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Das Ende des ''1. Mai Rennens'' kam in den 90er Jahren, als internationale Sicherheitsvorschriften und die Finanzierung dieses Rennens hier in Salzburg unmöglich wurden.
 
Das Ende des ''1. Mai Rennens'' kam in den 90er Jahren, als internationale Sicherheitsvorschriften und die Finanzierung dieses Rennens hier in Salzburg unmöglich wurden.
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====Namensentwicklung====
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==Namensentwicklung==
 
Zunächst als "Straßenrundrennen" bezeichnet, fand das ''1. Mai Rennen'' zu verschiedenen Termine statt. Erstmals 1951 findet das Rennen am 1. Mai statt, was in Folge manchmal noch schwankt, aber dann spätetestens mit dem Rennen 1958 regelmäßig nur mehr am 1. Mai stattfindet.
 
Zunächst als "Straßenrundrennen" bezeichnet, fand das ''1. Mai Rennen'' zu verschiedenen Termine statt. Erstmals 1951 findet das Rennen am 1. Mai statt, was in Folge manchmal noch schwankt, aber dann spätetestens mit dem Rennen 1958 regelmäßig nur mehr am 1. Mai stattfindet.
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Bei den Salzburgern hieß dieses Rennen landläufig "1. Mai Rennen", wobei es auch die Schreibweise "1. Mai-Rennen" gab. Aber meist wurde vom "Straßenrundrennen am 1. Mai in Salzburg-Liefering auf der Autobahn" oder vom "Großen Preis von Österreich für Motorräder - Int. Rupert Hollaus Gedächtnis-Rennen 1. Mai ...." geschrieben. Somit stellt die für diesen Beitrag gewählte Schreibweise eine vom Autor gewählte Fassung dar.
 
Bei den Salzburgern hieß dieses Rennen landläufig "1. Mai Rennen", wobei es auch die Schreibweise "1. Mai-Rennen" gab. Aber meist wurde vom "Straßenrundrennen am 1. Mai in Salzburg-Liefering auf der Autobahn" oder vom "Großen Preis von Österreich für Motorräder - Int. Rupert Hollaus Gedächtnis-Rennen 1. Mai ...." geschrieben. Somit stellt die für diesen Beitrag gewählte Schreibweise eine vom Autor gewählte Fassung dar.
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====Die Rennen in Salzburg - Liefering====
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==Die Rennen in Salzburg - Liefering==
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=====1947=====
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====1947====
Den Auftakt machte die 125 cm³-Klasse mit nur drei Runden. Es folgten die Hubraumklassen 250, 350 und 550 cm³. Allein der Salzburger Rennstall [[Hans Schmirl sen.|Schmirl]] stellte vier Fahrer, alle auf Puch: [[Richart Kwitt]], [[Erwin Strubinsky]], [[Ernst Wechner]] und [[Alfred Thürriedl|Fredi Thürriedl]]. Weitere Salzburger bei diesem ersten Rennen waren der Salzburger BMW-Vertreter Otto Artmaier, Helmut Volzwinkler, der Fahrschulbesitzer [[Wilhelm Koch|Willi Koch]] und Bosch-Fallnhauser-Chef [[Richard Felkl]]. In der Beiwagenklasse fuhren der Fahrschulbesitzer [[Anton Magnus|Toni Magnus]] und [[Konrad Eckschlager]].
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<strong>Motorrad Straßen-Rundrennen</strong><br />
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Am [[6. Juli]] machte die 125 cm³-Klasse mit nur drei Runden den Auftakt. Es folgten die Hubraumklassen 250, 350 und 550 cm³. Allein der Salzburger Rennstall [[Hans Schmirl sen.|Schmirl]] stellte vier Fahrer, alle auf Puch: [[Richart Kwitt]], [[Erwin Strubinsky]], [[Ernst Wechner]] und [[Alfred Thürriedl|Fredi Thürriedl]]. Weitere Salzburger bei diesem ersten Rennen waren der Salzburger BMW-Vertreter Otto Artmaier, Helmut Volzwinkler, der Fahrschulbesitzer [[Wilhelm Koch|Willi Koch]] und Bosch-Fallnhauser-Chef [[Richard Felkl]]. In der Beiwagenklasse fuhren der Fahrschulbesitzer [[Anton Magnus|Toni Magnus]] und [[Konrad Eckschlager]].
    
