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[[Bild:Freilichtmuseum Schmiedhaus.jpg|thumb|Schmiedhaus]]
 
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[[Bild:Freilichtmuseum Gendarmerie02.jpg|thumb|Gendarmerieschild mit der alten Schreibweise "Gensdarmerie"]]
 
[[Bild:Freilichtmuseum Gendarmerie02.jpg|thumb|Gendarmerieschild mit der alten Schreibweise "Gensdarmerie"]]
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[[Datei:Salzburger Freilichtmuseum 2018.jpg|thumb|left|Der dreimillionster Besucher: [[Landeshauptmann]] [[Wilfried Haslauer junior|Wilfried Haslauer]] (2. v. r.), [[Heinrich Christian Markhgott]], der Vorsitzende des Fördervereins (re.) und Direktor [[Michael Weese]] (li.) hießen Margarethe Pirker und Markus Leitner mit ihren Kindern Emily und Valentin willkommen.]]
 
[[Bild:Freilichtmuseum Holzknechthütte.jpg|thumb|[[Holzknechtselde]]]]
 
[[Bild:Freilichtmuseum Holzknechthütte.jpg|thumb|[[Holzknechtselde]]]]
 
[[Bild:Traktor.jpg|thumb|Ein Museum zum Anfassen]]
 
[[Bild:Traktor.jpg|thumb|Ein Museum zum Anfassen]]
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1988 übernahm der Salzburger Volkskundler [[Michael Becker]] die Museumsleitung. Er gestaltete das Museum zu einem lebendigen Ort der Begegnung um: Volkskulturelle Veranstaltungen, traditionelle Handwerksvorführungen und Thementage ziehen viele Besucher an und tragen wesentlich zum hohen Bekanntheitsgrad des Salzburger Freilichtmuseums bei. Im August 2009 konnte der zweimillionste Besucher begrüßt werden. Neuer Direktor ist seit 1. Februar 2017 Michael Weese, der bis dahin als wissenschaftlicher Leiter des burgenländischen Landesmuseums tätig war.
 
1988 übernahm der Salzburger Volkskundler [[Michael Becker]] die Museumsleitung. Er gestaltete das Museum zu einem lebendigen Ort der Begegnung um: Volkskulturelle Veranstaltungen, traditionelle Handwerksvorführungen und Thementage ziehen viele Besucher an und tragen wesentlich zum hohen Bekanntheitsgrad des Salzburger Freilichtmuseums bei. Im August 2009 konnte der zweimillionste Besucher begrüßt werden. Neuer Direktor ist seit 1. Februar 2017 Michael Weese, der bis dahin als wissenschaftlicher Leiter des burgenländischen Landesmuseums tätig war.
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=== Rückblick 2018 ===
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==== Dreimillionster Besucher im Salzburger Freilichtmuseum ====
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Am Dienstag, den [[31. Juli]] [[2018]] wurde der dreimillionste Besucher im Salzburger Freilichtmuseum in Großgmain begrüßt. [[Landeshauptmann]] [[Wilfried Haslauer junior|Wilfried Haslauer]] und Direktor [[Michael Weese]] hießen Margarethe Pirker und Markus Leitner mit ihren Kindern Emily und Valentin willkommen. Als Präsent gab es einen Geschenkkorb mit regionalen Produkten sowie eine Einladung ins Museumsgasthaus "Salettl". Die beiden sind Mitglieder des Fördervereins und kennen das Museum wie ihre Westentasche.<ref name="SLJuli2018">Quelle [[Salzburger Landeskorrespondenz]] vom [https://service.salzburg.gv.at/lkorrj/Index?cmd=detail_ind&nachrid=60251  31. Juli 2018]</ref>
    
=== Rückblick 2016 ===
 
=== Rückblick 2016 ===
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Sehr erfreulich war, dass das Museum von der bekannten Touristik-Website "''TripAdvisor''" aufgrund von "''durchgehend herausragenden Bewertungen von Reisenden''" das "''Zertifikat für Exzellenz''" erhalten hat. Die Attraktivität des Freilichtmuseums lässt sich am Wetter ablesen: An regenfreien Tagen mit moderaten Temperaturen kann sich das Museum mit seinen mehr als hundert Bauwerken, der Museumsbahn und vielen anderen Attraktionen in der Tat über zahlreiche Museumsbesucher freuen. Doch wenn im Juli und August 2015 an insgesamt 30 Tagen das Thermometer 30 Grad und mehr anzeigt, so wie es heuer der Fall war, versiegt auch der breiteste Besucherstrom zusehends.
 
