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| | Der fehlende Eisenbahnanschluss brachte dem [[Lungau]] in die Isolation. Doch erst im letzten Viertel des 19. Jahrhunderts erkannte man den Tourismus als ökonomische Lösung und man begann mit dem Fremdenverkehr. Bildungsreisende konnten bereits eine einmal wöchentliche Postwagenverbindung von [[Salzburg]] nutzen, die bereits seit [[1765]] bestand. [[1894]] kam dann der lang ersehnte Eisenbahnanschluss, ''das Fuhrwerk des höllischen Feindes''<ref>Quelle: Peter Rosegger ''Wandlung des Volkscharakters'' in: Fremden-Zeitung, 23. Jänner 1892</ref> durch das [[Murtal]] aus der [[Steiermark]]. | | Der fehlende Eisenbahnanschluss brachte dem [[Lungau]] in die Isolation. Doch erst im letzten Viertel des 19. Jahrhunderts erkannte man den Tourismus als ökonomische Lösung und man begann mit dem Fremdenverkehr. Bildungsreisende konnten bereits eine einmal wöchentliche Postwagenverbindung von [[Salzburg]] nutzen, die bereits seit [[1765]] bestand. [[1894]] kam dann der lang ersehnte Eisenbahnanschluss, ''das Fuhrwerk des höllischen Feindes''<ref>Quelle: Peter Rosegger ''Wandlung des Volkscharakters'' in: Fremden-Zeitung, 23. Jänner 1892</ref> durch das [[Murtal]] aus der [[Steiermark]]. |
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| − | -wird fortgesetzt-
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| | ==Im 21. Jahrhundert== | | ==Im 21. Jahrhundert== |
| | + | :''siehe auch [[Mountainbiken im Lungau]] |
| | + | :''siehe auch [[Biosphärenpark - Modellregion für nachhaltige Entwicklung]] |
| | + | :''siehe auch [[Windkraft in der Gemeinde Thomatal]] |
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| − | Das Tourismusjahr<ref>Anm. des Autors: das Wort ''Tourismus'' ist, wie im Artikel [[Fremdenverkehr]] erläutert, nicht korrekt in dieser Verwendung, ist aber im Zusammenhang mit der Wirtschaft schon so eingebürgert, dass ich in diesem Zusammenhang bei diesem Wort bleiben möchte</ref> November [[2009]] - Oktober [[2010|10]] brachte einen Rückgang bei den Nächtigungen von 2,75 Prozent und bei den Ankünfte von 2,41 Prozent. Im Vergleich zum Tourismusjahr [[2008]]/[[2009|09]] in realen Zahlen ausgedrückt: - 36.102 Nächtigungen und - 6.348 Ankünfte. | + | == Tourismusjahr 2009/2010 == |
| | + | Das Tourismusjahr<ref>Anm. des Autors: das Wort ''Tourismus'' ist, wie im Artikel [[Fremdenverkehr]] erläutert, nicht korrekt in dieser Verwendung, ist aber im Zusammenhang mit der Wirtschaft schon so eingebürgert, dass ich in diesem Zusammenhang bei diesem Wort bleiben möchte</ref> November [[2009]]–Oktober [[2010|10]] brachte einen Rückgang bei den Nächtigungen von 2,75 Prozent und bei den Ankünfte von 2,41 Prozent. Im Vergleich zum Tourismusjahr [[2008]]/[[2009|09]] in realen Zahlen ausgedrückt: - 36 102 Nächtigungen und - 6 348 Ankünfte. |
