| Zeile 1: |
Zeile 1: |
| | + | [[File:Lieferinger Kulturwanderweg - Tafel 09-3.jpg|thumb|Tafel 9 Römerzeitl. und frühmittelalterl. Gräber als Beispiel einer Schautafel des Lieferinger Kulturwanderwegs]] |
| | + | [[File:Brunnen am Tunnelspielplatz - 2.JPG|thumb|Brunnen am Tunnelspielplatz in Salzburg-Liefering. Im Hintergrund eine Tafel des Lieferinger Kulturwanderwegs.]] |
| | + | [[File:Lieferinger Kulturwanderweg - Tafel 36-3.jpg|thumb|Lieferinger Kulturwanderweg - Tafel 36 Sagen und Märchen]] |
| | Der '''Lieferinger Kulturwanderweg''' wurde vom [[Stadtteilverein Liefering]] errichtet, der sich unter anderem zur Aufgabe machte, einen Einblick in die Geschichte des ehemaligen Bauern- und Fischerdorfes zu geben. | | Der '''Lieferinger Kulturwanderweg''' wurde vom [[Stadtteilverein Liefering]] errichtet, der sich unter anderem zur Aufgabe machte, einen Einblick in die Geschichte des ehemaligen Bauern- und Fischerdorfes zu geben. |
| | | | |
| | == Der Kulturwanderweg == | | == Der Kulturwanderweg == |
| | Der Lieferinger Kulturwanderweg führt an 55 Schautafeln vorbei, die im Salzburger Stadtteil [[Liefering]] Auskunft über dessen Geschichte geben. Dieser Stadtteil, der am [[1. Jänner]] [[1939]] als eigenständige [[Gemeinde Liefering]] in die [[Stadt Salzburg]] eingemeindet wurde, hat zahlreiche historische und archäologische Eigenheiten vorzuweisen. Für den Rundwanderweg, der beim [[Gasthof Hartlwirt]] beginnt, sollte man etwa 90 Minuten Gehzeit einrechnen. | | Der Lieferinger Kulturwanderweg führt an 55 Schautafeln vorbei, die im Salzburger Stadtteil [[Liefering]] Auskunft über dessen Geschichte geben. Dieser Stadtteil, der am [[1. Jänner]] [[1939]] als eigenständige [[Gemeinde Liefering]] in die [[Stadt Salzburg]] eingemeindet wurde, hat zahlreiche historische und archäologische Eigenheiten vorzuweisen. Für den Rundwanderweg, der beim [[Gasthof Hartlwirt]] beginnt, sollte man etwa 90 Minuten Gehzeit einrechnen. |
| | + | |
| | + | Bei den Vorbereitungsarbeiten zur Herausgabe einer [[Lieferinger Chronik]], die von der [[Peter-Pfenninger-Schenkung Liefering]] herausgegeben wurde, entstand [[1996]]/1997 die Idee zur Errichtung eines Stadtteilmuseums. Als idealer Standort war das zentral gelegene, historische [[Mesnerhaus Liefering|Mesnerhaus]] vorgesehen. Doch dem im Herbst 2000 fertig konzipierten Projekt, das nach umfassender Renovierung des Gebäudes darin Platz finden sollte, wurde im Mai 2001, aufgrund der angespannten Finanzlage der [[Stadt Salzburg (Gebietskörperschaft)|Stadt Salzburg]], eine Absage erteilt. |
| | + | |
| | + | Daraufhin begann der „[[Verein Stadtteilmuseum Liefering]]“ mit der Realisierung eines weiteren geplanten Vorhaben eines Kultur-Wanderwegs. Anfangs war an 34 Tafeln gedacht, die der Lieferinger Bevölkerung historische Hintergründe in örtlichen Bezügen nahe bringen sollten. Nach sechs Monaten Arbeit konnten am [[20. Oktober]] [[2001]] die ersten acht Tafeln in festlichem Rahmen und im Beisein der Lieferinger Vereine der Öffentlichkeit präsentiert werden. In den Folgejahren wurden bei Festen an verschiedenen Örtlichkeiten im Stadtteil etappenweise letztlich 555 Tafeln vorgestellt. Beim Abschlussfest am [[1. Oktober]] [[2006]] wurde dann noch das Begleitbuch „Der Lieferinger Kultur-Wanderweg“ präsentiert. |
| | + | |
| | + | Höhepunkt war dann die Auszeichnung des Vereins mit dem [[Förderpreis der Salzburger Volkskultur|Förderpreis 2007 der Salzburger Volkskultur]]. |
| | + | |
| | + | Der Kultur-Wanderweg galt im ersten Jahrzehnt seines Bestehen von 1997 bis 2007 als Beitrag zur Stadtteilerneuerung Liefering. Das Projekt wurde auch von der Gemeindeentwicklung des Landes Salzburg und vom [[Salzburger Bildungswerk]] bei der Öffentlichkeitsarbeit unterstützt. Die Finanzierung der Herstellung und Installation der Tafeln, als auch der Druck des Begleitbuches, erfolgte durch Vereinsbeiträge und in überaus dankenswerter Weise durch private Förderer, Firmen und Institutionen sowie durch die Stadt Salzburg und die Gemeinde [[Wals-Siezenheim]]. Besonders hervorzuheben ist, dass alle Textautoren, darunter namhafte Archivare, Historiker und Archäologen, als auch der Gestalter, honorarfrei gearbeitet hatten und desgleichen auch an den Arbeiten zu den Vereinspublikationen. |
