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| − | '''Johann Balthasar Braun''' (* [[1643]] (?)in Amöneburg, Hessen; † [[4. November]] [[1688]]) war Jurist und Professor an der [[Benediktineruniversität Salzburg]]. | + | '''Johann Balthasar Braun''' (* [[1643]](?) in Amöneburg, Hessen; † [[4. November]] [[1688]]) war Jurist und Professor an der [[Benediktineruniversität Salzburg]]. |
| − | ==Leben== | + | == Leben == |
| | Braun wurde in Oberhessen geboren und besuchte in Fulda die Schule. Danach studierte er in Mainz, Heidelberg, Gießen, Marburg und Würzburg, wo er auch zum Doktor der Rechte promovierte. [[1671]] wurde er an die Benediktineruniversität Salzburg berufen, wo er am [[13. Jänner]] [[1672]] seine Antrittsvorlesung hielt. [[1680]] wurde er hochfürstlicher Salzburgischer Rat. Insgesamt war er vier Mal [[Dekane der Juristischen Fakultät der Benediktineruniversität Salzburg|Dekan der juristischen Fakultät]]. | | Braun wurde in Oberhessen geboren und besuchte in Fulda die Schule. Danach studierte er in Mainz, Heidelberg, Gießen, Marburg und Würzburg, wo er auch zum Doktor der Rechte promovierte. [[1671]] wurde er an die Benediktineruniversität Salzburg berufen, wo er am [[13. Jänner]] [[1672]] seine Antrittsvorlesung hielt. [[1680]] wurde er hochfürstlicher Salzburgischer Rat. Insgesamt war er vier Mal [[Dekane der Juristischen Fakultät der Benediktineruniversität Salzburg|Dekan der juristischen Fakultät]]. |
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| | Als Professor war er bei den Studenten sehr beliebt, seine Vorlesungen waren immer gut besucht. Zu seinen Hörern zählten auch die nachmaligen Professoren [[Robert König]] und [[Joseph Bernhard Glettle]]. Sein schon immer angegriffener Gesundheitszustand verschlechterte sich zusehends. Nach dreimonatigen Krankenlager verstarb er am [[4. November]] [[1688]] und wurde unter großer Anteilnahme der studierenden Jugend zu Grabe getragen. | | Als Professor war er bei den Studenten sehr beliebt, seine Vorlesungen waren immer gut besucht. Zu seinen Hörern zählten auch die nachmaligen Professoren [[Robert König]] und [[Joseph Bernhard Glettle]]. Sein schon immer angegriffener Gesundheitszustand verschlechterte sich zusehends. Nach dreimonatigen Krankenlager verstarb er am [[4. November]] [[1688]] und wurde unter großer Anteilnahme der studierenden Jugend zu Grabe getragen. |
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| − | ==Quelle== | + | Er war verheiratet mit Susanne, geborene Khnoblach, die ihm zwei Kinder schenkte. |
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| | + | == Quelle == |
| | * [[Judas Thaddäus Zauner]]: ''[[Biographische Nachrichten von den Salzburger Rechtslehrern von der Stiftung der Universität bis auf gegenwärtige Zeiten]]'', Salzburg, [[Mayrische Buchhandlung]], 1789 | | * [[Judas Thaddäus Zauner]]: ''[[Biographische Nachrichten von den Salzburger Rechtslehrern von der Stiftung der Universität bis auf gegenwärtige Zeiten]]'', Salzburg, [[Mayrische Buchhandlung]], 1789 |
| − | * Gedenktafel im [[Sacellum]]
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