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| − | Nach einem Rückgang im Winter brachten die frühen [[Ostern]] 2010 (Anfang April, Ferienbeginn jedoch noch im März) ein Plus von 14,88 Prozent (+ 27.409 Nächtigungen) im März. Allerdings gingen dadurch die Nächtigungen im April 2010 um 26,43 Prozent oder 27.634 Nächtigungen zurück. Unter dem Strich brachte die Wintersaison 09/10 ein Minus von 2,92 Prozent oder 28.684 Nächtigungen. Auch die Sommersaison war durch kontinuierliche Rückgänge gekennzeichnet, was sich in Zahlen für den Sommer 2010 mit einem Nächtigungsminus von 2,26 Prozent oder 7.718 Nächtigungen ausdrückt. | + | Nach einem Rückgang im Winter brachten die frühen [[Ostern]] 2010 (Anfang April, Ferienbeginn jedoch noch im März) ein Plus von 14,88 Prozent (+ 27 409 Nächtigungen) im März. Allerdings gingen dadurch die Nächtigungen im April 2010 um 26,43 Prozent oder 27 634 Nächtigungen zurück. Unter dem Strich brachte die Wintersaison 09/10 ein Minus von 2,92 Prozent oder 28 684 Nächtigungen. Auch die Sommersaison war durch kontinuierliche Rückgänge gekennzeichnet, was sich in Zahlen für den Sommer 2010 mit einem Nächtigungsminus von 2,26 Prozent oder 7 718 Nächtigungen ausdrückt. |
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| | ===Herkunftsländer=== | | ===Herkunftsländer=== |
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| | ===Bettenzahl=== | | ===Bettenzahl=== |
| − | Winter 2004/05: 5.579 Betten<br /> | + | Winter 2004/05: 5 579 Betten<br /> |
| − | Sommer 2005: 5.566 Betten<br /> | + | Sommer 2005: 5 566 Betten<br /> |
| − | Winter 2008/09: 5.414 Betten<br /> | + | Winter 2008/09: 5 414 Betten<br /> |
| − | Sommer 2009: 5.207 Betten | + | Sommer 2009: 5 207 Betten |
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| | Hauptgrund im Rückgang der Bettenanzahl ist in einem Strukturwandel zu suchen. So werden Privatzimmer immer weniger gefragt, die jedoch im Lungau gut die Hälfte des Bettenangebots ausmachen. Gerade in diesem Bereich ist die Bettenanzahl stark rückläufig. | | Hauptgrund im Rückgang der Bettenanzahl ist in einem Strukturwandel zu suchen. So werden Privatzimmer immer weniger gefragt, die jedoch im Lungau gut die Hälfte des Bettenangebots ausmachen. Gerade in diesem Bereich ist die Bettenanzahl stark rückläufig. |
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| | | Lungau gesamt|| 1 251 438|| - 1,90 % | | | Lungau gesamt|| 1 251 438|| - 1,90 % |
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| − | ==Fußnoten==
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| − | <references/>
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| | ==Quellen== | | ==Quellen== |
| | * ''Salzburger Archiv: Reisen im Lungau'', Schriftenreihe des [[Verein Freunde der Salzburger Geschichte|Vereins Freunde der Salzburger Geschichte]], Band 25, Beitrag ''Die Suche nach Ursprünglichkeit, Die Anfänge des Lungauer Fremdenverkehrs im 19. Jahrhundert'' von Thomas Hellmuth | | * ''Salzburger Archiv: Reisen im Lungau'', Schriftenreihe des [[Verein Freunde der Salzburger Geschichte|Vereins Freunde der Salzburger Geschichte]], Band 25, Beitrag ''Die Suche nach Ursprünglichkeit, Die Anfänge des Lungauer Fremdenverkehrs im 19. Jahrhundert'' von Thomas Hellmuth |
| | * {{Quelle LN|2. Dezember 2010, 26. Mai 2011, 1. Dezember 2011}} | | * {{Quelle LN|2. Dezember 2010, 26. Mai 2011, 1. Dezember 2011}} |
| | + | ==Fußnoten== |
| | + | <references/> |
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| | [[Kategorie:Wirtschaft]] | | [[Kategorie:Wirtschaft]] |
| | [[Kategorie:Tourismus]] | | [[Kategorie:Tourismus]] |
| | [[Kategorie:Lungau]] | | [[Kategorie:Lungau]] |