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| − | Die '''"Freie Christengemeinde/Pfingstgemeinde (FCGÖ)"''' ist eine Bekenntnisgemeinschaft mit Sitz in der [[Vogelweiderstraße]] 78 in Salzburg - [[Schallmoos]] sowie etlichen lokalen Pfingstgemeinden im [[Salzburg (Bundesland)|Land Salzburg]]. | + | [[Bild:Pfingstgemeinde2.JPG|thumb|300px|das Gebäude der Salzburger Pfingstgemeinde in [[Schallmoos]]]]Die '''"Freie Christengemeinde/Pfingstgemeinde (FCGÖ)"''' ist eine Bekenntnisgemeinschaft mit Sitz in der [[Vogelweiderstraße]] 78 in Salzburg - [[Schallmoos]] sowie etlichen lokalen Pfingstgemeinden im [[Salzburg (Bundesland)|Land Salzburg]]. |
| − | [[Bild:Pfingstgemeinde2.JPG|thumb|250px|Die '''Salzburger Pfingstgemeinde''' in [[Schallmoos]]]]
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| | == Salzburger Pfingstgemeinde == | | == Salzburger Pfingstgemeinde == |
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| | == Geschichte == | | == Geschichte == |
| − | <ref>Fiausch, Immanuel (2004): „Ein Einheit des Geistes (Eph 4,3) [...] Pfingstlern und Charismatikern in Österreich. Abschlussarbeit zum 1. Theologischen Examen. Erzhausen, Theologisches Seminar BERÖA (BFP).</ref> | + | * Pfingstler<ref>Fiausch, Immanuel (2004): „Ein Einheit des Geistes (Eph 4,3) [...] Pfingstlern und Charismatikern in Österreich. Abschlussarbeit zum 1. Theologischen Examen. Erzhausen, Theologisches Seminar BERÖA (BFP).</ref> bekennen sich zur klassischen Pfingstbewegung, ein '''weltweiter christlicher Hauptstrom''', der [[1906]] aus einer Erweckung in der Azuza Street (Los Angeles, USA) entsprang. Die World Christian Encyclopedia rechnet der pfingstlich-charismatischen Bewegung folgende Angehörigenzahlen zu: im Jahr [[1970]] waren weltweit 72.223.000 Anhänger zugehörig, 1995 477.378.000 Anhänger, 2000 523.767.390 Anhänger in 236 Ländern und 21.080 Denominationen.<ref>Barrett, David B. (Hg.) (1982:30): World Christian Encyclopedia. A comparative study of churches and religions in the modern world. AD 1900-2000. Nairobi/ Oxford/ New York: Oxford University Press.</ref><ref>Burgess, Stanley M./ Maas, E.M. van der (Hg.) (2002:286): The New International Dictionary of Pentecostal and Charismatic Movements. Rev. u. erw. Aufl. Grand Rapids: Zondervan Publishing House.</ref> |
| − | * Pfingstler bekennen sich zur klassischen Pfingstbewegung, ein '''weltweiter christlicher Hauptstrom''', der [[1906]] aus einer Erweckung in der Azuza Street (Los Angeles, USA) entsprang. Die World Christian Encyclopedia rechnet der pfingstlich-charismatischen Bewegung folgende Angehörigenzahlen zu: im Jahr [[1970]] waren weltweit 72.223.000 Anhänger zugehörig, 1995 477.378.000 Anhänger, 2000 523.767.390 Anhänger in 236 Ländern und 21.080 Denominationen.<ref>Barrett, David B. (Hg.) (1982:30): World Christian Encyclopedia. A comparative study of churches and religions in the modern world. AD 1900-2000. Nairobi/ Oxford/ New York: Oxford University Press.</ref><ref>Burgess, Stanley M./ Maas, E.M. van der (Hg.) (2002:286): The New International Dictionary of Pentecostal and Charismatic Movements. Rev. u. erw. Aufl. Grand Rapids: Zondervan Publishing House.</ref>
