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==Abstammung und Berufsleben==
 
==Abstammung und Berufsleben==
Fröhlich wurde im Stadtteil [[Burgfried (Hallein)|Burgfried]] geboren und besuchte dort auch die Volks- und Bürgerschule. Durch seinen Vater Alois Fröhlich sen., seines Zeichens Pfannenmeister bei der Saline Hallein, konnte er im Alter von 14 Jahren in der Saline zu arbeiten beginnen und schaffte es dort, mit technischen Verbesserung auf sich aufmerksam zu machen und sich in den 50 Dienstjahren bis zu seinem Ruhestand zum Fachinspektor hochzuarbeiten.  
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Fröhlich wurde im Stadtteil [[Burgfried (Hallein)|Burgfried]] geboren und besuchte dort auch die Volks- und Bürgerschule. Durch seinen Vater Alois Fröhlich sen., seines Zeichens Pfannenmeister bei der [[Saline Hallein]], konnte er im Alter von 14 Jahren in der Saline zu arbeiten beginnen und schaffte es dort, mit technischen Verbesserung auf sich aufmerksam zu machen und sich in den 50 Dienstjahren bis zu seinem Ruhestand zum Fachinspektor hochzuarbeiten.  
    
==Erste Berührungen mit der Technik==
 
==Erste Berührungen mit der Technik==
In noch sehr jungen Jahren schloss Fröhlich vermutlich erste Bekanntschaft mit der Kinematographie. Möglichkeiten dazu boten sich in Hallein ab dem Jahr [[1909]] mit dem „Original Elektro Biograph“, das mit „Vorführungen ersten Ranges“ und einem „auserlesenem Weltstadt-Programm“ warb und seine Vorführungen im Saal des Gasthofes „Zur goldenen Kugel“ zeigte, sowie dem [[1911]] eröffneten  „Theater-Kinematograph“ des gebürtigen Halleiners Christian Pointl.  
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In noch sehr jungen Jahren schloss Fröhlich vermutlich erste Bekanntschaft mit der Kinematographie. Möglichkeiten dazu boten sich in Hallein ab dem Jahr [[1909]] mit dem „Original Elektro Biograph“, das mit „Vorführungen ersten Ranges“ und einem „auserlesenem Weltstadt-Programm“ warb und seine Vorführungen im Saal des Gasthofes „Zur goldenen Kugel“ zeigte, sowie dem [[1911]] eröffneten  „Theater-Kinematograph“ des gebürtigen Halleiners [[Christian Pointl]].  
    
Darüber hinaus fanden auch im Theatergebäude der Stadt in unregelmäßigen Abständen Filmvorführungen statt. Einen ständigen Vorführbetrieb im Stadttheater ermöglichte aber erst Alois Fröhlich selbst mit dem Bau seiner eigenen Vorführmaschinen.  
 
Darüber hinaus fanden auch im Theatergebäude der Stadt in unregelmäßigen Abständen Filmvorführungen statt. Einen ständigen Vorführbetrieb im Stadttheater ermöglichte aber erst Alois Fröhlich selbst mit dem Bau seiner eigenen Vorführmaschinen.  
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Während des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] wurde er als Mitglied des Nachrichtendienstes in Bulgaren eingesetzt und kam in dieser Funktion mit unterschiedlichen technischen Apparaturen in Berührung. Nach dem Krieg bildete er sich mittels Fernkursen auf den noch jungen Gebieten der Radio-, Film-, Foto- und Metallbearbeitungstechnik weiter.
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Während des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] wurde er als Mitglied des Nachrichtendienstes in Bulgarien eingesetzt und kam in dieser Funktion mit unterschiedlichen technischen Apparaturen in Berührung. Nach dem Krieg bildete er sich mittels Fernkursen auf den noch jungen Gebieten der Radio-, Film-, Foto- und Metallbearbeitungstechnik weiter.
    
==Die „Fröhlich-Projektoren“==
 
==Die „Fröhlich-Projektoren“==
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==Weitere Arbeiten des Halleiner Kino-Pioniers==
 
==Weitere Arbeiten des Halleiner Kino-Pioniers==
Gemeinsam mit dem Fotografen [[Ferdinand Koblmüller]] (1892-1968), den er [[1935]] kennen lernte, entwickelte er mehrere Panorama-Fotokameras und versuchte mit dem Verkauf von Rundansicht-Fotografien von [[Salzburg]] und Hallein auch geschäftlichen Erfolg zu verbuchen. Seine erhalten gebliebenen, technisch anspruchsvollen Eigenbau-Kameras befinden sich heute im Besitz des Keltenmuseums Hallein und des Fotomuseums Bad Ischl.
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Gemeinsam mit dem [[Fotografen]] [[Ferdinand Koblmüller]] ((* [[1892]], † [[1968]], den er [[1935]] kennen lernte, entwickelte er mehrere Panorama-Fotokameras und versuchte mit dem Verkauf von Rundansicht-Fotografien von [[Salzburg]] und Hallein auch geschäftlichen Erfolg zu verbuchen. Seine erhalten gebliebenen, technisch anspruchsvollen Eigenbau-Kameras befinden sich heute im Besitz des Keltenmuseums Hallein und des Fotomuseums Bad Ischl.
    
Seine Handfertigkeit und Ideengabe bewies Fröhlich auch mit einem selbst gebauten Radioapparat – das als erstes Radio in Hallein gilt –, der Konstruktion eines eigenen Vergrößerungsapparates und der Anfertigung von Unterwassergehäuse für Mittelformatkameras. Da er sich nie um eine Serienfertigung seiner Erfindungen/Konstruktionen bemühte, konnte er keinen finanziellen Nutzen daraus ziehen und geriet  – so wie seine Apparate –über die Jahre hinweg in Vergessenheit.  
 
Seine Handfertigkeit und Ideengabe bewies Fröhlich auch mit einem selbst gebauten Radioapparat – das als erstes Radio in Hallein gilt –, der Konstruktion eines eigenen Vergrößerungsapparates und der Anfertigung von Unterwassergehäuse für Mittelformatkameras. Da er sich nie um eine Serienfertigung seiner Erfindungen/Konstruktionen bemühte, konnte er keinen finanziellen Nutzen daraus ziehen und geriet  – so wie seine Apparate –über die Jahre hinweg in Vergessenheit.  
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*Martina Swoboda: ''Salzburger Kinos im Spiegel der Stadtgeschichte''. Phil. Dipl., Salzburg 1992, S. 37
 
*Martina Swoboda: ''Salzburger Kinos im Spiegel der Stadtgeschichte''. Phil. Dipl., Salzburg 1992, S. 37
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[[Kategorie:Person|Fröhlich, Alois]]
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[[Kategorie:Person (Geschichte)|Fröhlich, Alois]]
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[[Kategorie:Geschichte (Person)|Fröhlich, Alois]]
 
[[Kategorie:Erfinder|Fröhlich, Alois]]
 
[[Kategorie:Erfinder|Fröhlich, Alois]]
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[[Kategorie:Film|Fröhlich, Alois]]
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[[Kategorie:Hallein|Fröhlich, Alois]]

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