den zweiten Platz auf Puch Sport, die Klasse bis 250 cm³ gewann er, in der Klasse bis 350 cm³ wurde er wieder Zweiter. In dieser Klasse gewann der [[Hallein]]er [[Karl Wahrstätter]] mit [[Reinhold Wahrstätter]] als Skifahrer. Das Wahrstätter-Duo mit ihrer "Victoria 350 SS" wurde in Klasse bis 500 cm³ Zweite, in der Klasse bis 750 cm³ Dritte.
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Bei den Motorrädern gewann Paul Schwarz auf Puch Sport neuerlich in der Klasse bis 125 cm³ sowie in der Klasse bis 175 cm³ mit Toni Koch als Skifahrer. In der Klasse bis 175 cm³ kam der Salzburger [[Helmut Volzwinkler]] auf den zweiten Platz auf Puch Sport, die Klasse bis 250 cm³ gewann er, in der Klasse bis 350 cm³ wurde er wieder Zweiter. In dieser Klasse gewann der [[Hallein]]er [[Karl Wahrstätter]] mit [[Reinhold Wahrstätter]] als Skifahrer. Das Wahrstätter-Duo mit ihrer "Victoria 350 SS" wurde in Klasse bis 500 cm³ Zweite, in der Klasse bis 750 cm³ Dritte
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In der Klasse Sportwagen bis 1 500 cm³ siegte Ing. [[Herbert Kaes]] (Salzburg).
    
==1954==
 
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==1955==  
Das 3. Porsche-Gedächtnisrennen fand am [[6. Februar]] [[1955]] statt.
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Das 3. Skijöring fand am [[6. Februar]] [[1955]] statt.
    
==1956==
 
==1956==
Beim Rennen am [[12. Februar]] [[1956]] war Hans Kinigadner, der Vater des späteren Motocross-Weltmeisters Heinz Kinigadner auf [[KTM]], der Schnellste bei den Motorrädern mit einer BMW R 68. Bei den Beiwagen fuhr [[Ernst Kussin]] im Alleingang.
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Am [[5. Februar]] [[1956]] wurde das Rennen erstmals als ''internationales Motorrad- und Auto-Eisrennen Zell am See'' in ''memoriam Prof. Dr. hc. [[Ferdinand Porsche]]'' ausgetragen. In der Klasse bis 125 cm³ gewann [[Paul Schwarz]]. Schnellster Motorradfahrer war Hans Kinigadner (auf BMW R 68), der Vater des späteren [[KTM]]-Stars Heinz Kinigadner. Der einarmige [[Berchtesgaden]]er Fred Hartmann gewann in zwei Sportwagenklassen. Bei den Beiwagen fuhr [[Ernst Kussin]] im Alleingang.
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Bei den Sportwagen erreichte der [[Berchtesgaden|Berchtesgadener]] Fred Hartmann zwei Klassensiege auf DKW.  
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Bei den Sportwagen erreichte der einarmige [[Berchtesgaden]]er Fred Hartmann zwei Klassensiege auf DKW. Bei den Automobilen siegte der einmarmige Innsbrucker Otto Mathé mit seinem 490 Kilogramm Leergewicht ultraleichten Sportwagens namens MA-01 (das Rennauto mit dem  Spitzname „Fetzenflieger, hat einen 1,5 Liter großer Porsche-Motor mit 130 PS im Heck) vor dem deutschen Porsche-Rennleiter Huschke von Hanstein (Porsche RSK).  
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Es war dies das vierte Skijöring-Rennen am See und das erste Eisrennen, also Motorräder und Automobile ohne Skifahrer hinten dran.  
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==1957==
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Für das Rennen am [[10. Februar]] [[1957]] wurde die Strecke auf 1 250 Meter verlängert und 5 000 Zuschauer erlebten wieder spannende Rennen auf dem zugefrorenen See. Der einarmige Innsbrucker Otto Mathé fuhr bei den Automobilen die schnellste Runde mit 102,3 km/h.
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==1957==
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Bei den Motorrädern dominierten KTM-Maschinen: In der 125-cm³-Klasse Skijöring siegte [[Paul Schwarz]] vor [[Manfred Magnus]] und [[Erwin Lechner]] (alle drei auf KTM), in der Klasse bis 175 cm³ Skijöring wurde Schwarz Vierter und Lechner Sechster; mit den 125-cm³-Maschinen wurden dann auch noch im Eisrennen bis 175 cm³ durch Franz Albert (Wörgl, [[Tirol]]) der Sieg und durch Schwarz ein zweiter Platz heraus gefahren; Lechner wurde in diesem Rennen Vierter; in den Rennen bis 250 und 350 cm³ konnten die 125er Modelle noch jeweils Zweite werden mit Albert (250) und Lechner (350). Dabei war Erwin Lechner mit seinem 125-cm³-Motorrad sogar schneller als Alois Maxwald auf seiner 350-cm³ AJS.  
Für das Rennen am [[10. Februar]] [[1957]] wurde die Strecke auf 1250 Meter verlängert und 5000 Zuschauer erlebten wieder spannende Rennen auf dem zugefrorenen See. Der einarmige Innsbrucker Otto Mathé fuhr bei den Automobilen die schnellste Runde mit 102,3 km/h.
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Bei den Motorrädern dominierten [[KTM]]-Maschinen: In der 125-cm³-Klasse Skijöring siegte [[Paul Schwarz]] vor [[Manfred Magnus]] und [[Erwin Lechner]] (alle drei auf KTM), in der Klasse bis 175 cm³ Skijöring wurde Schwarz Vierter und Lechner Sechster; mit den 125-cm³-Maschinen wurden dann auch noch im Eisrennen bis 175 cm³ durch Franz Albert (Wörgl, [[Tirol]]) der Sieg und durch Schwarz ein zweiter Platz heraus gefahren; Lechner wurde in diesem Rennen Vierter; in den Rennen bis 250 und 350 cm³ konnten die 125er Modelle noch jeweils Zweite werden mit Albert (250) und Lechner (350). Dabei konnte Erwin Lechner mit seiner 125er sogar Maxwald auf seiner 350er AJS hinter sich lassen.  
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Bei den Automobilen war wiederum der einmarmige Innsbrucker Otto Mathé  am Start, sowie Porsche-Rennleiter Huschke von Hanstein (Porsche RSK), [[Ernst Vogel]] auf Porsche Sypder un Sepp Greger auf Porsche 356 Carrera.  
    
==1958==
 
==1958==
[[1958]] sollte das Rennen am [[16. Februar]] stattfinden. Es musste jedoch wegen starkem Regen abgesagt werden.
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[[1958]] sollte das Rennen am [[16. Februar]] stattfinden. Es musste jedoch wegen zunächst starkem Regen, dann starkem Schneefall abgesagt werden.
    
==1959==
 
==1959==