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, 11:53, 27. Feb. 2009
'''Bürgermeisterwahlen''' ergänzen seit [[1994]] im [[Bundesland Salzburg]] und seit [[1999]] in der [[Stadt Salzburg]] die [[Gemeinderatswahlen]] und stellen eine Direktwahl des Bürgermeisters dar.
==Allgemeines==
Die Direktwahl des Bürgermeisters unterteilt sich in einen 1. und einen möglichen 2. Wahlgang. Für die Wahl zum Bürgermeister benötigt ein Kandidat mehr als 50% der gültigen Stimmen. In Gemeinden wo nicht mehr als zwei Kandidaten antreten kann es somit zu keiner Stichwahl (2. Wahlgang) kommen.
Wenn mehr als zwei Kandidaten antreten und keiner über 50% erreicht, dann fällt die Entscheidung über das Bürgermeisteramt in einer Stichwahl der zwei Erstplatzierten zwei Wochen nach dem eigentlichen Wahltermin.
Durch die Bürgermeisterdirektwahl kann auch der Fall eintreten, dass die Partei des gewählten Bürgermeisters in der Gemeindevertretung nicht die stimmenstärkste Partei ist.
==Geschichte==
=====1994=====
Bei den ersten Bürgermeisterwahlen 1994 bewarben sich insgesamt 298 Männer und 18 Frauen um das Bürgermeisteramt in den 118 Salzburger Landgemeinden.
=====1999=====
Vier Jahre später waren es 251 Männer und nur mehr 13 Frauen in diesmal allerdings 119 Gemeinden, da die Direktwahl auch in der Stadt Salzburg eingeführt worden war.
In 29 Gemeinden trat dabei nur ein Kandidat an. In 52 Gemeinden hatten die Wahlberechtigten immerhin die Auswahl zwischen zwei KandidatInnen, in 25 Gemeinden stellten sich drei BewerberInnen der Wahl, in 11 Gemeinden gab es vier, in Neumarkt am Wallersee fünf BewerberInnen und in der Stadt Salzburg gingen sogar sieben Bewerber in das Rennen um das Bürgermeisteramt.
In 108 Gemeinden fiel die Entscheidung schon im ersten Wahlgang, da ein Kandidat mehr als 50% der gültigen Stimmen erreichte. Nur in 11 Gemeinden, darunter der Stadt Salzburg, war eine Stichwahl zwischen den beiden im ersten Wahlgang erstplatzierten Kandidaten erforderlich.
==Quellen==
*Land Salzburg
[[Kategorie:Politik]]