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| | ==Geschichtliches== | | ==Geschichtliches== |
| − | Zahlreiche Wehranlagen und -türme finden sich auf dem Mönchsberg. Die weitgehend erhaltene „[[Bürgerwehr]]“, wurde [[1487]]/[[1488|88]] als Teil der Stadtmauer errichtet. | + | Zahlreiche Wehranlagen und -türme finden sich auf dem Mönchsberg. Die weitgehend erhaltene „[[Bürgerwehr]]“, wurde [[1487]]/[[1488|88]] als Teil der Stadtmauer errichtet. Die [[Müllner Schanze]] mit den Wehrtürmen der [[Augustinerpforte]] und [[Monikapforte]] wurde von Erzbischof [[Paris Graf Lodron]] [[1621]] bis [[1644]] als dreistufiger Wehrbau errichtet. |
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| − | Die [[Müllner Schanze]] mit den Wehrtürmen der [[Augustinerpforte]] und [[Monikapforte]] wurde von Erzbischof [[Paris Graf Lodron]] [[1621]] bis [[1644]] als dreistufiger Wehrbau errichtet. | |
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| | Schon [[1137]] bis [[1143]] wurde der Stiftsarmstollen des [[Almkanal]]s bergmännisch durch den Berg getrieben, um das Wasser des Almkanals in die Stadt zu leiten. Dieses einzigartige Stollenbauwerk ist bis heute erhalten und kann während der jährlichen Almabkehr im September besichtigt werden. | | Schon [[1137]] bis [[1143]] wurde der Stiftsarmstollen des [[Almkanal]]s bergmännisch durch den Berg getrieben, um das Wasser des Almkanals in die Stadt zu leiten. Dieses einzigartige Stollenbauwerk ist bis heute erhalten und kann während der jährlichen Almabkehr im September besichtigt werden. |
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| | Die Äbte vom [[Erzstift St. Peter]] wohnten zeitweise in der [[Edmundsburg]] oberhalb der [[Felsenreitschule]]. | | Die Äbte vom [[Erzstift St. Peter]] wohnten zeitweise in der [[Edmundsburg]] oberhalb der [[Felsenreitschule]]. |
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| − | [[16. Juli]] [[1669]]: In den frühen Morgenstunden, wohl zwischen der zweiten und der dritten Stunde, bewegte sich die Erde und eine Felswand des Mönchsbergs stürzte auf die eng an ihn gebauten Gebäude der [[Gstättengasse]]. Die meisten Menschen wurden im Schlaf von dem Unglück überrascht – nur wenigen gelang die Flucht. Der Lärm weckte die Nachbarschaft, viele eilten den verzweifelten Opfern zu Hilfe. | + | [[16. Juli]] [[1669]]: In den frühen Morgenstunden, wohl zwischen der zweiten und der dritten Stunde, bewegte sich die Erde und eine Felswand des Mönchsbergs stürzte auf die eng an ihn gebauten Gebäude der [[Gstättengasse]]. Die meisten Menschen wurden im Schlaf von dem Unglück überrascht – nur wenigen gelang die Flucht. Der Lärm weckte die Nachbarschaft, viele eilten den verzweifelten Opfern zu Hilfe. Plötzlich kam es zu einem Nachsturz – es löste sich ein weiterer Teil des Berges. Eine ungefähr 2.000 Zentner schwere Steinlast stürzte auf die Gstättengasse nieder und begrub nun auch die Rettenden. |
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| − | Plötzlich kam es zu einem Nachsturz – es löste sich ein weiterer Teil des Berges. Eine ungefähr 2.000 Zentner schwere Steinlast stürzte auf die Gstättengasse nieder und begrub nun auch die Rettenden.
| + | Erst im Lauf der nächsten Tage war es möglich, das Ausmaß der Katastrophe vollständig zu erfassen – die Markus-Kirche, das Kirchlein zu „Unserer Lieben Frau am Bergl“ (dieses gibt es heute nicht mehr), das Priesterseminar und an die 13 Häuser der Gstättengasse wurden zerstört. Es gab über 220 Tote zu beklagen. Es wurden die [[Bergputzer]] ins Leben gerufen. |
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| − | Erst im Lauf der nächsten Tage war es möglich, das Ausmaß der Katastrophe vollständig zu erfassen – die Markus-Kirche, das Kirchlein zu „Unserer Lieben Frau am Bergl“ (dieses gibt es heute nicht mehr), das Priesterseminar und an die 13 Häuser der Gstättengasse wurden zerstört. Es gab über 220 Tote zu beklagen. | |
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| | Das [[Sigmundstor ]] (im Volksmund auch Neutor genannt) wurde von [[1764]] bis [[1766]] erbaut. Es verbindet die Salzburger [[Altstadt]] mit dem Stadtteil [[Riedenburg]] im Westen. | | Das [[Sigmundstor ]] (im Volksmund auch Neutor genannt) wurde von [[1764]] bis [[1766]] erbaut. Es verbindet die Salzburger [[Altstadt]] mit dem Stadtteil [[Riedenburg]] im Westen. |
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| | [[1874]]/[[1875|75]] wurde der erste [[Trinkwasser für die Stadt Salzburg|Wasserspeicher]] für [[Untersberg]]-Quellwasser auf dem Mönchsberg gebaut (1080 m³). Noch heute wird die Stadt aus einem auf dem bzw. im Berg gelegenen Speicher von 25.000 m³ mitversorgt. | | [[1874]]/[[1875|75]] wurde der erste [[Trinkwasser für die Stadt Salzburg|Wasserspeicher]] für [[Untersberg]]-Quellwasser auf dem Mönchsberg gebaut (1080 m³). Noch heute wird die Stadt aus einem auf dem bzw. im Berg gelegenen Speicher von 25.000 m³ mitversorgt. |
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| | + | [[1889]] entdeckte man eine Tropfsteinhöhle im Bereich von [[Bucklreuth]]. |
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| | [[1926]] übernahm die [[Kongregation der Pallottiner]] das [[Johannes Schlößl]]. Nach dem Zweiten Weltkrieg war das [[Café Winkler|Grand Café Winkler]] ein beliebter Treffpunkt der Salzburger, leicht erreichbar mit dem [[Mönchsbergaufzug]]. | | [[1926]] übernahm die [[Kongregation der Pallottiner]] das [[Johannes Schlößl]]. Nach dem Zweiten Weltkrieg war das [[Café Winkler|Grand Café Winkler]] ein beliebter Treffpunkt der Salzburger, leicht erreichbar mit dem [[Mönchsbergaufzug]]. |