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| | * Erst 1923 wurde die Pfingstbotschaft durch Missionare aus Schweden nach Österreich gebracht, deren Arbeit sich hauptsächlich auf Wien beschränkte. Die Schwedenmissionare kamen aus der Filadelfiaförsamlingen in Stockholm und gründeten die Freie Christengemeinde Philadelfia und die Freie Christengemeinde Salem, die sich später wieder vereinten. Die Schweizer Pfingstmission wirkte aber auch schon ab '''1928''' im Salzkammergut. Gemeinden entstanden in [[Fuschl am See]], [[St. Wolfgang]] und [[Bad Ischl]]. Die klassische Pfingstbewegung in Österreich war von Anfang an besonderen Härten (Diskriminierung, keine klare rechtliche Stellung vor Behörden und Staat, etc.) ausgesetzt. In der Zwischenkriegszeit hatten Freikirchen allgemein keine leichten Bedingungen.<ref>Volk, Ludwig (2000:15162): „Die Kirche in den einzelnen Ländern“. In: Jedin, Hubert (Hg.): Handbuch der Kirchengeschichte. Band 35: VII. Dritter Abschnitt. Freiburg: Verlag Herder.</ref> In einer Zuspitzung wurde es beispielsweise den Pfingstgläubigen in Fuschl am See vom Pfarrer verwährt verstorbene Gemeindeglieder am Ortsfriedhof zu bestatten und erst nach einem klärenden Schreiben der Bezirkshauptmannschaft (vom [[18. November]] [[1930]]) wurde dies erst wieder erlaubt. Das von Dollfuß (1932 - 1934) eingeleitete und von Schuschnigg (1934 - 1938) fortgeführte Experiment eines christlichen Ständestaats brachte zudem ein Versammlungsverbot für damals nicht staatlich anerkannte Kirchen mit sich, das den Pfingstgemeinden in der Zwischenkriegszeit verbat sich öffentlich zu versammeln.<ref>Adriányi, Gabriel (2000:15048): „Die Kirche in den einzelnen Ländern“. In: Jedin, Hubert (Hg.): Handbuch der Kirchengeschichte. Band 35: VII. Dritter Abschnitt. Freiburg: Verlag Herder.</ref> Die Pfingstgemeinden bekamen auch später den Druck des Naziregimes und die Folgen des Krieges hart zu verspüren, so dass auch im Salzburger Land die Gemeinden bis nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] verschwanden. | | * Erst 1923 wurde die Pfingstbotschaft durch Missionare aus Schweden nach Österreich gebracht, deren Arbeit sich hauptsächlich auf Wien beschränkte. Die Schwedenmissionare kamen aus der Filadelfiaförsamlingen in Stockholm und gründeten die Freie Christengemeinde Philadelfia und die Freie Christengemeinde Salem, die sich später wieder vereinten. Die Schweizer Pfingstmission wirkte aber auch schon ab '''1928''' im Salzkammergut. Gemeinden entstanden in [[Fuschl am See]], [[St. Wolfgang]] und [[Bad Ischl]]. Die klassische Pfingstbewegung in Österreich war von Anfang an besonderen Härten (Diskriminierung, keine klare rechtliche Stellung vor Behörden und Staat, etc.) ausgesetzt. In der Zwischenkriegszeit hatten Freikirchen allgemein keine leichten Bedingungen.<ref>Volk, Ludwig (2000:15162): „Die Kirche in den einzelnen Ländern“. In: Jedin, Hubert (Hg.): Handbuch der Kirchengeschichte. Band 35: VII. Dritter Abschnitt. Freiburg: Verlag Herder.</ref> In einer Zuspitzung wurde es beispielsweise den Pfingstgläubigen in Fuschl am See vom Pfarrer verwährt verstorbene Gemeindeglieder am Ortsfriedhof zu bestatten und erst nach einem klärenden Schreiben der Bezirkshauptmannschaft (vom [[18. November]] [[1930]]) wurde dies erst wieder erlaubt. Das von Dollfuß (1932 - 1934) eingeleitete und von Schuschnigg (1934 - 1938) fortgeführte Experiment eines christlichen Ständestaats brachte zudem ein Versammlungsverbot für damals nicht staatlich anerkannte Kirchen mit sich, das den Pfingstgemeinden in der Zwischenkriegszeit verbat sich öffentlich zu versammeln.<ref>Adriányi, Gabriel (2000:15048): „Die Kirche in den einzelnen Ländern“. In: Jedin, Hubert (Hg.): Handbuch der Kirchengeschichte. Band 35: VII. Dritter Abschnitt. Freiburg: Verlag Herder.</ref> Die Pfingstgemeinden bekamen auch später den Druck des Naziregimes und die Folgen des Krieges hart zu verspüren, so dass auch im Salzburger Land die Gemeinden bis nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] verschwanden. |
