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==Einstellung zum Nationalsozialismus==
 
==Einstellung zum Nationalsozialismus==
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Ein prägendes Erlebnis aus seiner Kindheit ließ Martin Bormann im Gegensatz zu anderen Kindern von NS-Tätern nach Kriegsende an die Gräueltaten der Nationalsozialisten glauben. Bei einem Besuch bei Heinrich Himmler wurden ihm und seiner Schwester Himmlers Sammlung von Kunstgegenständen aus Menschenhaut und Menschenknochen gezeigt.  
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Ein prägendes Erlebnis in seiner Kindheit überzeugte Martin Bormann, im Gegensatz zu manch anderen Nachkommen von NS-Tätern, dass viele Nationalsozialisten Gräueltaten verübt hatten. Denn bei einem Besuch bei Heinrich Himmler hatte man ihm und seiner Schwester dessen Sammlung von Gegenständen gezeigt, die aus Menschenhaut und Menschenknochen gebildet worden waren.  
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Als Erwachsener traf er sich in Israel mit Holocaust-Überlebenden und wurde Mitglied eines themenbezogenen Gesprächskreises. Auch in Schulklassen in Deutschland und Österreich sprach er über seine Biographie. Seine Haltung gegenüber seinem Vater ist differenziert: er unterscheidet zwischen der politischen Person Martin Bormann und deren Taten und dem strengen, aber von ihm geliebten Vater.
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Als Erwachsener traf er sich in Israel mit Holocaust-Überlebenden und wurde Mitglied eines themenbezogenen Gesprächskreises. Außerdem sprach er bewegend vor deutschen und österreichischen Schulklassen über sein Leben. Seine Haltung gegenüber seinem Vater schilderte er differenziert: er unterschied zwischen der politischen Person Bormann und deren Taten, und dem privat strengen, aber dennoch von ihm geliebten Vater.
    
== Schwere Anschuldigungen ==
 
== Schwere Anschuldigungen ==

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