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Für Aufsehen sorgten Bergs Stellungnahmen zur politischen Kultur in Österreich, aber auch sein Eintreten gegen eine Engführung der kirchlichen Ehemoral auf die Frage der Empfängnisverhütung. Wiederholt forderte er dazu auf, die innerkirchliche Diskussion zum Problem der verantworteten Elternschaft und auch zur Frage der wiederverheirateten Geschiedenen nicht abreißen zu lassen. So brachte Berg bei der außerordentlichen Bischofssynode im Dezember [[1985]] im Namen des österreichischen Episkopats dieses pastorale Problem vor den Bischöfen aus der Weltkirche zur Sprache und bat um weitere Überlegungen, ob und wie wiederverheiratete Geschiedene unter bestimmten Voraussetzungen zu den Sakramenten zugelassen werden können - "damit sie der Kirche nicht völlig entfremdet werden".
 
Für Aufsehen sorgten Bergs Stellungnahmen zur politischen Kultur in Österreich, aber auch sein Eintreten gegen eine Engführung der kirchlichen Ehemoral auf die Frage der Empfängnisverhütung. Wiederholt forderte er dazu auf, die innerkirchliche Diskussion zum Problem der verantworteten Elternschaft und auch zur Frage der wiederverheirateten Geschiedenen nicht abreißen zu lassen. So brachte Berg bei der außerordentlichen Bischofssynode im Dezember [[1985]] im Namen des österreichischen Episkopats dieses pastorale Problem vor den Bischöfen aus der Weltkirche zur Sprache und bat um weitere Überlegungen, ob und wie wiederverheiratete Geschiedene unter bestimmten Voraussetzungen zu den Sakramenten zugelassen werden können - "damit sie der Kirche nicht völlig entfremdet werden".
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Breites Echo in der Öffentlichkeit fand Berg auch, als er im Sommer [[1988]] dem damaligen bayrischen Ministerpräsidenten [[Franz Josef Strauß]] wegen der atomaren Wiederaufbereitungsanlage Wackersdorf entgegen trat. Am [[5. September]] [[1988]] nahm der Papst den Rücktritt Bergs als Erzbischof von Salzburg an. Bis zur Bestellung seines Nachfolgers [[Georg Eder]] im Jänner [[1989]] leitete Berg die Erzdiözese Salzburg interimistisch als Apostolischer Administrator weiter und gehörte in dieser Funktion auch weiter der Bischofskonferenz an.
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Breites Echo in der Öffentlichkeit fand Berg auch, als er im Sommer [[1988]] dem damaligen bayrischen Ministerpräsidenten [[Franz Josef Strauß]] wegen der atomaren Wiederaufbereitungsanlage Wackersdorf entgegen trat. Am [[5. September]] [[1988]] nahm der Papst den Rücktritt Bergs als Erzbischof von Salzburg an. Bis zur Bestellung seines Nachfolgers [[Georg Eder (Erzbischof)|Georg Eder]] im Jänner [[1989]] leitete Berg die Erzdiözese Salzburg interimistisch als Apostolischer Administrator weiter und gehörte in dieser Funktion auch weiter der Bischofskonferenz an.
    
Die [[Universität Salzburg]] dankte Karl Berg [[1989]] mit der Verleihung des Ehrendoktors der Theologie.
 
Die [[Universität Salzburg]] dankte Karl Berg [[1989]] mit der Verleihung des Ehrendoktors der Theologie.
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