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Das Schloss, die Nebengebäude und der Garten haben ihre ursprüngliche Form im Wesentlichen bewahrt. Das Ensemble ist ein Bau der Spät[[renaissance]], im  architektonischen Ausdruck auf klare Formen beschränkt und Schmuckelemente zurückhaltend eingesetzt. In diesem Bau sind aber noch deutlich die Grundzüge des Vorgängerbaues aus der Spätgotik erkennbar. Zur Erfassung der Anlage ist es sinnvoll, sich dem Schloss auf der Hauptzufahrt von Osten her zu nähern. Von der  [[Stadt Salzburg]] durch die [[Hellbrunner Allee]] kommend führt nach rechts durch das Ostportal diese Hauptzufahrt zum Schloss, die als Achse gerade zum Schlosshof weiterführt - beidseits begleitet von Mauern und in Schlossnähe von niedrigen Nebengebäuden um sich zuletzt zu einen Ehrenhof vor dem Schloss zu öffnen.
 
Das Schloss, die Nebengebäude und der Garten haben ihre ursprüngliche Form im Wesentlichen bewahrt. Das Ensemble ist ein Bau der Spät[[renaissance]], im  architektonischen Ausdruck auf klare Formen beschränkt und Schmuckelemente zurückhaltend eingesetzt. In diesem Bau sind aber noch deutlich die Grundzüge des Vorgängerbaues aus der Spätgotik erkennbar. Zur Erfassung der Anlage ist es sinnvoll, sich dem Schloss auf der Hauptzufahrt von Osten her zu nähern. Von der  [[Stadt Salzburg]] durch die [[Hellbrunner Allee]] kommend führt nach rechts durch das Ostportal diese Hauptzufahrt zum Schloss, die als Achse gerade zum Schlosshof weiterführt - beidseits begleitet von Mauern und in Schlossnähe von niedrigen Nebengebäuden um sich zuletzt zu einen Ehrenhof vor dem Schloss zu öffnen.
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Dort blickt der Besucher auf das Schlossgebäude, das nach Vorbildern von Sebastiano Serlino (tutte l'opere d'architecttura), aber in Teilen vielleicht auch von Palladio<ref>Andrea di Pietro della Gondola, genannt Palladio (* 30. November 1508 in Padua; † 19. August 1580 in Vicenza) war der bedeutendste Architekt der Renaissance in Oberitalien.</ref> symmetrisch gebaut ist und aus zwei Geschossen mit zwölf Fensterachsen besteht. Das Schloss lässt noch gut die Gestalt des spätgotischen Vorgängerbaues mit seinen ursprünglich sieben Fensterachsen erkennen. Die seitlich durch Frontseite besitzt durch seine seitlichen Erweiterungen heute eine Breite von 38 Meter. Es ist im Wesentlichen ein zweigeschossiger Rechteckbau mit einem Walmdach. Die leicht vorspringenden Seitenrisalite treten wenig eigenständig in Erscheinung und ordnen sich unter. Die Fassade schließt nach oben mit einem Putzgesims und darüber mit einem deutlich vorkragendem Hohkehlgesims ab. Eine doppelarmige Freitreppe mit Säulen-Ballustraden führt zum mittigen erhöhten Portal. Unter dem Portal wurde eine flach gewölbte Grotte mit einem rebenbekränzten antiken Gott und zwei Steinböcken angelegt. Die Fassade des insgesamt schlichten zweigeschossigen Baues mit seitlich leicht vorspringenden Seitenrisaliten ist von Gesimsen und Lisenen gegliedert. Auffällig ist die horizontale Gliederung des Bauwerkes durch Bandgesimse. Die Fensterachsen konzentrieren sich zur Mittelachse hin. Sie besitzen Umrahmungen aus Konglomerat und besitzen typische dreieckige Verdachungen. Die Seitenrisalite  
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Dort blickt der Besucher auf das Schlossgebäude, das nach Vorbildern von Sebastiano Serlino (tutte l'opere d'architecttura), aber in Teilen vielleicht auch von Palladio<ref>Andrea di Pietro della Gondola, genannt Palladio (* 30. November 1508 in Padua; † 19. August 1580 in Vicenza) war der bedeutendste Architekt der Renaissance in Oberitalien.</ref> symmetrisch gebaut ist und aus zwei Geschossen mit zwölf Fensterachsen besteht. Das Schloss lässt noch gut die Gestalt des spätgotischen Vorgängerbaues mit seinen ursprünglich sieben Fensterachsen erkennen. Die seitlich durch Frontseite besitzt durch seine seitlichen Erweiterungen heute eine Breite von 38 Meter. Es ist im Wesentlichen ein zweigeschossiger Rechteckbau mit einem Walmdach. Die leicht vorspringenden Seitenrisalite treten wenig eigenständig in Erscheinung und ordnen sich unter. Die Fassade schließt nach oben mit einem Putzgesims und darüber mit einem deutlich vorkragendem Hohkehlgesims ab. Eine doppelarmige Freitreppe mit Säulen-Ballustraden führt zum mittigen erhöhten Portal. Unter dem Portal wurde eine flach gewölbte Grotte mit einem rebenbekränzten antiken Gott und zwei Steinböcken angelegt. Die Fassade des insgesamt schlichten zweigeschossigen Baues mit seitlich leicht vorspringenden Seitenrisaliten ist von Gesimsen und Lisenen gegliedert. Auffällig ist die horizontale Gliederung des Bauwerkes durch Bandgesimse. Die Fensterachsen konzentrieren sich zur Mittelachse hin. Sie besitzen Umrahmungen aus Konglomerat und darüber für die Zeit typische dreieckige Verdachungen. In der Gartenseite betont das Gebäude die Horizontale deutlich stärker und ist insgesamt reicher gegliedert. Die vorspringenden seitlichen Eckrisalite mit ihren eigenständigen Giebelaufsatz stehen in der gleichen Linie wie der Mittelrisalit. Die Seitenrisalite besitzen in den oberen Fenstern Kaiserbüsten. Die Gliederung durch horizontale Doppelbänder wird von der Vorderseite des Schlosses übernommen bzw. weitergeführt. Das Portal mit seinem Eingang zur Neptungrotte wird von Pilastern gestaltet die mit Marmorköpfen gekrönt sein und an der Basis der sich nach unten verjüngenden Pilaster die Füße der Figuren zeigen.
    
== Baugeschichte ==
 
== Baugeschichte ==
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