Graf Berchtold war von [[1906]] bis [[1911]] Botschafter in St. Petersburg im russischen Zarenreich und von [[1912]] bis [[1915]] österreichischer Außenminister. Er unterstützte nach den Balkankriegen von 1912 und [[1913]] die Schaffung des neuen Staates Albanien, um Serbien von der Adria fern zu halten. Er formulierte nach der Ermordung des österreichischen Thronfolgers [[Erzherzog Franz Ferdinand]] [[1914]] das Ultimatum an Serbien. Als Italien und Rumänien zu Beginn des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] vorerst neutral blieben, trat Berchtold als Außenminister zurück. Danach war er Obersthofmeister und politischer Berater des Thronfolgers Erzherzog Karl.
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Graf Berchtold war von [[1906]] bis [[1911]] Botschafter in St. Petersburg im russischen Zarenreich und von [[1912]] bis [[1915]] österreichischer Außenminister. Er unterstützte nach den Balkankriegen von 1912 und [[1913]] die Schaffung des neuen Staates Albanien, um Serbien von der Adria fern zu halten. Er formulierte nach der Ermordung des österreichischen Thronfolgers [[Erzherzog Franz Ferdinand]] [[1914]] das Ultimatum an Serbien. Als Italien und [[Rumänien]] zu Beginn des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] vorerst neutral blieben, trat Berchtold als Außenminister zurück. Danach war er Obersthofmeister und politischer Berater des Thronfolgers Erzherzog Karl.
In [[Salzburg]] besaß er die [[Villa Berchtold]], die er [[1881]] erworben hatte.
In [[Salzburg]] besaß er die [[Villa Berchtold]], die er [[1881]] erworben hatte.