Der Sieg der Junior-Klasse A bis 250 cm³ wurde eine sichere Beute des Vöcklabruckers [[Helmut Krackowizer|Krackowizer]] auf Rudge in 44:32,8 min, gefolgt von den Salzburgern [[Fritz Walcher]] auf Imperial in 46:43,4 min und [[Richard Kwitt]] auf Puch in 46:43,4. Das Rennen führte über 15 Runden, was einer Distanz von 63 Kilometern entsprach (Rundenlänge: 4,2 km). Krackowizer lag dann auch im Senior-Rennen drei Runden in Führung, bevor er wegen eines Defekts aufgeben musste.
 
Der Sieg der Junior-Klasse A bis 250 cm³ wurde eine sichere Beute des Vöcklabruckers [[Helmut Krackowizer|Krackowizer]] auf Rudge in 44:32,8 min, gefolgt von den Salzburgern [[Fritz Walcher]] auf Imperial in 46:43,4 min und [[Richard Kwitt]] auf Puch in 46:43,4. Das Rennen führte über 15 Runden, was einer Distanz von 63 Kilometern entsprach (Rundenlänge: 4,2 km). Krackowizer lag dann auch im Senior-Rennen drei Runden in Führung, bevor er wegen eines Defekts aufgeben musste.
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Schnellste Runde des Tages: F. J. Binder mit einem Schnitt von 99,4 km/h
 
Schnellste Runde des Tages: F. J. Binder mit einem Schnitt von 99,4 km/h
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===== 1948 =====
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==== 1948 ====
Die Sieger:
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Die Sieger der <strong>2. Motorrad Straßen-Rundrennen</strong> am [[12. September]]:
 
* 125 cm³-Klasse: [[Albert Friedhuber]] auf Puch, Schnitt 74,8 km/h
 
* 125 cm³-Klasse: [[Albert Friedhuber]] auf Puch, Schnitt 74,8 km/h
 
* 250 cm³-Klasse: B. Nocchi, Italien, auf Moto Guzzi, Schnitt 88,4 km/h
 
* 250 cm³-Klasse: B. Nocchi, Italien, auf Moto Guzzi, Schnitt 88,4 km/h
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Schnellste Runde des Tages: Helmut Volzwinkler mit einem Schnitt von 100,10 km/h
 
Schnellste Runde des Tages: Helmut Volzwinkler mit einem Schnitt von 100,10 km/h
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===== 1950 =====
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==== 1950 ====
Auf der Starterliste findet sich der spätere einzige Solo-Motorradweltmeister von Österreich, [[Rupert Hollaus]] mit seiner Moto Guzzi 250.
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Das <strong>Auto- und Motorrad-Straßen-Rennen</strong> fand am [[22. Oktober]] statt. Auf der Starterliste findet sich der spätere einzige Solo-Motorradweltmeister von Österreich, [[Rupert Hollaus]] mit seiner Moto Guzzi 250.
    
