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| | ** den ''St. Peter-Arm'', der durch die [[Erzabtei St. Peter]] führt, dann entlang zum [[Hofmarstall]], wo er sich teilt: | | ** den ''St. Peter-Arm'', der durch die [[Erzabtei St. Peter]] führt, dann entlang zum [[Hofmarstall]], wo er sich teilt: |
| | *** Der ''Gamperarm'', führt durch den [[Furtwänglerpark]] – [[Universitätsplatz]] (wo man ihn heute wieder sehen kann) – [[Getreidegasse]] – [[Ferdinand-Hanusch-Platz]], wo er in die [[Salzach]] mündet; | | *** Der ''Gamperarm'', führt durch den [[Furtwänglerpark]] – [[Universitätsplatz]] (wo man ihn heute wieder sehen kann) – [[Getreidegasse]] – [[Ferdinand-Hanusch-Platz]], wo er in die [[Salzach]] mündet; |
| − | *** der ''Hofstallarm'' fließt am [[Sigmundstor]] vorbei, versorgte früher das [[Bürgerspital]] und erreicht die Salzach auf Höhe des heutigen [[Haus der Natur|Hauses der Natur]]. | + | *** der ''Hofstallarm'' fließt am [[Sigmundstor]] vorbei, versorgte früher das [[Bürgerspital St. Blasius]] und erreicht die Salzach auf Höhe des heutigen [[Haus der Natur|Hauses der Natur]]. |
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| | * Der ''Nonntalarm'' zweigt vom Hauptkanal nach Nordosten ab und fließt durch das [[Erzbischöfliches Brunnhaus|erzbischöfliche Brunnhaus]] und um den [[Nonnberg]] herum und mündet nördlich der [[Karolinenbrücke]] in die Salzach. | | * Der ''Nonntalarm'' zweigt vom Hauptkanal nach Nordosten ab und fließt durch das [[Erzbischöfliches Brunnhaus|erzbischöfliche Brunnhaus]] und um den [[Nonnberg]] herum und mündet nördlich der [[Karolinenbrücke]] in die Salzach. |
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| | Erst [[1286]] wurde mit der Genehmigung [[Kuno von Gutrat]]s zum Bau eines fünf Kilometer langen Durchstichkanals vom Rosittenbach durch den Wald von ''Kattenau'' ([[Gartenau]]) bis zur Königsseeache – auch ''Alm'' oder ''Almfluss'' genannt – begonnen. Damit gelang eine für die weitere Stadtentwicklung entscheidende Verbesserung der Wasserversorgung. Die dazu notwendigen Wehranlagen führten jedoch in Folge zu Überschwemmungen, weshalb die Abzweigung etwas flussaufwärts nach [[Hangendenstein]] verlegt wurde, wo sie sich noch heute befindet. | | Erst [[1286]] wurde mit der Genehmigung [[Kuno von Gutrat]]s zum Bau eines fünf Kilometer langen Durchstichkanals vom Rosittenbach durch den Wald von ''Kattenau'' ([[Gartenau]]) bis zur Königsseeache – auch ''Alm'' oder ''Almfluss'' genannt – begonnen. Damit gelang eine für die weitere Stadtentwicklung entscheidende Verbesserung der Wasserversorgung. Die dazu notwendigen Wehranlagen führten jedoch in Folge zu Überschwemmungen, weshalb die Abzweigung etwas flussaufwärts nach [[Hangendenstein]] verlegt wurde, wo sie sich noch heute befindet. |
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| − | Mitte des [[14. Jahrhundert]]s gestattete Erzbischof [[Friedrich III. von Leibnitz]] den Bürgern der Stadt, für ihren Wasserbedarf im nördlichen Stadtbereich einen zweiten Stollen durch den [[Mönchsberg]] zu schlagen. Am Stollenausgang, heute etwa bei der [[Pferdeschwemme]], nutzten das [[Bürgerspital]], zahlreiche Mühlen, Walken, Schleifereien, Schmieden und Sägen, sowie das [[Städtisches Brunnhaus|Städtische Brunnhaus]] die Wasserkraft. Rund um das [[Gstättentor]] entwickelte sich ein Zentrum des städtischen Gewerbes. | + | Mitte des [[14. Jahrhundert]]s gestattete Erzbischof [[Friedrich III. von Leibnitz]] den Bürgern der Stadt, für ihren Wasserbedarf im nördlichen Stadtbereich einen zweiten Stollen durch den [[Mönchsberg]] zu schlagen. Am Stollenausgang, heute etwa bei der [[Pferdeschwemme]], nutzten das [[Bürgerspital St. Blasius]], zahlreiche Mühlen, Walken, Schleifereien, Schmieden und Sägen, sowie das [[Städtisches Brunnhaus|Städtische Brunnhaus]] die Wasserkraft. Rund um das [[Gstättentor]] entwickelte sich ein Zentrum des städtischen Gewerbes. |
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| | === Ende des Mittelalters === | | === Ende des Mittelalters === |