| | + | |
| | + | 2014 wurde das Bestreben einer Museumsgründung endgültig aufgegeben und der Verein „Stadtteilmuseum Liefering“ auf Verein „Lieferinger Kultur-Wanderweg“ umbenannt (ZVR-Zahl: 524 266 702). Dessen Hauptaufgabe besteht nun darin, diese Einrichtung weiterhin zu erhalten und gegebenenfalls zu aktualisieren. |
| | | | |
| | == Die Schautafeln des Lieferinger Kulturwanderwegs == | | == Die Schautafeln des Lieferinger Kulturwanderwegs == |
| Zeile 44: |
Zeile 57: |
| | | 17 || [[file:Lieferinger Kulturwanderweg - Tafel 17.jpg|thumb|180px]] || Der [[Gasthof Kohlpeter]] || Am Gasthof Kohlpeter neben dem gastgartenseitigen Eingang, Lieferinger Hauptstraße 23 ||Das Haus wurde in den ersten Jahrzehnten des 19. Jahrhunderts – angeblich mit den Mitteln aus einem am [[Lieferinger Hügel]] aufgefundenen Geldschatzes – errichtet. Dritter Besitzer war ab [[1847]] Peter Six, der darin eine Kohlenhandlung und ein kleines Wirtshaus betrieb, woraus sich auch der Hausname herleitet. Das Haus ist seit [[1882]] in Besitz der Nachkommen der damaligen Käufer Franz und Theresia Doppler. | | | 17 || [[file:Lieferinger Kulturwanderweg - Tafel 17.jpg|thumb|180px]] || Der [[Gasthof Kohlpeter]] || Am Gasthof Kohlpeter neben dem gastgartenseitigen Eingang, Lieferinger Hauptstraße 23 ||Das Haus wurde in den ersten Jahrzehnten des 19. Jahrhunderts – angeblich mit den Mitteln aus einem am [[Lieferinger Hügel]] aufgefundenen Geldschatzes – errichtet. Dritter Besitzer war ab [[1847]] Peter Six, der darin eine Kohlenhandlung und ein kleines Wirtshaus betrieb, woraus sich auch der Hausname herleitet. Das Haus ist seit [[1882]] in Besitz der Nachkommen der damaligen Käufer Franz und Theresia Doppler. |
| | |- | | |- |
| − | | 18 || [[file:Lieferinger Kulturwanderweg - Tafel 18-2.jpg|thumb|180px]] || Das [[Gärtnergut]] || Vor dem Gärtnergut, Peter-Pfenninger-Straße 4 || Für das Gärtnergut ist ab dem [[16. Jahrhundert]] eine geschlossene Besitzerreihe nachzuweisen, doch ist ein Vorgängerbau, das Preßlgut, schon einige Zeit zuvor urkundlich erwähnt. Der Name ''Gärtnergut'' geht auf den [[Paris von Lodron|Lodronschen]] Gärtner Martin Mayr zurück, der das Anwesen [[1723]] erwarb. Seit 1851 ist das Haus im Besitz der Familie Eschenlohr. Vor dem Gebäude befindet sich ein aus dem 18. Jahrhundert stammender Ginkgobaum. | + | | 18 || [[file:Lieferinger Kulturwanderweg - Tafel 18-2.jpg|thumb|180px]] || Das [[Gärtnergut]] || Vor dem Gärtnergut, Peter-Pfenninger-Straße 4 || Für das Gärtnergut ist ab dem [[16. Jahrhundert]] eine geschlossene Besitzerreihe nachzuweisen, doch ist ein Vorgängerbau, das Preßlgut, schon einige Zeit zuvor urkundlich erwähnt. Der Name ''Gärtnergut'' geht auf den [[Paris Graf Lodron|Lodronschen]] Gärtner Martin Mayr zurück, der das Anwesen [[1723]] erwarb. Seit 1851 ist das Haus im Besitz der Familie Eschenlohr. Vor dem Gebäude befindet sich ein aus dem 18. Jahrhundert stammender Ginkgobaum. |
| | |- | | |- |
| | | 19 || [[file:Lieferinger Kulturwanderweg - Tafel 19-1.jpg|thumb|180px]] || Die [[Habermühle|Haber]]- oder Haferlmühle || An der Lieferinger Hauptstraße auf Höhe Nr. 70 || Die bereits um etwa [[1350]] belegte Mühle ist der älteste nachweisbare Gewerbebetrieb von Liefering. Viele Besitzer betrieben neben der Mühle ein zweites Gewerbe, so gab es daneben auch von den Besitzern betriebene Bäckereien, ein Sägewerk oder einen Krämerladen. Die Mühle war bis 1976 in Betrieb und wird heute als Wohngebäude und Lagerraum genutzt. | | | 19 || [[file:Lieferinger Kulturwanderweg - Tafel 19-1.jpg|thumb|180px]] || Die [[Habermühle|Haber]]- oder Haferlmühle || An der Lieferinger Hauptstraße auf Höhe Nr. 70 || Die bereits um etwa [[1350]] belegte Mühle ist der älteste nachweisbare Gewerbebetrieb von Liefering. Viele Besitzer betrieben neben der Mühle ein zweites Gewerbe, so gab es daneben auch von den Besitzern betriebene Bäckereien, ein Sägewerk oder einen Krämerladen. Die Mühle war bis 1976 in Betrieb und wird heute als Wohngebäude und Lagerraum genutzt. |
