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Hinter dem denkmalgeschützten Orgelempore stecken rund 700.000 Euro an Investitionen und mehr als zehn Jahre Vorbereitungszeit für ein modernes Orgelinstrument der Extraklasse. "''Das hier ist keine Standardorgel''", sagt Philipp Pelster, Mitglied der Diözesanen Orgelkommission der [[Erzdiözese]]. "''Es ist sozusagen ein Grundinstrument aus den [[1860er]]n mit modernen Erweiterungen, ideal für romantische Musik aus Grubers Zeit, aber natürlich kann auch alles andere darauf gespielt werden.''"   
 
Hinter dem denkmalgeschützten Orgelempore stecken rund 700.000 Euro an Investitionen und mehr als zehn Jahre Vorbereitungszeit für ein modernes Orgelinstrument der Extraklasse. "''Das hier ist keine Standardorgel''", sagt Philipp Pelster, Mitglied der Diözesanen Orgelkommission der [[Erzdiözese]]. "''Es ist sozusagen ein Grundinstrument aus den [[1860er]]n mit modernen Erweiterungen, ideal für romantische Musik aus Grubers Zeit, aber natürlich kann auch alles andere darauf gespielt werden.''"   
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Neben rund 2&nbsp;000 Pfeifen in 30 Registern mit zwei Manualen und Pedal steckt auch viel ''Hightech'' darin: Der Organist kann bevorzugte ''Sounds'' und Registerkombinationen elektronisch abspeichern, gestimmt werden kann die Orgel via ''Handy-App'' und eigens eingebautem W-Lan. Obowohl dislozierte Spieltische wegen ihrer Nachteile<ref>Sie erlauben nur ein getragenes, langsames Spiel, da der Klang von der Orgel bis zum Spieltisch so lange braucht, sodass der Orgelspieler bei schnellerem Spiel aus dem Ryhtmus gerät.</ref> in anderen Kirchen entfernt wurden ([[Stiftskirche zum hl. Petrus|St. Peter]], [[Salzburger Dommusik|Dom]], [[Wallfahrtsbasilika Maria Plain#Orgeln|Maria Plain]]), soll noch ein zweiter Spieltisch angeschafft werden, sodass der Organist am Altar sitzen kann, wo ihn das "Publikum" sieht.
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Neben rund 2&nbsp;000 Pfeifen in 30 Registern mit zwei Manualen und Pedal steckt auch viel ''Hightech'' darin: Der Organist kann bevorzugte ''Sounds'' und Registerkombinationen elektronisch abspeichern, gestimmt werden kann die Orgel via ''Handy-App'' und eigens eingebautem W-Lan. Zudem soll noch ein zweiter Spieltisch angeschafft werden, sodass der Organist, zum Beispiel bei Konzerten, unten am Altar sitzen kann, wo ihn das Publikum sieht. "Einen zweiten Spieltisch haben sonst nur die Basilika Mariazell und der Stephansdom."<ref>Philpp Pelster. In: Salzburger Nachrichten: '' Neue Gruber-Orgel: 2000 Pfeifen, 30 Register - und W-Lan'', 21. November 2018. [https://www.sn.at/salzburg/chronik/neue-gruber-orgel-2000-pfeifen-30-register-und-w-lan-61233370 © Salzburger Nachrichten VerlagsgesmbH & Co KG 2018 Digitalisat]</ref>
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1963 war das ursprüngliche Instrument von [[1864]] durch ein neues ersetzt worden, dieses erwies sich aber bald als schadhaft: "''Schon in der [[1980er]]n, [[1990er]]n gab es Überlegungen, eine neue Orgel anzuschaffen''", sagt Dechant [[Johann Schreilechner]]. Gedauert hat es schließlich bis 2018: 2007 gründete sich die "Initiative Neue Halleiner Stille Nacht Orgel", die mit Spendenaktionen und Benefizkonzerten bis heute rund 150.000 Euro auftrieb. Jeweils ebenso viel steuern Stadt und Land bei, der Restbetrag kommt von der [[Pfarre Hallein]] bzw. durch einen zweiten Spendenaufruf der Orgel-Initiative.
 
1963 war das ursprüngliche Instrument von [[1864]] durch ein neues ersetzt worden, dieses erwies sich aber bald als schadhaft: "''Schon in der [[1980er]]n, [[1990er]]n gab es Überlegungen, eine neue Orgel anzuschaffen''", sagt Dechant [[Johann Schreilechner]]. Gedauert hat es schließlich bis 2018: 2007 gründete sich die "Initiative Neue Halleiner Stille Nacht Orgel", die mit Spendenaktionen und Benefizkonzerten bis heute rund 150.000 Euro auftrieb. Jeweils ebenso viel steuern Stadt und Land bei, der Restbetrag kommt von der [[Pfarre Hallein]] bzw. durch einen zweiten Spendenaufruf der Orgel-Initiative.
  

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