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Im Nordosten des Tales: Vom Berghof mit der Wegnummer 934 folgend bis zur Pölsneralm - weiter die Rückseite der "Mittersiller Platte", dem Weg mit der Nummer 935 folgend leicht ansteigend zuerst Richtung Westen - weiter auf dem Bergrücken Richtung Süden zum Vorgipfel "Plugsberg" (2.414 m) - dann auf schmalem Weg den Grat entlang bis zum Aufschwung des Pihappergipfels (2 513 m ü. A.) - nach kurzem Blockgelände folgt eine kleine Kletterpassage mit kurzer Leiter und Seilsicherungen - dann auf steilem Steig zum Pihapper. Als zusätzliche Sicherheit ist bei Bedarf ein kurzes Seil nützlich. Durch den schmalen Grat und die Kletterpassage ist ein hohen Maß an Trittsicherheit und Schwindelfreiheit Voraussetzung für diese wunderschöne Bergtour!
 
Im Nordosten des Tales: Vom Berghof mit der Wegnummer 934 folgend bis zur Pölsneralm - weiter die Rückseite der "Mittersiller Platte", dem Weg mit der Nummer 935 folgend leicht ansteigend zuerst Richtung Westen - weiter auf dem Bergrücken Richtung Süden zum Vorgipfel "Plugsberg" (2.414 m) - dann auf schmalem Weg den Grat entlang bis zum Aufschwung des Pihappergipfels (2 513 m ü. A.) - nach kurzem Blockgelände folgt eine kleine Kletterpassage mit kurzer Leiter und Seilsicherungen - dann auf steilem Steig zum Pihapper. Als zusätzliche Sicherheit ist bei Bedarf ein kurzes Seil nützlich. Durch den schmalen Grat und die Kletterpassage ist ein hohen Maß an Trittsicherheit und Schwindelfreiheit Voraussetzung für diese wunderschöne Bergtour!
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==Historischer Bergau im Hollersbachtal==
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==Historischer Bergbau im Hollersbachtal==
 
Bergbaue waren das wirtschaftliche Rückgrat des Fürsterzbistums. Unterhalb der Geralm bei "Bärenbad" (auch Bärnbad) begannen die Gebrüder Rosenberger schon 1593 mit einem Kupferkiesabbau, der sich in der Folge aber nicht als wirtschaftliche ertragreich herausstellt. [[Werner P. Paar]] und Mitarbeiter beschrieben hier 1983 an diesem Ort ein neu entdecktes Kupfer-Eisen-Blei-Wismut-Sulfid mit dem Namen "Eclarit".
 
Bergbaue waren das wirtschaftliche Rückgrat des Fürsterzbistums. Unterhalb der Geralm bei "Bärenbad" (auch Bärnbad) begannen die Gebrüder Rosenberger schon 1593 mit einem Kupferkiesabbau, der sich in der Folge aber nicht als wirtschaftliche ertragreich herausstellt. [[Werner P. Paar]] und Mitarbeiter beschrieben hier 1983 an diesem Ort ein neu entdecktes Kupfer-Eisen-Blei-Wismut-Sulfid mit dem Namen "Eclarit".
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Im Raum der Achselalm und der Flecktrogalm begann Matthias Reindl aus Wald nach Bleiglanz zu graben. Der Bergbau benötigte aber hohe Geldmittel für das Aufschließen der Erzlagerstätten, die Reindl nicht aufbringen konnte. Der Bergbau wurde so wieder eingestellt und auch weitere Versuche für einen Bergbau im späten 17. im 18, und im 19. Jahrhundert hatten keinen Erfolg.  
 
Im Raum der Achselalm und der Flecktrogalm begann Matthias Reindl aus Wald nach Bleiglanz zu graben. Der Bergbau benötigte aber hohe Geldmittel für das Aufschließen der Erzlagerstätten, die Reindl nicht aufbringen konnte. Der Bergbau wurde so wieder eingestellt und auch weitere Versuche für einen Bergbau im späten 17. im 18, und im 19. Jahrhundert hatten keinen Erfolg.  
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[[1905]] gründete Benno Sommer aus Berlin den "Zink- und Bleierzbau Hollersbach". Ein Fahrweg zu den Stollen wurde erbaut und Unterkünfte für die Bergknappen errichtet. 50 Bergleute begannen mit verschiedenen Suchstollen. Dabei entdeckte man auch zahlreiche Vorkommen von Flussspat. Verschiedene wirtschaftliche aber auch bürokratische Probleme führten zu Übernahme des Bergwerkshoffnungsgebiet durch neue Eigentümer und in der Folge auch zur Einstellung der Bergbautätigkeit. Reste von Grubenhunten und von bergmännischen Gebäunde sind bis heute im Gebiet zu erkennen.  
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[[1905]] gründete Benno Sommer aus Berlin den "Zink- und Bleierzbau Hollersbach". Ein Fahrweg zu den Stollen wurde erbaut und Unterkünfte für die Bergknappen errichtet. 50 Bergleute begannen mit verschiedenen Suchstollen. Dabei entdeckte man auch zahlreiche Vorkommen von Flussspat. Verschiedene wirtschaftliche aber auch bürokratische Probleme führten zu Übernahme des Bergwerkshoffnungsgebiet durch neue Eigentümer und in der Folge auch zur Einstellung der Bergbautätigkeit. Reste von Grubenhunten und von bergmännischen Gebäunde sind bis heute im Gebiet zu erkennen.
    
==Wanderungen und Tourismus==
 
==Wanderungen und Tourismus==
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