| Zeile 63: |
Zeile 76: |
| | |- | | |- |
| | |- | | |- |
| − | | 27 || [[file:Lieferinger Kulturwanderweg - Tafel 27.jpg|thumb|180px]] || Brücken über die Saalach || Auf der Grünfläche zwischen dem Kraftwerk Rott und der Saalachbrücke ||Im Bereich der heutigen Grenzübergänge von [[Salzburg]] nach [[Freilassing]] auf Bahn und Straße über die [[Saalach]] gab es wahrscheinlich bereits zur Römerzeit eine Brücke der [[Via Julia]]. Erstmals urkundlich ist eine mautpflichtige Brücke von [[1372]]. Im Laufe der Zeit gab es wiederholt verschiedene Neubauten und Provisorien. Die derzeitigen Überquerungsmöglichkeiten der Saalach sind die Eisenbahnbrücke der [[Kaiserin Elisabeth-Bahn]] von [[1860]], die Straßenbrücke der österreichischen [[Münchener Straße]] bzw. der deutschen [[Bundesstraße 304]] von 2004 sowie der Fußgänger- und Fahrraddamm am Kraftwerk Rott von 2005. Die zweigleisige Eisenbahnbrücke wurde 2015/2016 durch eine weitere mit einem dritten Gleis ergänzt. | + | | 27 || [[file:Lieferinger Kulturwanderweg - Tafel 27.jpg|thumb|180px]] || Brücken über die Saalach || Auf der Grünfläche zwischen dem Kraftwerk Rott und der Saalachbrücke ||Im Bereich der heutigen Grenzübergänge von [[Salzburg]] nach [[Freilassing]] auf Bahn und Straße über die [[Saalach]] gab es wahrscheinlich bereits zur Römerzeit eine Brücke der [[Via Julia]]. Erstmals urkundlich ist eine mautpflichtige Brücke von [[1372]]. Im Laufe der Zeit gab es wiederholt verschiedene Neubauten und Provisorien. Die derzeitigen Überquerungsmöglichkeiten der Saalach sind die Eisenbahnbrücke der [[Westbahn|Kaiserin-Elisabeth-Bahn]] von [[1860]], die Straßenbrücke der österreichischen [[Münchener Straße]] und der deutschen Bundesstraße 304 von 2004 sowie der Fußgänger- und Fahrraddamm am Kraftwerk Rott von 2005. Die zweigleisige Eisenbahnbrücke wurde 2015/2016 durch eine weitere mit einem dritten Gleis ergänzt. |
| | |- | | |- |
| | | 28 || [[file:Lieferinger Kulturwanderweg - Tafel 28.jpg|thumb|180px]] || Die [[Haselwimmerkapelle]] || Beim [[Haselwimmerhaus]], [[Pulvermacherweg]] 4 || Die 1997 errichtete und 1998 der hl. Maria geweihte Haselwimmerkapelle steht an der Stelle einer früheren Kapelle aus dem 19. Jahrhundert. Das Altarbild ist original. | | | 28 || [[file:Lieferinger Kulturwanderweg - Tafel 28.jpg|thumb|180px]] || Die [[Haselwimmerkapelle]] || Beim [[Haselwimmerhaus]], [[Pulvermacherweg]] 4 || Die 1997 errichtete und 1998 der hl. Maria geweihte Haselwimmerkapelle steht an der Stelle einer früheren Kapelle aus dem 19. Jahrhundert. Das Altarbild ist original. |
| Zeile 91: |
Zeile 104: |
| | | 40 ||[[file:Lieferinger Kulturwanderweg - Tafel 40-1.jpg|thumb|180px]] || Die Bellaria vor Kleßheim || Ecke Peter-Pfenninger-Straße–[[Norbert-Brüll-Straße]] im Stadtteil [[Taxham]] || Auf der Sichtachse von Schloss Kleßheim nach Salzburg befand sich etwa an der Stelle der Schautafel ein Lustschlösschen in Form eines zweistöckigen Zwölfeckbaus mit Türmchen. Der Bau entstand wahrscheinlich erst nach der Fertigstellung von Schloss Kleßheim und wurde vermutlich im Zuge der Kampfhandlungen bei Einrücken der [[Salzburg unter Napoleon|Franzosen]] nach Salzburg um 1800 zerstört. Die Bezeichnung ''Bellaria'' für den Bau (analog der Wiener ''Bellaria'') existiert heute noch in der verballhornten Form ''Bolaring'' als Name der hier angrenzenden [[Bolaring-Siedlung|Wohnsiedlung]]. | | | 40 ||[[file:Lieferinger Kulturwanderweg - Tafel 40-1.jpg|thumb|180px]] || Die Bellaria vor Kleßheim || Ecke Peter-Pfenninger-Straße–[[Norbert-Brüll-Straße]] im Stadtteil [[Taxham]] || Auf der Sichtachse von Schloss Kleßheim nach Salzburg befand sich etwa an der Stelle der Schautafel ein Lustschlösschen in Form eines zweistöckigen Zwölfeckbaus mit Türmchen. Der Bau entstand wahrscheinlich erst nach der Fertigstellung von Schloss Kleßheim und wurde vermutlich im Zuge der Kampfhandlungen bei Einrücken der [[Salzburg unter Napoleon|Franzosen]] nach Salzburg um 1800 zerstört. Die Bezeichnung ''Bellaria'' für den Bau (analog der Wiener ''Bellaria'') existiert heute noch in der verballhornten Form ''Bolaring'' als Name der hier angrenzenden [[Bolaring-Siedlung|Wohnsiedlung]]. |