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| | * Erst am [[14. Dezember]] [[1946]] wurde die FCGÖ in einer Flüchtlingswohnung in Sattledt ([[Oberösterreich]]) von 26 mehrheitlich deutschstämmig-jugoslawischen und österreichischen Predigern gegründet. Von da an gründete die Pfingstgemeinde in Salzburg-Schallmoos rund um Salzburg inetwa zehn weitere Lokalgemeinden, der österreichweit über 65 Gemeinden. | | * Erst am [[14. Dezember]] [[1946]] wurde die FCGÖ in einer Flüchtlingswohnung in Sattledt ([[Oberösterreich]]) von 26 mehrheitlich deutschstämmig-jugoslawischen und österreichischen Predigern gegründet. Von da an gründete die Pfingstgemeinde in Salzburg-Schallmoos rund um Salzburg inetwa zehn weitere Lokalgemeinden, der österreichweit über 65 Gemeinden. |
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| | * 7.186 Personen bekennen sich zur Freien Christengemeinde - Pfingstgemeinde (davon 5.061 mit österreichischer Staatsbürgerschaft und 2.125 mit anderer Staatsbürgerschaft); 684 Personen im Land Salzburg <ref>Statistik AUSTRIA, Bevölkerung 2001 nach Religionsbekenntnis und Staatsangehörigkeit</ref> | | * 7.186 Personen bekennen sich zur Freien Christengemeinde - Pfingstgemeinde (davon 5.061 mit österreichischer Staatsbürgerschaft und 2.125 mit anderer Staatsbürgerschaft); 684 Personen im Land Salzburg <ref>Statistik AUSTRIA, Bevölkerung 2001 nach Religionsbekenntnis und Staatsangehörigkeit</ref> |
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| | * Chronologie der Leiter der Salzburger Pfingstgemeinde: Pastor Nikolaus, Betschel Okt 1955. – Dez. 1976 (Gründer); Pastor Albert Betschel, Jan 1977 – Nov. 1990; Ältester Ludwig Bokan Dez. 1990 – Sept. 1992; Pastor Edwin Jung Okt. 1992 - Mai 2006; Ältester Ludwig Bokan Juni 2006 – Juli 2008; Pastor Immanuel Fiausch ab Juli 2008. | | * Chronologie der Leiter der Salzburger Pfingstgemeinde: Pastor Nikolaus, Betschel Okt 1955. – Dez. 1976 (Gründer); Pastor Albert Betschel, Jan 1977 – Nov. 1990; Ältester Ludwig Bokan Dez. 1990 – Sept. 1992; Pastor Edwin Jung Okt. 1992 - Mai 2006; Ältester Ludwig Bokan Juni 2006 – Juli 2008; Pastor Immanuel Fiausch ab Juli 2008. |
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| | * Internationale Bezeichnungen für Pfingstgemeinde/ Pfingstbewegung: Pentecostalism/ Assemblies of God (engl.), Asambleas de Dios (span.), Pinsebevægelsenar (da.), خمسينية(ar.), ペンテコステ派 (ja.), 오순절교회 (ko.), Пятидесятники (ru.), Pingströrelsen i Sverige (sv.) etc. | | * Internationale Bezeichnungen für Pfingstgemeinde/ Pfingstbewegung: Pentecostalism/ Assemblies of God (engl.), Asambleas de Dios (span.), Pinsebevægelsenar (da.), خمسينية(ar.), ペンテコステ派 (ja.), 오순절교회 (ko.), Пятидесятники (ru.), Pingströrelsen i Sverige (sv.) etc. |
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| | :''Anfragen an Immanuel Fiausch, Pastor/Gemeindeleiter'' | | :''Anfragen an Immanuel Fiausch, Pastor/Gemeindeleiter'' |
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| | * [http://www.cross.tv/cmp/cmp?go=about&aid=105 Christliche-Medien-Produktion] | | * [http://www.cross.tv/cmp/cmp?go=about&aid=105 Christliche-Medien-Produktion] |
| | * [http://www.bide.at/ Eheseminar] | | * [http://www.bide.at/ Eheseminar] |
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| | == Literaturhinweise == | | == Literaturhinweise == |
| | '''[[Literaturhinweise (Pfingstgemeinde)|Liste von Literatur zu Pfingstgemeinde]]''' | | '''[[Literaturhinweise (Pfingstgemeinde)|Liste von Literatur zu Pfingstgemeinde]]''' |
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| | == Grundzüge der Glaubenslehre == | | == Grundzüge der Glaubenslehre == |