Typisch für die städtische Oberschicht war der Besitz eines Guts vor den Stadttoren. Dies legte sich Bayrhammer [[1811]] zu: den ''Steinhauserhof'' in [[Schallmoos]], später [[Bayrhammerhof]] genannt. Seinem umfangreichen Testament konnte später entnommen werden, dass er spätestens Mitte der [[1820er]] Jahre neben seiner ''Spezereyhandelskonzession'' auch als Kreditgeber tätig geworden war. Seine Kundenschicht waren Bauern aus dem [[Flachgau|Flach-]] und [[Tennengau]], denen er gegen die üblichen vier bis fünf Prozent Kreditzinsen Geld verlieh. So fand man nach seinem Tod eine Liste von 166 [[Erklärungen früherer Bezeichnungen und Ausdrücke#G|Grundholden]] sowie eine Liste über zahlreiche im Flachgau oder [[Pinzgau]] gelegene Grundstücke; darunter dürften auch etliche Grundstücke von zahlungsunfähigen Kreditnehmern (Bauern) gewesen sein. | Typisch für die städtische Oberschicht war der Besitz eines Guts vor den Stadttoren. Dies legte sich Bayrhammer [[1811]] zu: den ''Steinhauserhof'' in [[Schallmoos]], später [[Bayrhammerhof]] genannt. Seinem umfangreichen Testament konnte später entnommen werden, dass er spätestens Mitte der [[1820er]] Jahre neben seiner ''Spezereyhandelskonzession'' auch als Kreditgeber tätig geworden war. Seine Kundenschicht waren Bauern aus dem [[Flachgau|Flach-]] und [[Tennengau]], denen er gegen die üblichen vier bis fünf Prozent Kreditzinsen Geld verlieh. So fand man nach seinem Tod eine Liste von 166 [[Erklärungen früherer Bezeichnungen und Ausdrücke#G|Grundholden]] sowie eine Liste über zahlreiche im Flachgau oder [[Pinzgau]] gelegene Grundstücke; darunter dürften auch etliche Grundstücke von zahlungsunfähigen Kreditnehmern (Bauern) gewesen sein. |