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| | | Gemeinderat: || 13 Mitglieder: <br /> 8 [[Österreichische Volkspartei|ÖVP]], <br /> 5 [[Sozialistische Partei Österreichs|SPÖ]], | | | Gemeinderat: || 13 Mitglieder: <br /> 8 [[Österreichische Volkspartei|ÖVP]], <br /> 5 [[Sozialistische Partei Österreichs|SPÖ]], |
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| − | '''Wald im Pinzgau''' ist eine kleine Ortsgemeinde im Pinzgau. Im Gemeindegebiet liegen das auf 1.600 Meter Seehöhe angelegte Almdorf [[Königsleiten]], sowie der [[Salzachgeier]] an dem die Quellen der [[Salzach]] entspringen. | + | '''Wald im Pinzgau''' ist eine kleine Ortsgemeinde im [[Pinzgau]]. Im Gemeindegebiet liegen das auf 1.600 m ü. NN. Seehöhe angelegte Almdorf [[Königsleiten]], sowie der [[Salzachgeier]] an dem die Quellen der [[Salzach]] entspringen. |
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| | ==Geographische Lage== | | ==Geographische Lage== |
| − | Die Ortsgemeinde liegt im westlichen Pinzgau und grenzt an die Nachbargemeinden [[Krimml]] und [[Neukirchen am Großvenediger]]. Nördlich der Gemeinde liegt bereits das Bundesland Tirol. | + | Die Ortsgemeinde liegt im westlichen Pinzgau und grenzt an die Nachbargemeinden [[Krimml]] und [[Neukirchen am Großvenediger]]. Nördlich der Gemeinde liegt bereits das Bundesland [[Tirol]]. |
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| | ==Gliederung== | | ==Gliederung== |
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| | ==Geschichte==</noinclude> | | ==Geschichte==</noinclude> |
| | Die Siedlungsgeschichte der Gemeinde und ihres Umlandes lässt sich bis in die Kupferzeit um 1500 v. Chr. nachweisen. | | Die Siedlungsgeschichte der Gemeinde und ihres Umlandes lässt sich bis in die Kupferzeit um 1500 v. Chr. nachweisen. |
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| | Zu Beginn des [[11. Jahrhundert]]s hatten die [[Grafen von Lechsgemünd-Mittersill]] das Gebiet von den bayerischen Herzögen zu Lehen. [[1224]] ging es an den [[Salzburger Erzbischöfe|Salzburger Erzbischof]] [[Eberhard II. von Regensberg]] über. [[1160]] folgte die erstmalige urkundliche Erwähnung der heutigen Gemeinde. | | Zu Beginn des [[11. Jahrhundert]]s hatten die [[Grafen von Lechsgemünd-Mittersill]] das Gebiet von den bayerischen Herzögen zu Lehen. [[1224]] ging es an den [[Salzburger Erzbischöfe|Salzburger Erzbischof]] [[Eberhard II. von Regensberg]] über. [[1160]] folgte die erstmalige urkundliche Erwähnung der heutigen Gemeinde. |
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| | Mit der Errichtung des "Straßerschen Elektrizitätswerkes" konnte der Ort ab [[1910]] mit elektrischem Licht versorgt werden. Ab den [[1930er]] Jahren wurde vermehrt der Skilauf gepflegt, 1951 kam es zur Gründung des [[SC Wald/Königsleiten|Sportclubs Wald/Königsleiten]]. | | Mit der Errichtung des "Straßerschen Elektrizitätswerkes" konnte der Ort ab [[1910]] mit elektrischem Licht versorgt werden. Ab den [[1930er]] Jahren wurde vermehrt der Skilauf gepflegt, 1951 kam es zur Gründung des [[SC Wald/Königsleiten|Sportclubs Wald/Königsleiten]]. |
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| − | Am [[1. Dezember]] [[1962]] wurde die in schönen Kehren angelegte, 12 km lange, von [[Franz Friedrich Wallack|Franz Wallack]] geplante und über Krimml führende [[Gerlos Alpenstraße]] eröffnet. Ab 1965 begann die Erschließu8ng der Skiregion Königsleiten und der Bau des Almdorfes. Mit der Gründung des [[Nationalpark Hohe Tauern|Nationalparks Hohe Tauern]] wurde Wald im Pinzgau [[1984]] eine der ersten Nationalparkgemeinden.
