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| | '''Alois Fröhlich''' (* [[23. September]] [[1897]] in [[Hallein]]; † [[13. Juli]] [[1979]] ebenda) war langjähriger Mitarbeiter der [[Saline Hallein|Halleiner Saline]] und blieb der Nachwelt als Erfinder und Konstrukteur von Filmprojektoren in Erinnerung, mit denen das [[Stadtkino Hallein|Halleiner Kino]] in seiner Anfangszeit erstmals regelmäßige Filmvorführungen darbieten konnte. | | '''Alois Fröhlich''' (* [[23. September]] [[1897]] in [[Hallein]]; † [[13. Juli]] [[1979]] ebenda) war langjähriger Mitarbeiter der [[Saline Hallein|Halleiner Saline]] und blieb der Nachwelt als Erfinder und Konstrukteur von Filmprojektoren in Erinnerung, mit denen das [[Stadtkino Hallein|Halleiner Kino]] in seiner Anfangszeit erstmals regelmäßige Filmvorführungen darbieten konnte. |
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| − | Neben seinen „Fröhlich-Projektoren“ baute er auch das erste Radio in Hallein und fertigte mehrere technische interessante Eigenbaukameras an, die sich heute in den Beständen des [[Keltenmuseum Hallein|Keltenmuseums]] und des Fotomuseums Bad Ischl wiederfinden. | + | Neben seinen „Fröhlich-Projektoren“ baute er auch das erste Radio in Hallein und fertigte mehrere technische interessante Eigenbaukameras an, die sich heute in den Beständen des [[Keltenmuseum Hallein|Keltenmuseums]] und des Fotomuseums [[Bad Ischl]] wiederfinden. |
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| | ==Abstammung und Berufsleben== | | ==Abstammung und Berufsleben== |
| | Fröhlich wurde im Stadtteil [[Burgfried (Hallein)|Burgfried]] geboren und besuchte dort auch die Volks- und Bürgerschule. Durch seinen Vater Alois Fröhlich sen., seines Zeichens Pfannenmeister bei der Saline Hallein, konnte er im Alter von 14 Jahren in der Saline zu arbeiten beginnen und schaffte es dort, mit technischen Verbesserung auf sich aufmerksam zu machen und sich in den 50 Dienstjahren bis zu seinem Ruhestand zum Fachinspektor hochzuarbeiten. | | Fröhlich wurde im Stadtteil [[Burgfried (Hallein)|Burgfried]] geboren und besuchte dort auch die Volks- und Bürgerschule. Durch seinen Vater Alois Fröhlich sen., seines Zeichens Pfannenmeister bei der Saline Hallein, konnte er im Alter von 14 Jahren in der Saline zu arbeiten beginnen und schaffte es dort, mit technischen Verbesserung auf sich aufmerksam zu machen und sich in den 50 Dienstjahren bis zu seinem Ruhestand zum Fachinspektor hochzuarbeiten. |
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| | ==Erste Berührungen mit der Technik== | | ==Erste Berührungen mit der Technik== |
| | In noch sehr jungen Jahren schloss Fröhlich vermutlich erste Bekanntschaft mit der Kinematographie. Möglichkeiten dazu boten sich in Hallein ab dem Jahr [[1909]] mit dem „Original Elektro Biograph“, das mit „Vorführungen ersten Ranges“ und einem „auserlesenem Weltstadt-Programm“ warb und seine Vorführungen im Saal des Gasthofes „Zur goldenen Kugel“ zeigte, sowie dem [[1911]] eröffneten „Theater-Kinematograph“ des gebürtigen Halleiners Christian Pointl. | | In noch sehr jungen Jahren schloss Fröhlich vermutlich erste Bekanntschaft mit der Kinematographie. Möglichkeiten dazu boten sich in Hallein ab dem Jahr [[1909]] mit dem „Original Elektro Biograph“, das mit „Vorführungen ersten Ranges“ und einem „auserlesenem Weltstadt-Programm“ warb und seine Vorführungen im Saal des Gasthofes „Zur goldenen Kugel“ zeigte, sowie dem [[1911]] eröffneten „Theater-Kinematograph“ des gebürtigen Halleiners Christian Pointl. |