Die Sieger:
 
Die Sieger:
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Schnellste Runde des Tages: Helmut Volzwinkler  
 
Schnellste Runde des Tages: Helmut Volzwinkler  
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===== 1951 =====
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==== 1951 ====
[[1951]] findet dann das Rennen erstmals am [[1. Mai]] statt. Zwar wechselt noch manchmal das Datum um den 1. Mai, doch wird das Rennen dann als ''1. Mai Rennen'' bezeichnet. Das Rennen 1951 war nicht nur für Motorräder ausgeschrieben, sondern erstmals auch für Touren- und Sportwagen. Wieder mit dabei war Rupert Hollaus. Und noch zwei
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=====Rennen erstmals am 1. Mai=====
Prominente finden sich unter den Teilnehmern in der Kategorie ''Automobile-, Sport- und Tourenwagen'': [[Ernst Kronreif]], Mitbegründer von [[KTM]], hat mit seinem Eigenbau ''Salmson 1098'' genannt und Erich Trunkenpolz, der Gründer von KTM, mit einer DKW 250.
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[[1951]] findet dann das <strong>Internationale Motorrad- und Nationale Auto-Straßen-Rennen</strong> erstmals am [[1. Mai]] statt. Zwar wechselt noch manchmal das Datum um den 1. Mai, doch wird das Rennen dann als ''1. Mai Rennen'' bezeichnet. Das Rennen 1951 war nicht nur für Motorräder ausgeschrieben, sondern erstmals auch für Touren- und Sportwagen. Wieder mit dabei war Rupert Hollaus. Und noch zwei Prominente finden sich unter den Teilnehmern in der Kategorie ''Automobile-, Sport- und Tourenwagen'': [[Ernst Kronreif]], Mitbegründer von [[KTM]], hat mit seinem Eigenbau ''Salmson 1098'' genannt und Erich Trunkenpolz, der Gründer von KTM, mit einer DKW 250.
    
Die Sieger:
 
Die Sieger:
* 125 cm²-Klasse: Kurt Schneeweiß, Vorarlberg,  
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* 125 cm²-Klasse: Kurt Schneeweiß, Vorarlberg, auf Puch
* 250 cm³_Klasse: Alexander Mayer (Ö) auf Moto Guzzi (der ersten Rennmaschine für den späteren einzigen österreichischen Motorradweltmeister Rupert Hollaus, Mayer war auch sein Förderer und Betreuer,
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* 250 cm³_Klasse: Alexander Mayer, St. Pölten, der ersten Rennmaschine für den späteren einzigen österreichischen Motorradweltmeister Rupert Hollaus, Mayer war auch sein Förderer und Betreuer, auf Moto Guzzi
* 350 cm³-Klasse: Leo Fassl (Wien)
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* 350 cm³-Klasse: Leo Fassl, Wien
* 500 cm³-Klasse: Leo Fassl (Wien)
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* 500 cm³-Klasse: Leo Fassl, Wien  
 
* Beiwagen: Schäfer - Huber auf BMW
 
* Beiwagen: Schäfer - Huber auf BMW
 
Die schnellste Runde des Tages fuhr der Deutsche Heinrich Thorn-Prikker auf Moto Guzzi mit 99,47 km/h;
 
Die schnellste Runde des Tages fuhr der Deutsche Heinrich Thorn-Prikker auf Moto Guzzi mit 99,47 km/h;
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===== 1952 =====
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=====Rennen im Oktober=====
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Am [[7. Oktober]] fand noch ein zweites Straßenrennen in Liefering statt.
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Die Sieger:
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* 125 cm²-Klasse: Franz Resch, Schladming, auf Puch
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* 250 cm³_Klasse: [[Peter Frohnwieser]], auf Triumph
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* 350 cm³-Klasse: [[Peter Frohnwieser]], auf Triumph
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* 500 cm³-Klasse: B. Sieler, Deutschland, auf BMW
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* Beiwagen: Heinz Düll, Prien am [[Chiemsee]], auf BMW
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Sportwagen:
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* bis 1.500 cm²: F. Heckhoff, Salzburg, auf Porsche
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* bis 2.000 cm³: Kurt Zeller, Hammerau, [[Rupertiwinkel]], auf BMW
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Die schnellste Runde des Tages fuhr der Deutsche Heinrich Thorn-Prikker auf Moto Guzzi mit 99,47 km/h;
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==== 1952 ====
 
''Azzurri Siege in Liefering'' betitelten die [[Salzburger Nachrichten]] ihren Bericht über das Rennen [[1952]]. Der Weltklassefahrer Enrico Lorenzetti gewann auf Moto Guzzi "Gambalunghino" zwei Rennen in begeisterndem Stil, Lodovico Facchinelli war Tagesschnellster mit einer Runde mit 106,487 km/h vor mehr als 20.000 Zuschauern. Helmut Krackowizer lag nach dem Start am 11. Platz und schob sich in ruhiger Fahrt bis auf Rang sechs vor.  
 
