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''Da ward sein Onkel zornig, nahm eine Rübe und warf sie dem flüchtenden Studenten nach mit den Worten: "Wenn Du Dich nicht besserst, darfst Du mir nicht mehr unter die Augen kommen." Leonhard nahm diese Rüge lebhaft zu Herzen, er lernte von nun ab fleißig, ward ein tüchtiger und strebsamer Mann und später Erzbischof und Landesfürst von Salzburg. Als solcher nahm er aus Dankbarkeit die Rübe in sein Wappen auf.''  
 
''Da ward sein Onkel zornig, nahm eine Rübe und warf sie dem flüchtenden Studenten nach mit den Worten: "Wenn Du Dich nicht besserst, darfst Du mir nicht mehr unter die Augen kommen." Leonhard nahm diese Rüge lebhaft zu Herzen, er lernte von nun ab fleißig, ward ein tüchtiger und strebsamer Mann und später Erzbischof und Landesfürst von Salzburg. Als solcher nahm er aus Dankbarkeit die Rübe in sein Wappen auf.''  
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Tatsächlich stand die Rübe in seinem Wappen als damals vertrautes Zeichen für Reichtum und Wohlstand. Das Wappen war auch schon lange vor der Geburt des Erzbischofs das Wapppenzeichen der Herren von Keutschach. Die (Runkel-)Rübe als Stammwappen der Keutschacher und urkundlich zuerst bei Peter de Chewschach im Jahr 1344 erwähnt.  
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Tatsächlich stand die Rübe in seinem Wappen als damals vertrautes Zeichen für Reichtum und Wohlstand. Das Wappen war auch schon lange vor der Geburt des Erzbischofs das Wapppenzeichen der Herren von Keutschach. Die (Runkel-)Rübe als Stammwappen der Keutschacher wird urkundlich schon bei Peter de Chewschach im Jahr 1344 erwähnt.  
    
Ähnliche Sagen in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts sind in Mitteleuropa nicht wenige bekannt. Auch Adalbert von Chamisso bearbeitet in seinem Gedicht "Das Riesenspielzeug" dieses Thema, das hier einer elsässischen Sage entnommen wurde, welche in sehr ähnlicher Form auch von Ludwig Bechstein und den Gebrüdern Grimm aufgezeichnet wurde. Die Ungerechtigkeiten und Spannungen zwischen den adeligen und den kirchlichen Gutsherren und den Bewirtschaften führten nach 1848 zu einer allgemeinem Übernahme der adeligen und kirchlichen Großgrundbesitzungen durch die Bauern.
 
Ähnliche Sagen in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts sind in Mitteleuropa nicht wenige bekannt. Auch Adalbert von Chamisso bearbeitet in seinem Gedicht "Das Riesenspielzeug" dieses Thema, das hier einer elsässischen Sage entnommen wurde, welche in sehr ähnlicher Form auch von Ludwig Bechstein und den Gebrüdern Grimm aufgezeichnet wurde. Die Ungerechtigkeiten und Spannungen zwischen den adeligen und den kirchlichen Gutsherren und den Bewirtschaften führten nach 1848 zu einer allgemeinem Übernahme der adeligen und kirchlichen Großgrundbesitzungen durch die Bauern.
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