Sehr erfreulich war, dass das Museum von der bekannten Touristik-Website "''TripAdvisor''" aufgrund von "''durchgehend herausragenden Bewertungen von Reisenden''" das "''Zertifikat für Exzellenz''" erhalten hat. Die Attraktivität des Freilichtmuseums lässt sich am Wetter ablesen: An regenfreien Tagen mit moderaten Temperaturen kann sich das Museum mit seinen mehr als hundert Bauwerken, der Museumsbahn und vielen anderen Attraktionen in der Tat über zahlreiche Museumsbesucher freuen. Doch wenn im Juli und August 2015 an insgesamt 30 Tagen das Thermometer 30 Grad und mehr anzeigt, so wie es heuer der Fall war, versiegt auch der breiteste Besucherstrom zusehends.
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Mit 95&nbsp;249 Besuchern in der Saison 2015 zeigte sich das Freilichtmuseum dennoch zufrieden und begann mit den Vorbereitungen für die Saison 2016. Weitergearbeitet wurde an der Fertigstellung einer alten Lokremise aus [[Böckstein]], die 2016 eröffnet und eine Ausstellung über die Geschichte der [[Gaisbergbahn]] einschließlich Originallokomotive und -waggon beinhalten wird. Anlässlich des Jubiläums [[Salzburg 200 Jahre bei Österreich]] wird es eine Sonderausstellung zum Thema "[[Wie lebte man 1816 als Bergbauer|Wie lebte eine bäuerliche Familie in Salzburg im Jahr 1816?]]" geben. Anhand eines konkreten Bauernhauses und einer Familie werden die Lebensverhältnisse auf dem Land und der Alltag in jener Zeit den Besucherinnen und Besuchern realitätsnah vermittelt<ref>Quelle [[Salzburger Landeskorrespondenz]] vom [http://service.salzburg.gv.at/lkorrj/Index?cmd=detail_ind&nachrid=55620 4. November 2015]</ref>.
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Mit 95&nbsp;249 Besuchern in der Saison 2015 zeigte sich das Freilichtmuseum dennoch zufrieden und begann mit den Vorbereitungen für die Saison 2016. Weitergearbeitet wurde an der Fertigstellung einer alten Lokremise aus [[Böckstein]], die 2016 eröffnet und eine Ausstellung über die Geschichte der [[Gaisbergbahn]] einschließlich Originallokomotive und -waggon beinhalten wird. Anlässlich des Jubiläums [[200 Jahre Salzburg bei Österreich]] wird es eine Sonderausstellung zum Thema "[[Wie lebte man 1816 als Bergbauer|Wie lebte eine bäuerliche Familie in Salzburg im Jahr 1816?]]" geben. Anhand eines konkreten Bauernhauses und einer Familie werden die Lebensverhältnisse auf dem Land und der Alltag in jener Zeit den Besucherinnen und Besuchern realitätsnah vermittelt<ref>Quelle [[Salzburger Landeskorrespondenz]] vom [http://service.salzburg.gv.at/lkorrj/Index?cmd=detail_ind&nachrid=55620 4. November 2015]</ref>.
    
=== Rückblick  2014 ===
 
=== Rückblick  2014 ===
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==Vorstellung einiger Gebäude im Freilichtmuseum==
 
==Vorstellung einiger Gebäude im Freilichtmuseum==
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=== Das älteste Wohnhaus des Freilichtmuseums ===
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Mit der Eröffnung der "Rainerkeusche" erhielt das Museum Ende September 2018 Zuwachs. Dieses "jüngste" Gebäude – es kommt aus der Gemeinde [[Ramingstein]] im [[Lungau]] – ist zugleich das älteste Wohnhaus des Freilichtmuseums sein. Die Keusche stammt aus dem Spät[[mittelalter]] und wurde [[1482]] errichtet.<ref name="SLJuli2018"></ref>
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===Die Pongauer Hofgruppe===
 
===Die Pongauer Hofgruppe===
 
Die Pongauer Hofgruppe besteht aus dem Wohnhaus Lärchengut aus [[St. Martin am Tennengebirge|St. Martin am Tennengebirge]], der Stallscheune vom  Premlehengut in [[Eben im Pongau]], einem Getreidekasten vom Kühpalfengut in [[Forstau]], dem Brechelbad vom Deisinggut in [[Pfarrwerfen]], einer Krautsölde vom Kreegut in [[Hüttschlag]] und einem Kuchlgarten. Ergänzt wird diese Pongauer Hofgruppe durch einen Backofen, der nach einem [[Goldegg]]er Vorbild nachgebaut wurde.
 
Die Pongauer Hofgruppe besteht aus dem Wohnhaus Lärchengut aus [[St. Martin am Tennengebirge|St. Martin am Tennengebirge]], der Stallscheune vom  Premlehengut in [[Eben im Pongau]], einem Getreidekasten vom Kühpalfengut in [[Forstau]], dem Brechelbad vom Deisinggut in [[Pfarrwerfen]], einer Krautsölde vom Kreegut in [[Hüttschlag]] und einem Kuchlgarten. Ergänzt wird diese Pongauer Hofgruppe durch einen Backofen, der nach einem [[Goldegg]]er Vorbild nachgebaut wurde.

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