''Azzurri Siege in Liefering'' betitelten die [[Salzburger Nachrichten]] ihren Bericht über das Rennen [[1952]]. Der Weltklassefahrer Enrico Lorenzetti gewann auf Moto Guzzi "Gambalunghino" zwei Rennen in begeisterndem Stil, Lodovico Facchinelli war Tagesschnellster mit einer Runde mit 106,487 km/h vor mehr als 20.000 Zuschauern. Helmut Krackowizer lag nach dem Start am 11. Platz und schob sich in ruhiger Fahrt bis auf Rang sechs vor.  
    
===== 1953 =====
 
===== 1953 =====
[[1953]] wird das ''1. Mai Rennen'' abermals gemischt Motorräder und Automobile ausgetragen. In der 350 cm³ Klasse kommt es zu einem spannenden Kampf um Platz eins zwischen Kramer und Krackowizer (auf BSA 350 Goldstar). Nach einem missglückten Bremsmanöver von Kramer verliert er zunächst den Anschluss an Krackowizer, kommt wieder an ihn heran und setzt in der vorletzten Kurve vor dem Zieleinlauf alles auf eine Karte. Dieses nicht ganz rekonstruierbare Ausbremsmanöver (Kramer schießt förmlich an Krackowizer vorbei, bremst extrem spät, Krackowizer streift Kramer und kommt zu Sturz) führt zu einem Protest von Krackowizer, dem die Salzburger Landessportkommission auch stattgibt: Krackowizer wird als Zweiter gewertet.  
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[[1953]] wird das ''1. Mai Rennen'' abermals gemischt Motorräder und Automobile ausgetragen. In der 350 cm³ Klasse kommt es zu einem spannenden Kampf um Platz eins zwischen Kramer und Krackowizer (auf BSA 350 Goldstar). Nach einem missglückten Bremsmanöver von Kramer verliert er zunächst den Anschluss an Krackowizer, kommt wieder an ihn heran und setzt in der vorletzten Kurve vor dem Zieleinlauf alles auf eine Karte. Dieses nicht ganz rekonstruierbare Ausbremsmanöver (Kramer schießt förmlich an Krackowizer vorbei, bremst extrem spät, Krackowizer streift Kramer und kommt zu Sturz) führt zu einem Protest von Krackowizer, dem die Salzburger Landessportkommission auch statt gibt: Krackowizer wird als Zweiter gewertet.  
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===== 1954 =====
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==== 1954 ====
 
wird noch ergänzt
 
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===== 1955 =====
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==== 1955 ====
 
[[1955]] geht bei mehr als sommerlichen Wetter das '''1. Int. Rupert-Hollaus-Gedächtnis-Rennen''' am 1. Mai in Szene. Weit über 30.000 Zuschauer säumen den Salzburger Autobahnkurs. In der 125-cm³-Klasse können der Salzburger Staatsmeister [[Paul Schwarz]] und [[Erich Trunkenpolz]], beide auf [[KTM]], tapfer an Spitze des Feldes und belegten den ersten und zweiten Platz. Im Beiwagenrennen schiebt der Schweizer Strub sein Gespann etwas früher an als notwendig, seine Norton springt aber erst an, als die Spitzengruppe bereits in Klessheim bei der Kehre ist. Mit unheimlicher Geschwindigkeit kommt Strub die Gegengerade zurück und übernimmt in der vierten Runde die Führung. Zwar kann er die Strafminute, die er von der Rennleitung wegen Frühstarts nicht mehr aufholen, aber der Salzburger [[Ernst Kussin]] verzichtet als fairer Sportler auf den ihm zustehende Sieg.
 