| | |- | | |- |
| − | | 41 ||[[file:Lieferinger Kulturwanderweg - Tafel 41-2.jpg|thumb|180px]] || Der Annahof || Vor dem alten Annahof, Gailenbachweg 13 || Das ehemalige Landwohnhaus von 1848 dient seit der ersten Hälfte der 1950er Jahre als Schule und war über mehrere Jahrzehnte ein Internat. Zusammen mit dem Neubau aus den 1950er Jahren (1997 erweitert und 2002 generalsaniert) beherbergt der Komplex heute die Höhere Lehranstalt und Fachschule für wirtschaftliche Berufe sowie die Fachschule für Mode und Bekleidungstechnik. | + | | 41 ||[[file:Lieferinger Kulturwanderweg - Tafel 41-2.jpg|thumb|180px]] || Der [[Annahof]] || Vor dem alten Annahof, [[Gailenbachweg]] 13 || Das ehemalige Landwohnhaus von [[1848]] dient seit der ersten Hälfte der [[1950er]]-Jahre als Schule und war über mehrere Jahrzehnte ein Internat. Zusammen mit dem Neubau aus den 1950er-Jahren (1997 erweitert und 2002 generalsaniert) beherbergt der Komplex heute die ''Höhere Bundeslehranstalt und Bundesfachschule für wirtschaftliche Berufe'' |
| | + | und ''Bundesfachschule für Mode und Bekleidungstechnik Salzburg''. |
| | |- | | |- |
| − | | 42 ||[[file:Lieferinger Kulturwanderweg - Tafel 42-1.jpg|thumb|180px]] || Klein-Amerika in Salzburg – Die [[USFA-Wohnhaussiedlung General-Keyes-Straße|General-Keyes-Siedlung]] || Auf dem Grundstück General-Keyes-Straße 6 || Auf dem Gelände eines ehemaligen [[Freiwilligendienst|Arbeitsdienstlagers]] der Zwischenkriegszeit entstand um 1950 eine von der [[Besetztes Nachkriegsösterreich|amerikanischen Besatzungsmacht]] errichtete Wohnsiedlung für die stationierten Armeeangehörigen. Die 272 Wohneinheiten umfassende Siedlung umfasste auch zwei Kaufhäuser, eine Tankstelle und eine KFZ-Werkstätte. Die großzügig angelegte Siedlung wurde von den Salzburgern als „Klein-Amerika“ bewundert. Benannt ist die Siedlung nach dem Oberbefehlshaber der US-Streitkräfte in Österreich [[Geoffrey Keyes]]. Nach dem Abzug der Amerikaner gingen die Wohnbauten in das Eigentum des Bundes über, der sie 2003 an private Investoren verkaufte. | + | | 42 ||[[file:Lieferinger Kulturwanderweg - Tafel 42-1.jpg|thumb|180px]] || Klein-Amerika in Salzburg – Die [[USFA Wohnhaussiedlung General-Keyes-Straße in Salzburg|USFA Wohnhaussiedlung General-Keyes-Straße]] || Auf dem Grundstück [[General-Keyes-Straße]] 6 || Auf dem Gelände eines ehemaligen Arbeitsdienstlagers der [[Zwischenkriegszeit]] entstand um 1950 eine von der amerikanischen Besatzungsmacht errichtete Wohnsiedlung für die stationierten Armeeangehörigen. Die 272 Wohneinheiten umfassende Siedlung umfasste auch zwei Kaufhäuser, eine Tankstelle und eine Kfz-Werkstätte. Die großzügig angelegte Siedlung wurde von den Salzburgern als „Klein-Amerika“ bewundert. Benannt ist die Siedlung nach dem Oberbefehlshaber der US-Streitkräfte in Österreich [[Geoffrey Keyes]]. Nach dem Abzug der Amerikaner gingen die Wohnbauten in das Eigentum des Bundes über, der sie 2003 an private Investoren verkaufte. |
| | |- | | |- |
| − | | 43 || [[file:Lieferinger Kulturwanderweg - Tafel 43-1.jpg|thumb|180px]] || Die Südtirolersiedlung || Siebenbürgerstraße Ecke Gottscheerstraße || Nach dem Ersten Weltkrieg ging der südliche Teil Tirols von Österreich an Italien. 1939 hatten Hitler und Mussolini sich geeinigt, dass die sich als Deutsche bekennenden Südtiroler „[[heim ins Reich]]“ geholt werden sollten. Die 220 Kleinwohnungen umfassende Siedlung, errichtet von der Siedlungsgesellschaft „Neue Heimat“, entstand zu Beginn des Zweiten Weltkriegs und war für deportierte Südtiroler vorgesehen. Nach Kriegsende wurden amerikanische Armeeangehörige untergebracht. Nach dem Abzug der [[Besetztes Nachkriegsösterreich|amerikanischen Besatzung]] ging die Siedlung in das Eigentum des Bundes über; sie wird heute von der [[BUWOG]] verwaltet. | + | | 43 || [[file:Lieferinger Kulturwanderweg - Tafel 43-1.jpg|thumb|180px]] || Die [[Südtirolersiedlung]] || [[Siebenbürgerstraße]] Ecke [[Gottscheerstraße]] || Nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] ging der [[Südtirol|südliche Teil]] [[Tirol]]s von [[Österreich]] an [[Italien]]. [[1939]] hatten [[Adolf Hitler|Hitler]] und Mussolini sich geeinigt, dass die sich als Deutsche bekennenden Südtiroler „heim ins Reich“ geholt werden sollten. Die 220 Kleinwohnungen umfassende Siedlung, errichtet von der Siedlungsgesellschaft „Neue Heimat“, entstand zu Beginn des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] und war für deportierte Südtiroler vorgesehen. Nach Kriegsende wurden amerikanische Armeeangehörige untergebracht. Nach dem Abzug der amerikanischen Besatzung ging die Siedlung in das Eigentum des Bundes über; sie wird heute von der [[BUWOG]] verwaltet. |
| | |- | | |- |
| − | | 44 || [[file:Lieferinger Kulturwanderweg - Tafel 44-1.jpg|thumb|180px]] || Die Siedlung am Lieferinger Spitz || Vor dem Haus Lieferinger Hauptstraße 152 || Die 1935 errichtete Siedlung an der Einmündung der Lieferinger Hauptstraße in die [[Münchener Straße (Österreich)|Münchner Bundesstraße]] umfasst zehn Einfamilienhäuser, die sich dadurch auszeichneten, dass sie mit einem gemeinsamen rund tausend Quadratmeter großen Grundstück versehen waren. Die Bewohner hatten die Auflage, mindestens vier Fünftel der Fläche für Obst- und Gemüseanbau für den Eigenbedarf und für den Verkauf zu verwenden. Außerdem war die Haltung von Nutzvieh wie Hühnern oder Schweinen vorgesehen, deren Stallungen sich im selben Haus wie die Wohnungen befanden. | + | | 44 || [[file:Lieferinger Kulturwanderweg - Tafel 44-1.jpg|thumb|180px]] || Die Siedlung am [[Lieferinger Spitz]] || Vor dem Haus Lieferinger Hauptstraße 152 || Die 1935 errichtete Siedlung an der Einmündung der Lieferinger Hauptstraße in die [[Münchner Bundesstraße]] umfasst zehn Einfamilienhäuser, die sich dadurch auszeichneten, dass sie mit einem gemeinsamen rund tausend Quadratmeter großen Grundstück versehen waren. Die Bewohner hatten die Auflage, mindestens vier Fünftel der Fläche für Obst- und Gemüseanbau für den Eigenbedarf und für den Verkauf zu verwenden. Außerdem war die Haltung von Nutzvieh wie Hühnern oder Schweinen vorgesehen, deren Stallungen sich im selben Haus wie die Wohnungen befanden. |
| | |- | | |- |
| − | | 45 || [[file:Lieferinger Kulturwanderweg - Tafel 45.jpg|thumb|180px]] || Das Jugend- und Kinderhaus Liefering || Laufenstraße 43, an der Hausmauer ||Das Fehlen betreuter Freizeiteinrichtungen für Kinder und Jugendliche im Süden Lieferings führte in den 1990er Jahren dazu, dass auf private Initiative hin letztlich 1998 von der Stadt Salzburg die Errichtung eines Hauses für Sechs- bis Achtzehnjährige in Angriff genommen wurde. Der überregional beachtete und 2001 mit Preisen ausgezeichnete Bau bietet ein Raumkonzept, das den verschiedenen altersbedingten Bedürfnissen und Interessen gerecht wird und etwa unterschiedliche Gemeinschaftsräume und Rückzugsmöglichkeiten für die Kinder und Jugendlichen bietet (u. a. ein eigener Bereich für Mädchen). Das Haus mit seinem Einzugsbereich von 1300 Kindern und Jugendlichen bietet Platz für 150 Besucher. | + | | 45 || [[file:Lieferinger Kulturwanderweg - Tafel 45.jpg|thumb|180px]] || Das [[Jugend- und Kinderhaus Liefering]] || [[Laufenstraße]] 43, an der Hausmauer ||Das Fehlen betreuter Freizeiteinrichtungen für Kinder und Jugendliche im Süden Lieferings führte in den [[1990er]]-Jahren dazu, dass auf private Initiative hin letztlich 1998 von der [[Stadt Salzburg (Gebietskörperschaft)|Stadt Salzburg]] die Errichtung eines Hauses für Sechs- bis Achtzehnjährige in Angriff genommen wurde. Der überregional beachtete und 2001 mit Preisen ausgezeichnete Bau bietet ein Raumkonzept, das den verschiedenen altersbedingten Bedürfnissen und Interessen gerecht wird und etwa unterschiedliche Gemeinschaftsräume und Rückzugsmöglichkeiten für die Kinder und Jugendlichen bietet (u. a. ein eigener Bereich für Mädchen). Das Haus mit seinem Einzugsbereich von 1 300 Kindern und Jugendlichen bietet Platz für 150 Besucher. |
| | |- | | |- |
