Als im Jahr 1940 geplant wurde, die Bewohner der Behinderteneinrichtung von Schernberg und Maria Tal abzutransportieren, beginnt ihr Kampf um die Ärmsten und das "unwerte" Leben. Sr. Anna Berta Königsegg schreibt einen sehr eindrucksvollen Brief an den Reichsverteidigungskommisar im Wehrkreis XVIII, Friedrich Rainer, und bittet um die Belassung der Patienten auf Kosten der Gemeinschaft. Die Antwort darauf lässt nicht lange warten zweimalige Verhaftung und schließlich Landesverweis. Schwester Anna Bertha gehörte zu den wenigen Unerschrockenen dieser Zeit, die den Mut aufbrachten, sich offen gegen die Vernichtung sogenannten "unwerten Lebens" durch die Nationalsozialisten zu stellen. Ihre Eingaben bezeugen dies auf eine sehr klare und deutliche Weise. Im Jahr 1945 kehrt sie aus der Verbannung zurück und übernimmt wieder die Leitung der Provinz. | Als im Jahr 1940 geplant wurde, die Bewohner der Behinderteneinrichtung von Schernberg und Maria Tal abzutransportieren, beginnt ihr Kampf um die Ärmsten und das "unwerte" Leben. Sr. Anna Berta Königsegg schreibt einen sehr eindrucksvollen Brief an den Reichsverteidigungskommisar im Wehrkreis XVIII, Friedrich Rainer, und bittet um die Belassung der Patienten auf Kosten der Gemeinschaft. Die Antwort darauf lässt nicht lange warten zweimalige Verhaftung und schließlich Landesverweis. Schwester Anna Bertha gehörte zu den wenigen Unerschrockenen dieser Zeit, die den Mut aufbrachten, sich offen gegen die Vernichtung sogenannten "unwerten Lebens" durch die Nationalsozialisten zu stellen. Ihre Eingaben bezeugen dies auf eine sehr klare und deutliche Weise. Im Jahr 1945 kehrt sie aus der Verbannung zurück und übernimmt wieder die Leitung der Provinz. |