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Unter Lugstein wohnten in der zweiten Hälfte des [[20. Jahrhundert]]s kaum noch Kanoniker im [[Kollegiatstift Seekirchen|Stift]], dafür wurden immer mehr Priester zu sogenannten ''Canonici externi'' berufen. Oftmals waren dies Geistliche aus Seekirchner Nachbargemeinden und die Ernennung galt als besondere Auszeichnung. Die Seelsorge Seekirchens nahmen diese Priester jedoch nicht wahr, und so wurde erstmals seit dem [[17. Jahrhundert]] auch ein Kooperator angestellt (1946), um den Stiftspropst bei den Gottesdiensten zu unterstützen.
 
Unter Lugstein wohnten in der zweiten Hälfte des [[20. Jahrhundert]]s kaum noch Kanoniker im [[Kollegiatstift Seekirchen|Stift]], dafür wurden immer mehr Priester zu sogenannten ''Canonici externi'' berufen. Oftmals waren dies Geistliche aus Seekirchner Nachbargemeinden und die Ernennung galt als besondere Auszeichnung. Die Seelsorge Seekirchens nahmen diese Priester jedoch nicht wahr, und so wurde erstmals seit dem [[17. Jahrhundert]] auch ein Kooperator angestellt (1946), um den Stiftspropst bei den Gottesdiensten zu unterstützen.
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In Lugsteins Zeit als Stiftspropst wurde die Sakristei der [[Stiftskirche Seekirchen]] neu möbliert, die gesamte Kirche mit elektrischen Leitungen versehen und einer Außenrenovierung unterzogen. In manchen Bereichen, wie zum Beispiel der Einführung der deutschen Liturgiesprache [[1964]] gab sich Pfarrer Lugstein weltoffen, mit der richtigen Wertschätzung der Laien in der Kirche hatte er aber seine Probleme. Mitten im Streit mit dem Pfarrgemeinderat um den Bau des neuen Kindergartens reichte Lugstein [[1973]] seinen Rücktritt als [[Pfarrer von Seekirchen|Pfarrer]] ein. Er blieb dem Kollegiatstift aber als Stiftspropst erhalten, womit es erstmals zur Trennung der Funktionen des Stiftspfarrers und Stiftspropstes kam. Als Pfarrer folgte Lugstein [[Andreas Radauer]] nach. Mit dem Rückzug Lugsteins wurde die [[Pfarre Seekirchen]] auch wieder dem [[Dekanat Köstendorf]] zugeordnet.
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In Lugsteins Zeit als Stiftspropst wurde die Sakristei der [[Stiftskirche Seekirchen]] neu möbliert, die gesamte Kirche mit elektrischen Leitungen versehen und einer Außenrenovierung unterzogen. In manchen Bereichen, wie zum Beispiel der Einführung der deutschen Liturgiesprache [[1964]] gab sich Pfarrer Lugstein weltoffen, mit der richtigen Wertschätzung der Laien in der Kirche hatte er aber seine Probleme. Mitten im Streit mit dem Pfarrgemeinderat um den Bau des neuen Kindergartens reichte Lugstein [[1973]] seinen Rücktritt als [[Pfarrer von Seekirchen|Pfarrer]] ein. Er blieb dem Kollegiatstift aber als Stiftspropst erhalten, womit es erstmals zur Trennung der Funktionen des Stiftspfarrers und Stiftspropstes kam. Als Pfarrer folgte Lugstein [[Andreas Radauer (Priester)|Andreas Radauer]] nach. Mit dem Rückzug Lugsteins wurde die [[Pfarre Seekirchen]] auch wieder dem [[Dekanat Köstendorf]] zugeordnet.
    
Als Lugstein am [[31. Dezember]] [[1984]] auch als Stiftspropst emeritierte, wurde dieser Titel nicht mehr vergeben. Andreas Radauer wurde als Stiftsprovisor installiert. Lugstein verstarb 91-jährig im 65. Jahr seines Priestertums.
 
Als Lugstein am [[31. Dezember]] [[1984]] auch als Stiftspropst emeritierte, wurde dieser Titel nicht mehr vergeben. Andreas Radauer wurde als Stiftsprovisor installiert. Lugstein verstarb 91-jährig im 65. Jahr seines Priestertums.
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