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| − | Der '''Rupertitag''' ist der Gedenktag des [[Salzburg (Bundesland)|Salzburg]]er Landespatrons, des [[Rupert|Hl. Rupert]]. Er wird am [[24. September]] begangen. | + | Der ''' Rupertitag ''' ist der Gedenktag des [[Salzburg (Bundesland)|Salzburg]]er Landespatrons, des [[Rupert|Hl. Rupert]]. Er wird am [[24. September]] begangen. |
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| − | Bis in die [[1980er]] Jahre war dieser Tag auch noch ein Feiertag für alle Staats- und Landesbediensteten, inzwischen gilt er nur mehr als schulfreier Tag. Rund um den Rupertitag findet in der Stadt Salzburg auch jedes Jahr der fünftägige [[Rupertikirtag]] statt.
| + | == Geschichte == |
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| − | ==Geschichte== | |
| | ''24. September [[774]]'': Bischof [[Virgil]] weihte den von ihm errichteten [[Salzburger Dom|Dom]] und ließ die Gebeine des hl. Rupert von [[Benediktiner-Erzabtei St. Peter|St. Peter]] in die neue Kirche überführen. | | ''24. September [[774]]'': Bischof [[Virgil]] weihte den von ihm errichteten [[Salzburger Dom|Dom]] und ließ die Gebeine des hl. Rupert von [[Benediktiner-Erzabtei St. Peter|St. Peter]] in die neue Kirche überführen. |
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| | gestellt und von ihm wiederum am 24. September 1628 eingeweiht. | | gestellt und von ihm wiederum am 24. September 1628 eingeweiht. |
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| − | Bei der Bevölkerung war der ''Rupertitag'' darüber hinaus seit alters her auch der Tag, an dem weltliche Angelegenheiten geregelt wurden. So waren zahlreiche Zinsverpflichtungen der Bauern zu Ruperti fällig. Das brachte mit sich, dass die Bauern und Händler vom Land in die Stadt kamen, ihre Angelegenheiten regelten und gleichzeitig auch ihre Waren in der Stadt zum Verkauf anboten. Aus diesem Marktleben wurde ein Jahrmarkt, der sich aufgrund der Verleihung des Marktrechtes durch Kaiser Otto III. im Jahr [[996]] im Wege des Gewohnheitsrechtes und ohne | + | Bei der Bevölkerung war der ''Rupertitag'' darüber hinaus seit alters her auch der Tag, an dem weltliche Angelegenheiten geregelt wurden. So waren zahlreiche Zinsverpflichtungen der Bauern zu Ruperti fällig. Das brachte mit sich, dass die Bauern und Händler vom Land in die Stadt kamen, ihre Angelegenheiten regelten und gleichzeitig auch ihre Waren in der Stadt zum Verkauf anboten. Aus diesem Marktleben wurde ein Jahrmarkt, der sich aufgrund der Verleihung des Marktrechtes durch Kaiser Otto III. im Jahr [[996]] im Wege des Gewohnheitsrechtes und ohne besondere Verbriefung entwickelte. Der [[Rupertikirtag]] war geboren. |
| − | besondere Verbriefung entwickelte. Der [[Rupertikirtag]] war geboren. | + | |
| | + | == Landesfeiertag == |
| | + | ''20. Jahrhundert'': [[1934]] wurde der Rupertitag als Landesfeiertag durch eine Verordnung der Landesregierung, LGBl. 116/1934 eingeführt. <ref>[http://alex.onb.ac.at/cgi-content/alex?aid=lgs&datum=1934&size=45&page=163 LGBl. 116/1934 "Landesverfassung 1934, Art. 2 Abs.4]</ref> Die Militärregierung genehmigte am 24. September [[1945]] den Rupertitag wieder als Landesfeiertag. <ref>[https://www.stadt-salzburg.at/pdf/stadtchronik_1945_bis_1955.pdf www.stadt-salzburg.at/Stadtchronik]</ref> Der Rupertitag wurde in den [[1960]]er Jahren - neben dem Nationalfeiertag - zur Stärkung des Bewusstseins für Österreich und die Länder auch im Bundesdienst als regionaler Feiertag eingeführt. <ref>[http://docplayer.org/65385850-Diplomarbeit-titel-der-diplomarbeit-die-konstruktion-des-staats-den-keiner-wollte.html Quelle: Diplomarbeit, Martin Reisacher, Seite 136]</ref> Das Schulzeitgesetz, BGBl. 193/1964, bestimmte in § 2 Abs.4, dass jene Schultage in jenem Bundesland "schulfrei" sind, die der Festtag des Landespatrons sowie der Landesfeiertag sind, wenn ein solcher in dem betreffenden Bundesland arbeitsfrei begangen wird. <ref>[https://www.ris.bka.gv.at/Dokumente/BgblPdf/1964_193_0/1964_193_0.pdf www.ris.bka.gv.at/BGBl. 193/1964 Schulzeitgesetz]</ref> Bis in die [[1990er]] Jahre war der Rupertitag noch ein (Landes-)Feiertag für alle Bundes- und Landesbediensteten. Mit Wirkung vom 1.1.1998 wurde der Feiertag für die Mitarbeiter im Landesdienst abgeschafft. <ref>[https://www.rechnungshof.gv.at/fileadmin/downloads/1999/berichte/berichte_laender/salzburg/Salzburg_1999_2.pdf www.rechnungshof.gv.at Reihe Salzburg 1999/2]</ref>. In den Schulen gilt er nach dem Schulzeitgesetz (geltende Fassung) weiterhin als schulfreier Tag. |
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| | + | == Rupertikirtag == |
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| | + | : ''Hauptartikel: [[Rupertikirtag]]'' |
| | + | Rund um den Rupertitag findet jedes Jahr der fünftägige [[Rupertikirtag]] in der Stadt Salzburg statt. |
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| | + | == Festliche Aktivitäten == |
| | + | Seit den 1990er Jahren sind am Rupertitag folgende festliche Aktivitäten zu hören und zu sehen. |
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| | + | Etwa um 9:00 Uhr zieht ein Festzug nach [[St. Peter]]. Von der [[Festung Hohensalzburg]] feuern [[Prangerschützen]] mehrere Salven ihren Stutzen zum Salut. Etwa um 9:45 läuten die Glocken des [[Salzburger Dom]]s und rufen zum Festgottesdienst. Den liturgischen Höhepunkt des Festgottesdienstes zeigt um etwa 11:15 Uhr die große Salvatorglocke (Gewicht: 14 256 kg, Ton Es) an. Um 12:00 verkündet das gesamte Geläute des Domes die jährliche Wiederkehr des Jubiläums zu Ehren des Heiligen Rupertus. |
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| | + | Abends, gegen 21:00 erleuchtet ein großes Feuerwerk den Himmel über der Altstadt von Salzburg und beendet den Rupertikirtag. |
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| − | ==Quelle== | + | == Quelle == |
| | * [http://www.salzburg.gv.at/en/bf/37.pdf www.salzburg.gv.at ein PDF] | | * [http://www.salzburg.gv.at/en/bf/37.pdf www.salzburg.gv.at ein PDF] |
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| | + | == Fußnoten == |
| | + | <references/> |
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| | [[Kategorie:Volkskultur]] | | [[Kategorie:Volkskultur]] |
| | [[Kategorie:Brauch]] | | [[Kategorie:Brauch]] |