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==Freya Gerät==
 
==Freya Gerät==
 
Das Freya-Gerät wurde erst um [[1941]]/[[1942|42]] am Gaisberg installiert und gehörte zu den ersten serienmäßigen Typen der Funkmessgeräte. Es trug den Codenamen ''Giraffe'' und gehörte zu den Stellungen ''Taube'' (am Traunstein, Traunsee, Oberösterreich), ''Schimmel'' auf der [[Schmittenhöhe]] und dem ''Hund'' südlich vom [[Hochtor]] an der [[Großglockner Hochalpenstraße]].
 
Das Freya-Gerät wurde erst um [[1941]]/[[1942|42]] am Gaisberg installiert und gehörte zu den ersten serienmäßigen Typen der Funkmessgeräte. Es trug den Codenamen ''Giraffe'' und gehörte zu den Stellungen ''Taube'' (am Traunstein, Traunsee, Oberösterreich), ''Schimmel'' auf der [[Schmittenhöhe]] und dem ''Hund'' südlich vom [[Hochtor]] an der [[Großglockner Hochalpenstraße]].
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==Radar Forschungsstelle==
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Nach einem unangenehmen Angriff Anfang [[1942]] auf ein deutsches U-Boot durch einen britischen Bomber und dem Fund eines für die Deutschen technisch bis dahin unbekannten Funk-Peilgeräts in einem am [[3. Februar]] [[1943]] bei Rotterdam, Niederlande, abgeschossenen britischen Bomber, wurde mit Hochdruck auf deutscher Seite an der Weiterentwicklung von Radargeräten gearbeitet.
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Erst auf Initiative vom Chef des Nachrichten-Verbindungswesens der Luftwaffe, General Wolfgang Martini, am [[8. August]] [[1943]] begannen wieder die von Hitler lang gehemmten Forschungen. Dabei konnte General Martini auch etwa 9000 deutsche Funkspezialisten von Fronteinsätzen loseisen und in die Forschung eingliedern.
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Das bestehende Institut der "Reichsstelle für Hochfrequenzforschung" im Reichsluftfahrtministerium in Berlin wurde auf einen Militärflugplatz nach Landsberg am Lech in Bayern übersiedelt. Der Leiter dieses Instituts, Prof. Dr. Ing. Paul von Handel, verlangte für seine Forschungen unbedingt einen erhöhten Standort und so wurde der Gaisberg ins Spiel gebracht.
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Der Name des Instituts, ''Ferdinand-Braun-Institut'', geht auf den Erfinder der "Braun'schen Röhre" zurück, den Physiker Karl Ferdinand Braun (' 6. Juni 1850 in Fulda, Deutschland, † 20. April 1918 in New York, Vereinigte Staaten von Amerika).
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In Salzburg am Gaisberg wurde die Außenstelle des Instituts von Dipl.-Ing. Reinmiedl geleitet.
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Die Aufgabe des Instituts lag darin, eine Radarortung des Gegners zu unterlaufen bzw. deren Radarstrahlen abzulenken. In der Praxis versuchte man es mit verschiedenen Schutzanstrichen von Flugzeugen, schräg angebrachten Blechplatten und anderen Ideen. Erstmals verwendeten dann die Alliierten beim Anflug ihres Bomberverbandes auf Hamburg in der Nacht vom 24. auf 25. Juli 1943 enorme Mengen von Aluminiumstreifen - mit Erfolg. Sobald diese bestrahlt wurden wirkten sie aufgrund einer physikalischen Grundlage ablenkend und brachten somit keine verwendbare Messergebnisse.
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==Das Forschungssende==
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Der Gaisberggipfel wurde erst zwei Tage nach der Einnahme von Salzburg, am [[6. Mai]] [[1945]] durch vier amerikanische Soldaten in einem amerikanischen Willys-Jeep "besetzt". Nach der Kontrolle der Anlagen erfolgte die eigentliche Übernahme durch eine amerikanische Nachrichteneinheit bestehend aus etwa sechs Fahrzeugen.
    
==Quelle==
 
==Quelle==

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