[[1955]] geht bei mehr als sommerlichen Wetter das '''1. Int. Rupert-Hollaus-Gedächtnis-Rennen''' am 1. Mai in Szene. Weit über 30.000 Zuschauer säumen den Salzburger Autobahnkurs. In der 125-cm³-Klasse können der Salzburger Staatsmeister [[Paul Schwarz]] und [[Erich Trunkenpolz]], beide auf [[KTM]], tapfer an Spitze des Feldes und belegten den ersten und zweiten Platz. Im Beiwagenrennen schiebt der Schweizer Strub sein Gespann etwas früher an als notwendig, seine Norton springt aber erst an, als die Spitzengruppe bereits in Klessheim bei der Kehre ist. Mit unheimlicher Geschwindigkeit kommt Strub die Gegengerade zurück und übernimmt in der vierten Runde die Führung. Zwar kann er die Strafminute, die er von der Rennleitung wegen Frühstarts nicht mehr aufholen, aber der Salzburger [[Ernst Kussin]] verzichtet als fairer Sportler auf den ihm zustehende Sieg.
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===== 1956 =====
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==== 1956 ====
 
[[1956]] gewann der deutsche August "Gustl" Hobl auf DKW die 125 cm³- und 350 cm³-Klasse; Walter Zeller war auf BMW in der 500 cm³-Klasse erfolgreich, der aus der damaligen Tschechoslowakei stammende Bartos Frantisek gewann auf CZ die 250 cm³-Klasse; Beiwagen: die Deutschen Hillebrand und Grunwald auf BMW; schnellste Runde fuhr Ernst Riedelbauch in der 500er Klasse mit 117,36 km/h;
 
[[1956]] gewann der deutsche August "Gustl" Hobl auf DKW die 125 cm³- und 350 cm³-Klasse; Walter Zeller war auf BMW in der 500 cm³-Klasse erfolgreich, der aus der damaligen Tschechoslowakei stammende Bartos Frantisek gewann auf CZ die 250 cm³-Klasse; Beiwagen: die Deutschen Hillebrand und Grunwald auf BMW; schnellste Runde fuhr Ernst Riedelbauch in der 500er Klasse mit 117,36 km/h;
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===== 1957 =====
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==== 1957 ====
 
[[1957]] war das Jahr der Italiener: Weltmeister Carlo Ubbiali auf MV Agusta gewann die 125 cm³- und 250 cm³-Klasse, Enrico Lorenzetti die 500 cm³-Klasse, ein österreichischer Sieg war in der 500 cm³ mit Gerold Klinger (OÖ) zu vermerken, der auch mit 114,10 km/h die schnellste Runde fuhr. Beiwagen, wie im Vorjahr, gewannen Hillebrand und Grunwald;
 
[[1957]] war das Jahr der Italiener: Weltmeister Carlo Ubbiali auf MV Agusta gewann die 125 cm³- und 250 cm³-Klasse, Enrico Lorenzetti die 500 cm³-Klasse, ein österreichischer Sieg war in der 500 cm³ mit Gerold Klinger (OÖ) zu vermerken, der auch mit 114,10 km/h die schnellste Runde fuhr. Beiwagen, wie im Vorjahr, gewannen Hillebrand und Grunwald;
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===== 1958 =====
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==== 1958 ====
 
[[1958]] wurde das Rennen erstmals als "[[Großer Preis von Österreich|Großen Preis von Österreich]]" ausgetragen und es fanden sich mehr als 50.000 Zuschauer auf dem Autobahnabschnitt bei Liefering ein, darunter auch der Franz Josef Strauß aus Bayern. Es begannen die Rennen, die auch internationale Stars nach Salzburg brachten, wie zum Beispiel Geoff Duke, Mike Hailwood oder Luigi Taveri.
 