| − | | 46 || [[file:Lieferinger Kulturwanderweg - Tafeln 46 und 27.jpg|thumb|180px]] || Die Zollwache an der Saalach / Der Grenzübergang nach [[Freilassing]] || Auf der Grünfläche zwischen dem Kraftwerk Rott und der Saalachbrücke || Am Grenzübergang zwischen Liefering und [[Freilassing]] bestand unter verschiedenen Bezeichnungen der Kontrollorgane eine österreichische Zollwache zur Überwachung des Warenverkehrs zwischen Österreich und Deutschland seit 1830. Aufgehoben war sie nur in der [[Österreich in der Zeit des Nationalsozialismus|Zeit Österreichs im Nationalsozialismus]]. Mit dem [[EU-Beitritt Österreichs]] 1995 wurde die Zoll-Grenzkontrolle in eine innerösterreichische Zollkontrollstelle umgewandelt und letztlich 2004 aufgelassen. | + | | 46 || [[file:Lieferinger Kulturwanderweg - Tafeln 46 und 27.jpg|thumb|180px]] || Die Zollwache an der Saalach - Der Grenzübergang nach [[Freilassing]] || Auf der Grünfläche zwischen dem Kraftwerk Rott und der Saalachbrücke || Am Grenzübergang zwischen Liefering und Freilassing bestand unter verschiedenen Bezeichnungen der Kontrollorgane eine österreichische Zollwache zur Überwachung des Warenverkehrs zwischen Österreich und Deutschland seit 1830. Aufgehoben war sie nur in der Zeit Österreichs im[[ Nationalsozialismus]]. Mit dem EU-Beitritt Österreichs [[1995]] wurde die Zoll-Grenzkontrolle in eine innerösterreichische Zollkontrollstelle umgewandelt und letztlich 2004 aufgelassen. |
| | |- | | |- |
| − | | 47 || [[file:Salzburg-Liefering - an der Törringstraße.jpg|thumb|180px]] || NS-Zwangsarbeiter in Liefering || Auf dem Gelände des ehemaligen Zwangsarbeiterlagers Grafenberg, an der Törringstraße gegenüber Nr. 14 || In Liefering gab es in der NS-Zeit mehrere Lager für [[Zwangsarbeiter]]. Die im Lager „Grafenberg“ am südlichen Fuß des [[Lieferinger Hügel]]s untergebrachten Arbeitshäftlinge wurden für den Eisenbahnbau und für die Errichtung der neuen [[Brücken Salzburgs#Staatsbrücke (Stadtbrücke)|Staatsbrücke]] in der [[Historisches Zentrum der Stadt Salzburg|Salzburger Altstadt]] herangezogen. | + | | 47 || [[file:Salzburg-Liefering - an der Törringstraße.jpg|thumb|180px]] || NS-Zwangsarbeiter in Liefering || Auf dem Gelände des ehemaligen [[Zwangsarbeiterlager Grafenberg|Zwangsarbeiterlagers Grafenberg]], an der [[Törringstraße]] gegenüber Nr. 14 || In Liefering gab es in der [[NS-Zeit]] mehrere Lager für [[Zwangsarbeit]]er. Die im Lager „Grafenberg“ am südlichen Fuß des [[Lieferinger Hügel]]s untergebrachten Arbeitshäftlinge wurden für den Eisenbahnbau und für die Errichtung der neuen [[Staatsbrücke]] in der Salzburger [[Altstadt]] herangezogen. |
| | |- | | |- |
| − | | 48 || [[file:Lieferinger Kulturwanderweg - Tafel 48.jpg|thumb|180px]] || Die [[Forellenwegsiedlung]] || In der Forellenwegsiedlung am Gebäude Eugen-Müller-Straße 59 || ''Siehe [[Forellenwegsiedlung]]'' | + | | 48 || [[file:Lieferinger Kulturwanderweg - Tafel 48.jpg|thumb|180px]] || Die [[Forellenwegsiedlung]] || In der Forellenwegsiedlung am Gebäude [[Eugen-Müller-Straße]] 59 || ''Siehe [[Forellenwegsiedlung]]'' |
| | |- | | |- |
| − | | 49 || [[file:Lieferinger Kulturwanderweg - Tafel 49-2.jpg|thumb|180px]] || Die evangelische Pfarrgemeinde Salzburg-West || Neben der Matthäuskirche am Martin-Luther-Platz – Einmündung Kleßheimer Allee in Taxham || In den 1950er Jahren zogen vermehrt evangelische Glaubensangehörige in den Stadtteil [[Taxham]], sodass nicht zuletzt deshalb im Westen Salzburgs eine eigene evangelische Kirche notwendig wurde. Die 1969 eingeweihte Matthäuskirche in Taxham ist heute das Zentrum der Pfarre, die seit 2014 die Bezeichnung „Evangelische Pfarrgemeinde A. und H. B. Salzburg Matthäuskirche“ trägt und der auch Liefering angehört. | + | | 49 || [[file:Lieferinger Kulturwanderweg - Tafel 49-2.jpg|thumb|180px]] || Die evangelische Pfarrgemeinde Salzburg-West || Neben der [[Matthäuskirche]] am [[Martin-Luther-Platz]] – Einmündung [[Kleßheimer Allee]] in [[Taxham]] || In den 1950er-Jahren zogen vermehrt evangelische Glaubensangehörige in den Stadtteil Taxham, sodass nicht zuletzt deshalb im Westen Salzburgs eine eigene evangelische Kirche notwendig wurde. Die [[1969]] eingeweihte Matthäuskirche in Taxham ist heute das Zentrum der Pfarre, die seit 2014 die Bezeichnung „[[Evangelische Pfarrgemeinde A. und H. B. Salzburg Matthäuskirche]]“ trägt und der auch Liefering angehört. |
