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=== Legende ===
 
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Die Entstehung der Wallfahrt ins Tal der Kirchner basiert auf einer sog. ''"Rückkehrlegende"''.<ref>Johannes Neuhardt: ''Die Wallfahrt im Leben der Christenheit''. In: ''Salzburgs Wallfahrten in Kult und Brauch'', hg. von Johannes Neuhardt, Salzburg 1986, S. 9.</ref>
 
Im Hochtal der Kirchner hatten Bauern um 1670 eine hölzerne Waldkapelle errichtet, die sie 1688 durch eine gemauerte ersetzten. Laut Wallfahrtslegende stellte Rupert Schmuck die Marienstatute in dieser Waldkapelle auf. Die Statue drehte sich aber über Nacht zur Seite. Als sie wieder zurückgerückt wurde standen angeblich Tränen in ihren Augen und sie drehte sich abermals um: ihren Blick richtete sie dabei auf eine Stelle, an der im Winter drei Kornähren gewachsen waren. Diese Vorgänge wurden als Erscheinungen gedeutet, eine rege [[Wallfahrt]] zur ihr setzte ein und schon bald wurden Gebetserhörungen kolportiert.<br/>Zudem hat der damals amtierende [[Salzburger Erzbischof]] der „Maria-mit-dem-Kind Statue“ am 13. Oktober 1691 eigenhändig Kronen aufgesetzt.<ref>Karl Unger: ''Die Wallfahrt''. In: ''Maria Kirchental'', ohne Herausgeber, Salzburg 2007 (Christliche Kunststätten Österreichs Nr. 393; 2. erweiterte Auflage), S. 3.</ref> Und [[Johann Ernst Graf von Thun und Hohenstein|Erzbischof Johann Ernst]] entschloss sich zum Bau einer Wallfahrtskirche.
 
Im Hochtal der Kirchner hatten Bauern um 1670 eine hölzerne Waldkapelle errichtet, die sie 1688 durch eine gemauerte ersetzten. Laut Wallfahrtslegende stellte Rupert Schmuck die Marienstatute in dieser Waldkapelle auf. Die Statue drehte sich aber über Nacht zur Seite. Als sie wieder zurückgerückt wurde standen angeblich Tränen in ihren Augen und sie drehte sich abermals um: ihren Blick richtete sie dabei auf eine Stelle, an der im Winter drei Kornähren gewachsen waren. Diese Vorgänge wurden als Erscheinungen gedeutet, eine rege [[Wallfahrt]] zur ihr setzte ein und schon bald wurden Gebetserhörungen kolportiert.<br/>Zudem hat der damals amtierende [[Salzburger Erzbischof]] der „Maria-mit-dem-Kind Statue“ am 13. Oktober 1691 eigenhändig Kronen aufgesetzt.<ref>Karl Unger: ''Die Wallfahrt''. In: ''Maria Kirchental'', ohne Herausgeber, Salzburg 2007 (Christliche Kunststätten Österreichs Nr. 393; 2. erweiterte Auflage), S. 3.</ref> Und [[Johann Ernst Graf von Thun und Hohenstein|Erzbischof Johann Ernst]] entschloss sich zum Bau einer Wallfahrtskirche.