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| | Durch das Fehlen von Unterlagen ist eine genaue Bestimmung wann Fröhlich seine Projektoren gebaut hatte und ob er damit dem technischen Stand seiner Zeit voraus war und Grundlagen für die weitere technische Entwicklung lieferte, oder bereits bestehende Apparate nachbaute, heute nicht mehr möglich. Christian Strasser nimmt in seinem Aufsatz zu dem Buch „100 Jahre Film“ an, ''„dass sich Fröhlich von bestehenden Geräte inspirieren ließ und diesen eigene Projektoren entgegensetzte“''. Nachweisen lässt sich aber, dass die Fröhlich-Projektoren bis Mitte der [[1920er]] Jahre im Stadtkino ihren Dienst versahen und erst nach dem Umzug in das neuerbaute und am [[6. Dezember]] [[1925]] eröffnete „Invalidenkino“ und Stadttheater (Eigentümer des Gebäudes war die Invalidenorganisation) im Kufferpark vom damaligen Obermonteur Michael Hemm gegen neue „Philips“-Apparate ausgetauscht wurden. | | Durch das Fehlen von Unterlagen ist eine genaue Bestimmung wann Fröhlich seine Projektoren gebaut hatte und ob er damit dem technischen Stand seiner Zeit voraus war und Grundlagen für die weitere technische Entwicklung lieferte, oder bereits bestehende Apparate nachbaute, heute nicht mehr möglich. Christian Strasser nimmt in seinem Aufsatz zu dem Buch „100 Jahre Film“ an, ''„dass sich Fröhlich von bestehenden Geräte inspirieren ließ und diesen eigene Projektoren entgegensetzte“''. Nachweisen lässt sich aber, dass die Fröhlich-Projektoren bis Mitte der [[1920er]] Jahre im Stadtkino ihren Dienst versahen und erst nach dem Umzug in das neuerbaute und am [[6. Dezember]] [[1925]] eröffnete „Invalidenkino“ und Stadttheater (Eigentümer des Gebäudes war die Invalidenorganisation) im Kufferpark vom damaligen Obermonteur Michael Hemm gegen neue „Philips“-Apparate ausgetauscht wurden. |
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| | ==Weitere Arbeiten des Halleiner Kino-Pioniers== | | ==Weitere Arbeiten des Halleiner Kino-Pioniers== |
| | Gemeinsam mit dem Fotografen [[Ferdinand Koblmüller]] (1892-1968), den er [[1935]] kennen lernte, entwickelte er mehrere Panorama-Fotokameras und versuchte mit dem Verkauf von Rundansicht-Fotografien von [[Salzburg]] und Hallein auch geschäftlichen Erfolg zu verbuchen. Seine erhalten gebliebenen, technisch anspruchsvollen Eigenbau-Kameras befinden sich heute im Besitz des Keltenmuseums Hallein und des Fotomuseums Bad Ischl. | | Gemeinsam mit dem Fotografen [[Ferdinand Koblmüller]] (1892-1968), den er [[1935]] kennen lernte, entwickelte er mehrere Panorama-Fotokameras und versuchte mit dem Verkauf von Rundansicht-Fotografien von [[Salzburg]] und Hallein auch geschäftlichen Erfolg zu verbuchen. Seine erhalten gebliebenen, technisch anspruchsvollen Eigenbau-Kameras befinden sich heute im Besitz des Keltenmuseums Hallein und des Fotomuseums Bad Ischl. |
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| | ==Ableben== | | ==Ableben== |
| | Fröhlich verstarb am 13. Juli 1979 in seiner Heimatstadt Hallein und fand am dortigen [[Stadtfriedhof Hallein|Stadtfriedhof]] in Burgfried seine letzte Ruhestätte. | | Fröhlich verstarb am 13. Juli 1979 in seiner Heimatstadt Hallein und fand am dortigen [[Stadtfriedhof Hallein|Stadtfriedhof]] in Burgfried seine letzte Ruhestätte. |
| − | ==Quellenangaben== | + | |
| | + | ==Quellen== |
| | '''Biographisches:''' | | '''Biographisches:''' |
| | *Georg Schwamberger (Red.): ''Halleiner Biographien''. In: Halleiner Geschichtsblätter. Bd. 4. Hallein 1985, S. 37-39. | | *Georg Schwamberger (Red.): ''Halleiner Biographien''. In: Halleiner Geschichtsblätter. Bd. 4. Hallein 1985, S. 37-39. |