| | |- | | |- |
| − | | 50 || [[file:Lieferinger Kulturwanderweg - Tafel 50.JPG|thumb|180px]] || [[Papageno]] in Liefering / Vogelfang in Liefering || An der Lieferinger Hauptstraße – Einmündung Rottweg (bei Lieferinger Hauptstraße 95B) || Der Vogelfang in Liefering war besonders im 18. und 19. Jahrhundert weit verbreitet und ein einträgliches Geschäft. An den Salzburger fürsterzbischöflichen Hof waren jährlich 5000 Vögel für den Verzehr abzuliefern. Es wird angenommen, dass die tatsächliche Zahl wesentlich höher lag. | + | | 50 || [[file:Lieferinger Kulturwanderweg - Tafel 50.JPG|thumb|180px]] || [[Papageno]] in Liefering - [[Vogelfang]] in Liefering || An der Lieferinger Hauptstraße – Einmündung [[Rottweg]] (bei Lieferinger Hauptstraße 95B) || Der Vogelfang in Liefering war besonders im [[18. Jahrhundert|18.]] und [[19. Jahrhundert]] weit verbreitet und ein einträgliches Geschäft. An den Salzburger [[Salzburger Fürstenhof|fürsterzbischöflichen Hof]] waren jährlich 5 000 Vögel für den Verzehr abzuliefern. Es wird angenommen, dass die tatsächliche Zahl wesentlich höher lag. |
| | |- | | |- |
| − | | 51 || Tafel wurde entfernt. || Montessori-Zentrum Liefering || Bei der Volksschule Liefering 2, Laufenstraße 50 || Die [[Montessoripädagogik]] wurde 1979 als Schulversuch an der Lieferinger Volksschule 2 eingeführt. In späteren Jahren erfolgte eine Erweiterung auf Klassen der Hauptschule und auf den Kindergarten, was damals einzigartig in Österreich war. Die Montessori-Klassen in Liefering zählen heute zu den viel beachteten Einrichtungen Österreichs mit diesem pädagogischen Konzept. | + | | 51 || Tafel wurde entfernt. || [[Montessori-Zentrum Liefering]] || Bei der [[Volksschule Liefering II|Volksschule Liefering 2]], Laufenstraße 50 || Die Montessoripädagogik wurde [[1979]] als Schulversuch an der Lieferinger Volksschule 2 eingeführt. In späteren Jahren erfolgte eine Erweiterung auf Klassen der Hauptschule und auf den Kindergarten, was damals einzigartig in Österreich war. Die Montessori-Klassen in Liefering zählen heute zu den viel beachteten Einrichtungen Österreichs mit diesem pädagogischen Konzept. |
| | |- | | |- |
| − | | 52 || [[file:Lieferinger Kulturwanderweg - Tafel 52-2.jpg|thumb|180px]] || Die römische Saalachbrücke / Die Römerstraße [[Via Julia]] || An der Saalach in der Gemeinde Wals-Siezenheim, 900 m westlich des Schlosses Kleßheim || Funde von Holzpfählen in diesem Bereich der Saalach deuten auf eine Brücke der römischen Fernstraße von [[Juvavum]] über [[Bedaium]] Richtung Bodensee, der Via Julia, hin. | + | | 52 || [[file:Lieferinger Kulturwanderweg - Tafel 52-2.jpg|thumb|180px]] || Die [[römische Saalachbrücke]] - Die [[Römerstraße]] [[Via Julia]] || An der Saalach in der Gemeinde Wals-Siezenheim, 900 m westlich des Schlosses Kleßheim || Funde von Holzpfählen in diesem Bereich der Saalach deuten auf eine Brücke der römischen Fernstraße von [[Juvavum]] über [[Bedaium]] Richtung Bodensee, der Via Julia, hin. |
| | |- | | |- |
| − | | 53 || [[file:Lieferinger Kulturwanderweg - Tafel 53-2.jpg|thumb|180px]] || Ein Schwertgrab aus der Bronzezeit || Vor der S-Bahn-Station Salzburg-Liefering am Ende der Törringstraße || Im Zuge von Bauarbeiten zur Errichtung der Salzburger S-Bahn kam 2011 an dieser Stelle ein Grab aus der Zeit der [[Urnenfelderkultur]] zutage. Besonders bedeutsam unter den Fundstücken erscheint ein reich verziertes Bronzeschwert. Eine derartige Fundstelle, die auf das 12. Jahrhundert v. Chr. datiert wird, ist im Land Salzburg einmalig. Weitere Bilder zu den Funden befinden sich auf dem Bahnsteig der S-Bahn-Haltestelle. | + | | 53 || [[file:Lieferinger Kulturwanderweg - Tafel 53-2.jpg|thumb|180px]] || Ein Schwertgrab aus der [[Bronzezeit]] || Vor der S-Bahn-Station Salzburg-Liefering am Ende der Törringstraße || Im Zuge von Bauarbeiten zur Errichtung der Salzburger S-Bahn kam 2011 an dieser Stelle ein Grab aus der Zeit der [[Urnenfelderkultur]] zutage. Besonders bedeutsam unter den Fundstücken erscheint ein reich verziertes Bronzeschwert. Eine derartige Fundstelle, die auf das 12. Jahrhundert v. Chr. datiert wird, ist im Land Salzburg einmalig. Weitere Bilder zu den Funden befinden sich auf dem Bahnsteig der S-Bahn-Haltestelle. |
