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| | == Von der fürsterzbischöflichen Hofmusik zur Salzburger Militärmusik == | | == Von der fürsterzbischöflichen Hofmusik zur Salzburger Militärmusik == |
| − | Die [[Barock]]<nowiki>stadt</nowiki> Salzburg legte schon zu den Zeiten, als sie noch [[Residenz]]stadt der [[Fürsterzbischöfe]] war, großen Wert auf festliche Trompetenmusik. So schrieben [[Paul Hofhaymer]], [[Michael Haydn]], Vater [[Leopold Mozart]] und Sohn [[Wolfgang Amadeus Mozart|Wolfgang Amadeus]] zahlreiche Stücke für die damaligen Hoftrompeter und Bläsermusiken. Diese Stücke erklingen auch heute noch jedes Jahr zur Eröffnung der [[Salzburger Festspiele]], wenn zu Ehren des Bundespräsidenten Töchter und Söhne der Salzburger Bürger den [[Salzburger Fackeltanz]] vor der ehemaligen [[Alte Residenz|Residenz]] der Salzburger Fürsterzbischöfe vorführen. | + | Die [[Barock]]<nowiki>stadt</nowiki> Salzburg legte schon zu den Zeiten, als sie noch [[Residenz]]stadt der [[Fürsterzbischöfe]] war, großen Wert auf festliche Trompetenmusik. So schrieben [[Paul Hofhaymer]], [[Michael Haydn]], Vater [[Leopold Mozart]] und Sohn [[Wolfgang Amadè Mozart|Wolfgang Amadeus]] zahlreiche Stücke für die damaligen Hoftrompeter und Bläsermusiken. Diese Stücke erklingen auch heute noch jedes Jahr zur Eröffnung der [[Salzburger Festspiele]], wenn zu Ehren des Bundespräsidenten Töchter und Söhne der Salzburger Bürger den [[Salzburger Fackeltanz]] vor der ehemaligen [[Alte Residenz|Residenz]] der Salzburger Fürsterzbischöfe vorführen. |
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| | == Aufbauarbeit von Professor Leo Ertl == | | == Aufbauarbeit von Professor Leo Ertl == |
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| | "''Finnland 2006''": Die Militärmusik Salzburg als Botschafterin Österreichs - vom [[1. August|1.]] bis [[6. August]] [[2006]] gab es bereits zum neunten Mal das größte Militärmusiktreffen Skandinaviens, das "''Hamina-Tattoo''" in der gleichnamigen südfinnischen Hafenstadt. Großen Beifall fanden dabei die Auftritte der Militärmusik Salzburg. Eingeladen waren neben den Soldaten aus der Mozartstadt auch Militärmusikkapellen aus Deutschland, Polen, Russland, Schweden, der Schweiz und natürlich aus dem Gastgeberland Finnland. | | "''Finnland 2006''": Die Militärmusik Salzburg als Botschafterin Österreichs - vom [[1. August|1.]] bis [[6. August]] [[2006]] gab es bereits zum neunten Mal das größte Militärmusiktreffen Skandinaviens, das "''Hamina-Tattoo''" in der gleichnamigen südfinnischen Hafenstadt. Großen Beifall fanden dabei die Auftritte der Militärmusik Salzburg. Eingeladen waren neben den Soldaten aus der Mozartstadt auch Militärmusikkapellen aus Deutschland, Polen, Russland, Schweden, der Schweiz und natürlich aus dem Gastgeberland Finnland. |
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| − | Die Militärmusik Salzburg präsentierte vor allem bekannte österreichische Melodien. Dabei kam auch der größte Sohn der Stadt, [[Wolfgang Amadeus Mozart]], nicht zu kurz. Später, beim Radetzky-Marsch, brach beim sonst ruhigen und aufmerksamen Publikum Jubel aus und die Tausenden Zuseher klatschten im Takt mit. | + | Die Militärmusik Salzburg präsentierte vor allem bekannte österreichische Melodien. Dabei kam auch der größte Sohn der Stadt, [[Wolfgang Amadè Mozart]], nicht zu kurz. Später, beim Radetzky-Marsch, brach beim sonst ruhigen und aufmerksamen Publikum Jubel aus und die Tausenden Zuseher klatschten im Takt mit. |
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| | Vor dem Hauptkonzert gab es bereits einen Auftritt in Helsinki. Danach folgten ausverkaufte Konzerte in der "''Menage-Halle''", dem größten Konzertsaal Haminas, und in der Hamina-Bastion. Eine "Marsch-Show" wurde insgesamt fünfmal aufgeführt. Die Gäste kamen aus allen Teilen Skandinaviens. Unter ihnen befanden sich auch die finnischen Spitzenpolitiker Premierminister Vanhanen, Verteidigungsminister Kääriäinen und Parlamentspräsident Lipponen. | | Vor dem Hauptkonzert gab es bereits einen Auftritt in Helsinki. Danach folgten ausverkaufte Konzerte in der "''Menage-Halle''", dem größten Konzertsaal Haminas, und in der Hamina-Bastion. Eine "Marsch-Show" wurde insgesamt fünfmal aufgeführt. Die Gäste kamen aus allen Teilen Skandinaviens. Unter ihnen befanden sich auch die finnischen Spitzenpolitiker Premierminister Vanhanen, Verteidigungsminister Kääriäinen und Parlamentspräsident Lipponen. |