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'''{{PAGENAME}}''' war ein Salzburger Scharfrichter von [[1757]] bis [[1817]].

==Aus seinem Leben==
[[Johann Franz Thaddäus von Kleinmayrn]], zeitgenössischer Stadtsyndikus beschreibt {{PAGENAME}} ''... im Hängen nicht so berühmt [...] als im Köpfen... <ref>Quelle: Zitat aus den Akten nach Hans Widmann: Von Verbrechen und Strafen in der erzbischöflichen Zeit - ein halbes Jahrhundert lang "Freimann" in Salzburg, in : Jahresberichte des städtischen [[Salzburg Museum Carolino Augusteum|Museums Carolino Augusteum]], Salzburg 1907, Seite 97 - 123</ref>

So soll es bei Hinrichtungen 1807 und 1808 bei Mehrfachexekutionen vorgekommen sein, dass einer der Delinquenten vom Galgen gestürzt war. Wohlmuth berichtet in seinem Tagebuch aber auch über eine andere misslungenen Hinrichtung mit dem Schwert am [[7. Juni]] [[1766]], bei der er dreimal das Schwert führen muss, bevor die Exekution ausgeführt war. Wohlmuth waltete [[1817]] im hohen Alter von 79 Jahre ein letztes Mal seines Amtes. Und von dieser schreibt er ''...mit dem Schwerd glücklich und geschwind Hingerichtet worden [...] ist'', also ein Hinweis darauf, dass ihn wohl ein Leben lang die Angst begleitet hatte, dass der erste Streich des Richtschwerts nicht gelingen könnte. Insgesamt 77 Exekutionen mit dem Schwert hatte er während seiner Dienstzeit.

==Fußnote==
<references/>

==Quelle==
* ''Salzburg Archiv Band 23'' aus der Schriftenreihe des [[Verein Freunde der Salzburger Geschichte|Vereines Freunde der Salzburger Geschichte]] 1997, Beitrag ''... der zweyte Streich ist schnell auf den ersten glikhlich und geschikht erfolget... Ein Kunstfehler des Scharfrichters anno 1766'' von Peter Putzer

[[Kategorie:Person|Wohlmuth, Franz Joseph]]
[[Kategorie:Person (Geschichte)|Wohlmuth, Franz Joseph]]
[[Kategorie:Justiz|Wohlmuth, Franz Joseph]]
[[Kategorie:Justiz (Person)|Wohlmuth, Franz Joseph]]

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