| | |- | | |- |
| − | | 54 || [[file:Lieferinger Kulturwanderweg - Tafel 54-1.jpg|thumb|180px]] || Der Pfenningerbach || Im Freizeitpark „Am [[Glanspitz]]“, an der Rechten Glanzeile, nächst der Brücke über den Bach || Begleitend zum Bau des Salzach-Kraftwerkes Lehen wurde im neu gebildeten Naherholungsgebiet „Am [[Glanspitz]]“ ein naturnah verlaufender Bach angelegt. Dieser ermöglicht 20 Fischarten die ungehinderte Wanderung in der Salzach und stellt einen bedeutenden Beitrag zur Erhaltung des Artenreichtums dar. Es war daher naheliegend, diesen, den Fischen gewidmeten Wasserlauf, nach dem letzten Lieferinger Fischmeister [[Peter Pfenninger]] (1824–82) zu benennen. - Siehe Peter-Pfenninger-Schenkung Liefering | + | | 54 || [[file:Lieferinger Kulturwanderweg - Tafel 54-1.jpg|thumb|180px]] || Der [[Pfenningerbach]] || Im Freizeitpark „Am [[Glanspitz]]“, an der [[Rechte Glanzeile|Rechten Glanzeile]], nächst der Brücke über den Bach || Begleitend zum Bau des Salzach-Kraftwerkes Lehen wurde im neu gebildeten Naherholungsgebiet „Am [[Glanspitz]]“ ein naturnah verlaufender Bach angelegt. Dieser ermöglicht 20 Fischarten die ungehinderte Wanderung in der Salzach und stellt einen bedeutenden Beitrag zur Erhaltung des Artenreichtums dar. Es war daher naheliegend, diesen, den Fischen gewidmeten Wasserlauf, nach dem letzten Lieferinger Fischmeister [[Peter Pfenninger]] (1824–82) zu benennen. Siehe [[Peter-Pfenninger-Schenkung Liefering]] |
| | |- | | |- |
| − | | 55 || [[file:Lieferinger Kulturwanderweg - Tafel 55-1.jpg|thumb|180px]] || Der Platz auf dem einst Traber siegten || Von der Rechten Saalachzeile, linksseitig an der Zufahrt zur Red-Bull-Akademie || Die 1890 begründete Salzburger Trabersportära fand, über [[Froschheim]] (nächst der Lehener Brücke) und die Rennbahn in [[Aigen]], 1965 ihren Neubeginn in der Lieferinger Herrenau. Zu Ehren des Mitbegründers, des langjährigen Präsidenten und Mentors, wurde sie „KR-Hermann-Waldbaur-Rennbahn“ genannt. Dessen gute Verbindungen zu deutschen Rennvereinigungen und Stallbesitzern führte zu vollen Startfeldern. Doch mit dem letzten Rennen am 12. Mai 2008 erlischt diese Tradition und mit dem Bau einer Red-Bull-Akademie auf diesem Areal, hat König Fußball das Zepter übernommen. | + | | 55 || [[file:Lieferinger Kulturwanderweg - Tafel 55-1.jpg|thumb|180px]] || Der Platz auf dem einst Traber siegten || Von der Rechten Saalachzeile, linksseitig an der Zufahrt zur [[Red Bull Akademie]] || Die 1890 begründete Salzburger Trabersportära fand, über [[Froschheim]] (nächst der [[Lehener Brücke]]) und die [[Trabrennbahn|Rennbahn]] in [[Aigen]], 1965 ihren Neubeginn in der Lieferinger Herrenau. Zu Ehren des Mitbegründers, des langjährigen Präsidenten und Mentors, wurde sie „KR-[[Hermann Waldbaur|Hermann-Waldbaur]]-Rennbahn“ genannt. Dessen gute Verbindungen zu deutschen Rennvereinigungen und Stallbesitzern führte zu vollen Startfeldern. Doch mit dem letzten Rennen am [[12. Mai]] [[2008]] erlischt diese Tradition und mit dem Bau einer Red Bull Akademie auf diesem Areal, hat König Fußball das Zepter übernommen. |
| | |} | | |} |
| | | | |
| | == Bilder == | | == Bilder == |
| | {{Bildkat|Lieferinger Kulturwanderweg|einige Schautafeln des Lieferinger Kulturwanderweges}} | | {{Bildkat|Lieferinger Kulturwanderweg|einige Schautafeln des Lieferinger Kulturwanderweges}} |
| | + | == Literatur == |
| | + | * ''Der Lieferinger Kultur-Wanderweg. Auf 52 Stationen durch die bewegte Geschichte eines Salzburger Stadtteils.'' Redaktion [[Werner Hölzl]] und [[Peter F. Kramml]]. Hg. v. Verein Stadtteilmuseum Salzburg-Liefering, Salzburg 2006, 240 Seiten, 300 Abb., Grafiken |
| | | | |
| | ==Weblinks== | | ==Weblinks== |