| + | In Wald beginnt die [[Alte Gerlosstraße|alte Gerlosstraße]], die am [[1. Dezember]] [[1962]] durch die Eröffnung der von [[Franz Friedrich Wallack|Franz Wallack]] geplanten und über [[Krimml]] führenden [[Gerlos Alpenstraße]] ihre Bedeutung als Passstraße verlor. Ab 1965 begann die Erschließung der Skiregion Königsleiten und der Bau des Almdorfes. Mit der Gründung des [[Nationalpark Hohe Tauern|Nationalparks Hohe Tauern]] wurde Wald im Pinzgau [[1984]] eine der ersten Nationalparkgemeinden. |
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| | [[2001]] wurde die "Umfahrung Wald" eröffnet, um die Verkehrsbelastung im Ortskern zu reduzieren. Nach der Hochwasserkatastrophe von 2005 wurde im Jahr [[2006]] mit dem Bau von intensiven Hochwasserschutzmaßnahmen begonnen. | | [[2001]] wurde die "Umfahrung Wald" eröffnet, um die Verkehrsbelastung im Ortskern zu reduzieren. Nach der Hochwasserkatastrophe von 2005 wurde im Jahr [[2006]] mit dem Bau von intensiven Hochwasserschutzmaßnahmen begonnen. |
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| | ==Religion und Kirche== | | ==Religion und Kirche== |
| − | Die Kirche lässt sich durch einen erhalten gebliebenen Ablassbrief bis in das Jahr [[1395]] nachweisen. Der Chiemseer Weihbischof Bernhard führte [[1469]] die Weihe der Kapelle des hl. Nikolaus und der 14 Nothelfer durch. Bis [[1555]] gehörte Wald der Pfarre [[Bramberg]] an, danach zum Vikariat [[Neukichen am Großvenediger|Neukirchen]]. [[1671]] erfolgte die Erhebung zum selbstständigen Vikariat. | + | Die Kirche lässt sich durch einen erhalten gebliebenen Ablassbrief bis in das Jahr [[1395]] nachweisen. Der [[Bischöfe von Chiemsee|Chiemseer Weihbischof]] Bernhard führte [[1469]] die Weihe der Kapelle des hl. Nikolaus und der 14 Nothelfer durch. Bis [[1555]] gehörte Wald der Pfarre [[Bramberg]] an, danach zum Vikariat [[Neukichen am Großvenediger|Neukirchen]]. [[1671]] erfolgte die Erhebung zum selbstständigen Vikariat. |
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| | Das Kirchengebäude zeigt sich im gotischen Stil, der durch mehrere Umbauten im Lauf der Zeit Änderungen erfahren hat. | | Das Kirchengebäude zeigt sich im gotischen Stil, der durch mehrere Umbauten im Lauf der Zeit Änderungen erfahren hat. |
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| | Zu den ältesten Gebäuden zählen der Pfarrhof und die alten Tavernen, von welchen die ehemalige Haupttaverne heute als "Walder Wirt" noch immer besteht. | | Zu den ältesten Gebäuden zählen der Pfarrhof und die alten Tavernen, von welchen die ehemalige Haupttaverne heute als "Walder Wirt" noch immer besteht. |
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| − | Die [[Alte Gerlosstraße]] wurde einst als 30 km langer Saumpfad von Wald über den [[Gerlospass]] nach Zell am Ziller angelegt und [[1631]] zu einem 3,5 Meter breiten Fuhrweg ausgebaut. Auf der Straße wurde damals das am Rohrberg und Hainzenberg gewonnene Golderz über den Gerlos zu den Schmelzöfen nach [[Lend]] und [[Mühlbach im Pinzgau]] gekarrt. | + | Die [[Alte Gerlosstraße|alte Gerlosstraße]] wurde einst als 30 km langer Saumpfad von Wald über den [[Gerlospass]] nach Zell am Ziller angelegt und [[1631]] zu einem 3,5 Meter breiten Fuhrweg ausgebaut. Auf der Straße wurde damals das am Rohrberg und Hainzenberg gewonnene Golderz über den Gerlos zu den Schmelzöfen nach [[Lend]] und [[Mühlbach im Pinzgau]] gekarrt. |
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| | In Königsleiten befindet sich das höchstgelegendste [[Sternwarte Königsleiten|Planetarium]] Europas. An dessen Außenwand ist zudem die zweitgrößte Sonnenuhr des Bundeslandes Salzburg angebracht. Die Sternwarte (Planetarium) ist zugleich Ausgangspunkt des [[Planetenwanderweg]]s, der über das Hochplateau von Königsleiten führt. | | In Königsleiten befindet sich das höchstgelegendste [[Sternwarte Königsleiten|Planetarium]] Europas. An dessen Außenwand ist zudem die zweitgrößte Sonnenuhr des Bundeslandes Salzburg angebracht. Die Sternwarte (Planetarium) ist zugleich Ausgangspunkt des [[Planetenwanderweg]]s, der über das Hochplateau von Königsleiten führt. |
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| | ==Wirtschaft== | | ==Wirtschaft== |
| − | Wald entwickelte sich in den letzten Jahrzehnten zu einem, besonders im Winter beliebten, Tourismusort. Die Entwicklung wurde bereits [[1965]] mit der Erschließung der [[Skiregion Königsleiten]] und dem Bau des Almdorfes eingeleitet. Heute verfügt das Almdorf über etwa 950 Wohneinheiten in der Gastronomie und im Bereich der Ferienwohnungen. | + | Wald entwickelte sich in den letzten Jahrzehnten zu einem, besonders im Winter beliebten, [[Fremdenverkehr]]ssort. Die Entwicklung wurde bereits [[1965]] mit der Erschließung der [[Skiregion Königsleiten]] und dem Bau des Almdorfes eingeleitet. Heute verfügt das Almdorf über etwa 950 Wohneinheiten in der Gastronomie und im Bereich der Ferienwohnungen. |
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| | Mit dem Zusammenschluss der Liftanlagen von Königsleiten, der [[Gerlospass|Gerlosplatte]] und den Tiroler Ortschaften Gerlos und Zell am Ziller entstand mit der [[Zillertal-Arena]] eines der größten zusammenhängenden Skigebiete Österreichs. Durch dieses Wintersportangebot verfügen die auf den Fremdenverkehr fixierten Betriebe über eine sehr gute Auslastung. | | Mit dem Zusammenschluss der Liftanlagen von Königsleiten, der [[Gerlospass|Gerlosplatte]] und den Tiroler Ortschaften Gerlos und Zell am Ziller entstand mit der [[Zillertal-Arena]] eines der größten zusammenhängenden Skigebiete Österreichs. Durch dieses Wintersportangebot verfügen die auf den Fremdenverkehr fixierten Betriebe über eine sehr gute Auslastung. |