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| − | '''Karl Joseph Anton Graf Welsperg von Primör und Raitenau''' (* [[1. März]] [[1779]] in Tirol; † [[12. Oktober]] [[1873]] in Purkersdorf, Niederösterreich) war Politiker und erster [[Landeshauptmann|Kreishauptmann]] von [[Salzburg]]. | + | '''Karl Joseph Anton Graf Welsperg von Primör und Raitenau''' (* [[1. März]] [[1779]] in [[Tirol]]; † [[12. Oktober]] [[1873]] in Purkersdorf, Niederösterreich) war Politiker und erster [[Landeshauptmann|Kreishauptmann]] von [[Salzburg]]. |
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| | Am [[27. September]] [[1831]] ehrte ihn die Kreishauptstadt Salzburg ''"für seine Verdienste um die Neuorganisation des Magistrats und sämtlicher politischer Stellen des Kreises sowie für die "Linderung der Hungersnoth" zur Zeit der Theuerung vom Jahre [[1816]]/[[1817|17]] und des die Stadt Salzburg im Jahre [[1818]] betroffenen Brand-Unglückes, die Verschönerung dieser Stadt und Gründung eines [[Taubstummen-Institutes]] daselbst und mehrerer wohltätiger Anstalten, den gedeihlichen Schutz über die hiesigen Stiftungen... die Emporbringung des [[Bad Gastein|Heilbades Gastein]] zum lebhaften Flore und endlich das große begonnene Werk der Austrocknung der Thäler von [[Gastein]] und [[Oberpinzgau]]´s"'' (Auszug aus aus dem Ernennungsakt) zum [[Ehrenbürger der Stadt Salzburg|Ehrenbürger]] der Stadt Salzburg. | | Am [[27. September]] [[1831]] ehrte ihn die Kreishauptstadt Salzburg ''"für seine Verdienste um die Neuorganisation des Magistrats und sämtlicher politischer Stellen des Kreises sowie für die "Linderung der Hungersnoth" zur Zeit der Theuerung vom Jahre [[1816]]/[[1817|17]] und des die Stadt Salzburg im Jahre [[1818]] betroffenen Brand-Unglückes, die Verschönerung dieser Stadt und Gründung eines [[Taubstummen-Institutes]] daselbst und mehrerer wohltätiger Anstalten, den gedeihlichen Schutz über die hiesigen Stiftungen... die Emporbringung des [[Bad Gastein|Heilbades Gastein]] zum lebhaften Flore und endlich das große begonnene Werk der Austrocknung der Thäler von [[Gastein]] und [[Oberpinzgau]]´s"'' (Auszug aus aus dem Ernennungsakt) zum [[Ehrenbürger der Stadt Salzburg|Ehrenbürger]] der Stadt Salzburg. |
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| − | [[1831]] wurde er zum k.k. Geheimen Rat ernannt und als Vizepräsident an das Gubernium Laibach (heute Ljubljana, Slowenien) versetzt. [[1836]] erwarb Welsperg-Raitenau die damalige Burgruine [[Mauterndorf]], die er jedoch nach drei Jahren, ohne dem Verfall der Burg Einhalt geboten zu haben, wieder verkaufte. Nach seinem Übertritt in den Ruhestand lebte er lange Zeit in Fiume (heute Riejeka) und starb im Alter von 94 Jahren in Purkersdorf bei Wien. | + | [[1831]] wurde er zum k.k. [[Erklärungen früherer Bezeichnungen und Ausdrücke#G|Geheimen Rat]] ernannt und als Vizepräsident an das Gubernium Laibach (heute Ljubljana, Slowenien) versetzt. [[1836]] erwarb Welsperg-Raitenau die damalige [[Burg Mauterndorf|Burgruine Mauterndorf]], die er jedoch nach drei Jahren, ohne dem Verfall der Burg Einhalt geboten zu haben, wieder verkaufte. Nach seinem Übertritt in den Ruhestand lebte er lange Zeit in Fiume (heute Riejeka) und starb im Alter von 94 Jahren in Purkersdorf bei Wien. |
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| | Aus der am [[19. Mai]] [[1807]] geschlossenen Ehe mit Henriette Freiin von Türkheim († [[4. März]] [[1840]]), gingen drei Söhne und drei Töchter hervor, wobei von den Söhnen nur der erstgeborene, Graf Eugen ([[1808]]-[[1867]]), mit einem männlichen Nachkommen die Linie fortführte. Sohn Richard ([[1813]]-[[1878]]) schlug die Militärlaufbahn ein und verstarb als vieldekorierter Feldmarschall-Lieutenant. Die zweite Ehe mit Maria Anna Gräfin Thurn-Valsassina, verwitwete Gräfin Steinach (* [[27. Jänner]] [[1804]]) blieb kinderlos. | | Aus der am [[19. Mai]] [[1807]] geschlossenen Ehe mit Henriette Freiin von Türkheim († [[4. März]] [[1840]]), gingen drei Söhne und drei Töchter hervor, wobei von den Söhnen nur der erstgeborene, Graf Eugen ([[1808]]-[[1867]]), mit einem männlichen Nachkommen die Linie fortführte. Sohn Richard ([[1813]]-[[1878]]) schlug die Militärlaufbahn ein und verstarb als vieldekorierter Feldmarschall-Lieutenant. Die zweite Ehe mit Maria Anna Gräfin Thurn-Valsassina, verwitwete Gräfin Steinach (* [[27. Jänner]] [[1804]]) blieb kinderlos. |
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| | [[Kategorie:Landeshauptmann|Welsperg-Raitenau, Karl Graf]] | | [[Kategorie:Landeshauptmann|Welsperg-Raitenau, Karl Graf]] |
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