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'''Anton Brandauer''' (* [[15. Juni]] [[1946]] in [[Hallein]]) war von [[1996]] bis [[2009]] Landesfeuerwehrkommandant der [[Salzburger Feuerwehrwesen|Salzburger Feuerwehren]].
==Leben==
Anton Brandauer trat bereits [[1962]] in die [[Freiwillige Feuerwehr Hallein]] ein und fungierte dort von [[1980]] bis [[1990]] als Kommandant-Stellvertreter, dann bis [[1997]] als Kommandant. Brandauer übte zunächst einen Angestelltenberuf in der Privatwirtschaft aus und wechselte [[1989]] in den Landesfeuerwehrverband, wo er zunächst die Finanzverwaltung, später die Geschäftsstelle leitete.
[[1996]] wurde Brandauer als Nachfolger von [[Harald Ribitsch]] zum Landesfeuerwehrkommandanten gewählt, zwei Jahre später zum Vizepräsident des Österreichischen Bundesfeuerwehrverbandes (ÖBFV) und Vorsitzenden des Fachausschusses Freiwillige Feuerwehren im ÖBFV. Beide Ämter hatte er bis zum Erreichen der Altersgrenze [[2008]] inne.
Am [[20. September]] [[2003]] wurde Brandauer in Budapest zum Vizepräsidenten des Internationalen Feuerwehrverbandes CTIF mit Sitz in Paris gewählt. Er war nach dem legendären Wiener Polizeipräsidenten Josef Holaubek, Sepp Kast (NÖ) und Alfred Zeilmayr (OÖ) der vierte CTIF-Spitzenfunktionär aus Österreich. Der Anfang des [[20. Jahrhundert]]s gegründete Verband vertritt mehr als 5 Millionen Feuerwehrleute in 40 Ländern.
[[2001]] und [[2006]] wurde Anton Brandauer jeweils mit großer Mehrheit im Amt des Landesfeuerwehrkommandanten bestätigt. Aus Altersgründen stellt er sein Amt am [[15. Juni]] [[2009]] zur Verfügung und wird es an [[Leo Winter]] übergeben.
In Anton Brandauers Amtszeit fielen zahlreiche Großeinsätze der Salzburger Feuerwehren, wie die [[Brandkatastrophe der Gletscherbahn Kaprun]] am [[11. November]] [[2000]] und der [[Tauerntunnel]]brand [[1999]] oder das [[Salzach-Hochwasser August 2002|Salzach-Hochwasser]] im [[August]] [[2002]]. [[2003]] konnte er das 125-Jahr-Jubiläum des Salzburger Feuerwehrverbandes feiern.
Zu Brandauers größten Verdiensten gehören die laufende Erneuerung der Einsatzfahrzeuge, der Ausrüstung und Feuerwehrhäuser, die Jugend- und Nachwuchsarbeit und das Schulungswesen. Neben dem Bau eines Übungsgeländes zur praktischen Ausbildung gilt auch die Inbetriebnahme der neuen Landesalarm- und Warnzentrale als Erfolg.
==Quellen==
* Salzburger Nachrichten
* Salzburger Landesfeuerwehrverband
[[Kategorie:Person|Brandauer, Anton]]
[[Kategorie:Tennengau|Brandauer, Anton]]
[[Kategorie:Hallein|Brandauer, Anton]]