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[[File:Goethe (Stieler 1828).jpg|thumb|Goethe (Stieler 1828)]]'''Johann Wolfgang Goethe''', ab 1782 von Goethe (* [[28. August]] [[1749]] in Frankfurt am Main; † [[22. März]] [[1832]] in Weimar), war ein deutscher Dichter und Naturforscher. Er gilt als einer der bedeutendsten Schöpfer deutschsprachiger Dichtung.

== Goethe und Salzburg ==
Goethe war in Weimar unter anderem auch der Leiter der Wegebaukommission. In dieser Funktion befasste er sich auch mit Eigenschaften von Pfastersteinen und Schotter. Über diese Tätigkeit und seine allgemeine Neigung zu den Naturwissenschaften begann er eine umfangreiche Gesteins- und Mineraliensammlung anzulegen.

Durch einen Artikel des Mineralogens Christian Keferstein wurde Goethe auf [[Gastein]] aufmerksam. So schrieb dann Goethe an einen unbekannten Badegast in Gastein, bezugnehmend auf Kefersteins Artikel, der Badegast möge doch mit Dr. Storch, Medizinalrat und Badearzt in Gastein, Kontakt aufnehmen. Dieser sei ebenfalls der Mineralogie kundig, besäße eine Sammlung und man möge ihn doch fragen, ob er denn nicht ''mäßige Musterstücke gefällig mitteilen'' könnte.

So wünschte sich Goethe aus dem ''Kniebeiß am [[Radhausberg]]e'' ein Stück vom Blauspat (womit er wohl [[Beryll]] meinte) und von der Ingelsberger Plaick in [[Bad Hofgastein|Hofgastein]] spatigen Bitterkalk, apfelgrünen Talk und schönen Nigrin.

Am [[22. Oktober]] [[1824]] traf dann auch tatsächlich ein Paket aus Gastein mit 64 Einzelstücken bei Goethe in Weimar ein. Voll Stolz zeigte Goethe seine Neuerwerbungen dem Hofrat Dr. Wilhelm Rehbein, dem Prinzenerzieher Frederik Soret und schließlich noch der Großherzogin Luise Auguste. Doch mit einem Dankesschreiben ließ sich Goethe Zeit. Doktor Storch erhielt erst mit Schreiben vom [[18. Dezember]] Dankesworte aus Weimar.

In der Folgezeit borgte sich Goethe diverse Literatur über Gastein aus und spielte möglicherweise auch mit dem Gedanken eines Besuches in diesem Tal im Salzburger Land. Doch die Bemerkungen von Friedrich von Gentz in einem Schreiben an Goethe, die Bewirtung in Gastein sei schlecht und die Gesellschaft unbedeutend, ließen Goethe den Plan einer Reise ins [[Gasteinertal]] fallen. Selbst mehrere Briefe von [[Wilhelm von Humboldt]], in denen er Goethe auf die Vorzüge Gasteins hinwiesen, konnten ihn nicht umstimmen.

== Ehrungen ==
Im Salzburger Stadtteil [[Itzling]] sind die [[Goethesiedlung]] und die [[Goethestraße]] nach ihm benannt.

== Sonstige "Verbindungen" ==
Neben [[Faust]]-Inzenierungen für die [[Salzburger Festspiele]] soll der Legende nach ''Faust'' persönlich im [[Stiftskeller St. Peter]] eingekehrt sein.<ref>[http://www.sagen.at/texte/sagen/oesterreich/salzburg/stadt_salzburg/salzburg_faust.html www.sagen.at]</ref>

== Quelle ==
{{Quelle Mosaiksteine Gasteins}}
== Fußnote ==
<references/>

{{SORTIERUNG: Goethe, Johann Wolfgang von}}
[[Kategorie:Person]]
[[Kategorie:Person (Geschichte)]]
[[Kategorie:Person (Kunst)]]
[[Kategorie:Kunst]]
[[Kategorie:Schriftsteller]]
[[Kategorie:Dichter]]

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