[[1958]] wurde das Rennen erstmals als "[[Großer Preis von Österreich|Großen Preis von Österreich]]" ausgetragen und es fanden sich mehr als 50.000 Zuschauer auf dem Autobahnabschnitt bei Liefering ein, darunter auch der Franz Josef Strauß aus Bayern. Es begannen die Rennen, die auch internationale Stars nach Salzburg brachten, wie zum Beispiel Geoff Duke, Mike Hailwood oder Luigi Taveri.
    
Carlo Ubbiali triumphierte wiederum in der 125 und 250 cm³-Klasse, der aus Südafrika stammende Paddy Driver gewann die 350 cm³ Klasse und der deutsche Ernst Hiller die 500er Klasse. Bei den Beiwagen blieben diesmal Schneider - Strauss siegreich; schnellste Runde fuhr John Hempleman in der 500 cm³ Klasse mit 124,05 km/h;
 
Carlo Ubbiali triumphierte wiederum in der 125 und 250 cm³-Klasse, der aus Südafrika stammende Paddy Driver gewann die 350 cm³ Klasse und der deutsche Ernst Hiller die 500er Klasse. Bei den Beiwagen blieben diesmal Schneider - Strauss siegreich; schnellste Runde fuhr John Hempleman in der 500 cm³ Klasse mit 124,05 km/h;
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===== 1959 =====
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==== 1959 ====
 
*125 cm³: Carlo Ubbiali auf MV Augusta und Ernst Degner die schnellste Runde mit 101,23 km/h
 
*125 cm³: Carlo Ubbiali auf MV Augusta und Ernst Degner die schnellste Runde mit 101,23 km/h
 
*250 cm³: Horst Fügner aus der DDR (Deutsche Demokratische Republik)
 
*250 cm³: Horst Fügner aus der DDR (Deutsche Demokratische Republik)
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*Beiwagen: Scheidegger - Burgkart aus der Schweiz
 
*Beiwagen: Scheidegger - Burgkart aus der Schweiz
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===== 1960 =====
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====1960 ====
 
In die Siegerlisten trugen sich Ernst Degener, Frantisek Stasny, Dave Chadwick und Fath - Wohlgemuth ein.
 
In die Siegerlisten trugen sich Ernst Degener, Frantisek Stasny, Dave Chadwick und Fath - Wohlgemuth ein.
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===== 1961 =====
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==== 1961 ====
 
Jeweils zwei Mal erfolgreich waren Ernst Degener und Hugh Anderson; in der Beiwagenklasse gewannen Camathias - Burkhard;
 
Jeweils zwei Mal erfolgreich waren Ernst Degener und Hugh Anderson; in der Beiwagenklasse gewannen Camathias - Burkhard;
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===== 1962 =====
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==== 1962 ====
 
Die aus der "Sowjetzone" (DDR) stammenden Walter Brehme und Werner Musiol gewannen die 125- und 250 cm³-Klasse, Frantisek Stasny die 350- und Mike Hailwood, erstmals in Salzburg, die 500 cm³ Klasse auf MV Agusta, der auch die schnellste Runde mit 128,03 km/h fuhr. Beiwagenklasse - gewohntes Bild: Camathias - Burkhard;
 
Die aus der "Sowjetzone" (DDR) stammenden Walter Brehme und Werner Musiol gewannen die 125- und 250 cm³-Klasse, Frantisek Stasny die 350- und Mike Hailwood, erstmals in Salzburg, die 500 cm³ Klasse auf MV Agusta, der auch die schnellste Runde mit 128,03 km/h fuhr. Beiwagenklasse - gewohntes Bild: Camathias - Burkhard;
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===== 1963 =====
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==== 1963 ====
 
Das 1. Mai Rennen fest in ungarischer und englische Hand: 125- und 250 cm³ gehen an den Ungarn Laszlo Szabo, die 350- an John Hartle und die 500er an Mike Hailwood; in der Beiwagenklasse sind diesmal die Schweizer Scheidegger - Robinson erfolgreich;
 
Das 1. Mai Rennen fest in ungarischer und englische Hand: 125- und 250 cm³ gehen an den Ungarn Laszlo Szabo, die 350- an John Hartle und die 500er an Mike Hailwood; in der Beiwagenklasse sind diesmal die Schweizer Scheidegger - Robinson erfolgreich;
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===== 1964 =====
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==== 1964 ====
 
Fünf neue Gesichter gewinnen die Rennen:
 
Fünf neue Gesichter gewinnen die Rennen:
 
*125 cm³: Bert Schneider aus Österreich
 
*125 cm³: Bert Schneider aus Österreich
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*Beiwagen: Deubel - Hörner aus Deutschland
 
*Beiwagen: Deubel - Hörner aus Deutschland
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===== 1965 =====
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==== 1965 ====
 
Auch in diesem Jahr dominieren neue Sieger:
 
Auch in diesem Jahr dominieren neue Sieger:
 
*125 cm³: Hugh Anderson aus Neuseeland
 
*125 cm³: Hugh Anderson aus Neuseeland
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*Beiwagen: Deubel - Hörner aus Deutschland
 
*Beiwagen: Deubel - Hörner aus Deutschland
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==== Rennen bei Anif - Grödig====
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==Die Rennen bei Anif - Grödig==
    
Ab [[1966]] bis [[1969]] fand dieses Motorradrennen auf dem Autobahnteil bei [[Salzburg]]- [[Anif]]-[[Grödig]] statt. Damals endete die Autobahn beim heutigen Maximarkt in Anif - Niederalm. Sogar der damalige Bundespräsident Franz Jonas gab sich beim ersten Rennen auf diesem Autobahnstück [[1967]] die Ehre. Beim letzten Rennen [[1969]] stürzte der Salzburger [[Rudolf Thalhammer|Rudi Thalhammer]] schwer und musste daraufhin seine Rennfahrerkarriere beenden.
 
Ab [[1966]] bis [[1969]] fand dieses Motorradrennen auf dem Autobahnteil bei [[Salzburg]]- [[Anif]]-[[Grödig]] statt. Damals endete die Autobahn beim heutigen Maximarkt in Anif - Niederalm. Sogar der damalige Bundespräsident Franz Jonas gab sich beim ersten Rennen auf diesem Autobahnstück [[1967]] die Ehre. Beim letzten Rennen [[1969]] stürzte der Salzburger [[Rudolf Thalhammer|Rudi Thalhammer]] schwer und musste daraufhin seine Rennfahrerkarriere beenden.
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==== Rennen am Salzburgring ====
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==Die Rennen am Salzburgring ==
    
[[1970]], am [[26. April]] schließlich  begann der Neustart vom ''1. Mai Rennen'' auf dem [[Salzburgring]]. Und wieder bei scheußlichem Wetter. Es regnete und schneite. Die Durchschnittsgeschwindigkeiten betrugen trotzdem über 140 km/h.
 
[[1970]], am [[26. April]] schließlich  begann der Neustart vom ''1. Mai Rennen'' auf dem [[Salzburgring]]. Und wieder bei scheußlichem Wetter. Es regnete und schneite. Die Durchschnittsgeschwindigkeiten betrugen trotzdem über 140 km/h.
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... und viele andere unvergessliche Motorradrennfahrer eine längst vergangenen Rennepochen waren die großen Stars bei den legendären ''1. Mai Rennen'' in Salzburg.
 
... und viele andere unvergessliche Motorradrennfahrer eine längst vergangenen Rennepochen waren die großen Stars bei den legendären ''1. Mai Rennen'' in Salzburg.
      
==Quellen==
 
==Quellen==