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| | Drei Jahre lang wurde - in enger Zusammenarbeit mit dem Bundesdenkmalamt - an einer Neugestaltung gearbeitet. "''Wir sind auf die Geschichte der Wasserbastei eingegangen. Früher gab es eine barocke Brunnenanlage im Zentrum. Von hier aus hat man früher direkt auf die Salzach geblickt''", erläutert die Gartenhistorikerin [[Barbara Bacher]], die das neue Gestaltungskonzept entwickelt hat. Der Blick auf dei Salzach ist folgerichtig, weil die Wasserbastei eine Wehranlage zur Sicherung des Stadt vor feindlichen Schiffen auf der Salzach war. | | Drei Jahre lang wurde - in enger Zusammenarbeit mit dem Bundesdenkmalamt - an einer Neugestaltung gearbeitet. "''Wir sind auf die Geschichte der Wasserbastei eingegangen. Früher gab es eine barocke Brunnenanlage im Zentrum. Von hier aus hat man früher direkt auf die Salzach geblickt''", erläutert die Gartenhistorikerin [[Barbara Bacher]], die das neue Gestaltungskonzept entwickelt hat. Der Blick auf dei Salzach ist folgerichtig, weil die Wasserbastei eine Wehranlage zur Sicherung des Stadt vor feindlichen Schiffen auf der Salzach war. |
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| − | Die nunmehrige Gestaltung besteht aus einer mittleren kreisförigen Rasenfläche, die von zwei bodengleichen Ringen aus Stein umgeben ist. Auf dem inneren Ring befinden sich die Monatszwerge, außerhalb desselben im geschotterten Bereich die Theaterzwerge. Sechs Sockel um den neuen kreisförimgen Garten wurden bewusst leer gelassen, falls die Stadt doch noch den einen oder anderen Zwerg (zwei stehen in der Reichenhallerstraße, vier in Traunstein) erwerben kann, oder aber diese sechs Zwerge abgießen und als Kopie aufstellen kann. Darauf hofft auch [[Bürgermeister der Stadt Salzburg|Bürgermeister]] [[Harald Preuner]] ([[ÖVP]]).<ref>Quelle [https://www.sn.at/salzburg/chronik/sie-hat-ein-herz-fuer-zwergerl-28113337 www.sn.at/salzburg/chronik], online, abgefragt am 20. Mai 2018</ref> | + | Die Gestaltungidee war es, den Jahreskreis der Monatszwerge auch als Kreis darzustellen. Die nunmehrige Gestaltung besteht daher aus einer mittleren kreisförigen Rasenfläche, die von zwei bodengleichen Ringen aus Stein umgeben ist. Auf dem inneren Ring befinden sich die Monatszwerge, außerhalb desselben im geschotterten Bereich die Theaterzwerge. Sechs Sockel um den neuen kreisförimgen Garten wurden leer gelassen, falls die Stadt doch noch den einen oder anderen Zwerg (zwei stehen in der Reichenhallerstraße, vier in Traunstein) erwerben, oder diese sechs Zwerge abgießen und als Kopie aufstellen kann. Darauf hofft auch [[Bürgermeister der Stadt Salzburg|Bürgermeister]] [[Harald Preuner]] ([[ÖVP]]).<ref>Quelle [https://www.sn.at/salzburg/chronik/sie-hat-ein-herz-fuer-zwergerl-28113337 www.sn.at/salzburg/chronik], online, abgefragt am 20. Mai 2018</ref> |
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| − | Im Winter 2017/2018 wurden die mehr als 300 Jahre alten Zwerge vier Monate lang vom Steinmetzmeister und Restaurator [[Erich Reichl]] und seinem Team einer gründlichen Wartung und Restaurierung unterzogen. Sie reinigten die Zwerge und ergänzten vorhandene Fehlstellen. Nach der "Kur" blieb eine Rest-Patina erhalten, wie Reichl gegenüber den [[Salzburger Nachrichten]] erklärte. Denn das harmonische Gesamtbild steht im Vordergrund und man darf den Zwerge ihr Alter schon ansehen". Mit schonendem Mikrodampfstrahl und Partikelstrahlen wurde in der Werkstatt in [[Hallein]]-[[Gamp]] der oberflächliche Biofilm abgetötet. Aufgrund der schonenden Vorgehensweise sind einzelne dunkle Flecken nach wie vor zu sehen. Um die ältesten Gartenzwerge Europas bestmöglich zu erhalten, werden sie im Mirabellgarten in Zukunft im Winter mit einem Holzverschlag geschützt. Trotzdem ist die derzeitige Austellung vielfach im Schatten umgebender alten Kastanien denkmalpflegerisch nicht optimal. Nach wie bleibt es das Ziel, den originalen Zwergelgarten Fischer von Erlachs am originalen Standort wieder aufzustellen und den ältesten Zwergengartenm Europas damit wieder zu beleben. | + | Im Winter 2017/2018 wurden die mehr als 300 Jahre alten Zwerge vier Monate lang vom Steinmetzmeister und Restaurator [[Erich Reichl]] und seinem Team einer gründlichen Wartung und Restaurierung unterzogen. Sie reinigten die Zwerge und ergänzten vorhandene Fehlstellen. Nach der "Kur" blieb eine Rest-Patina erhalten, wie Reichl gegenüber den [[Salzburger Nachrichten]] erklärte. Denn das harmonische Gesamtbild steht im Vordergrund und man darf den Zwerge ihr Alter schon ansehen". Mit schonendem Mikrodampfstrahl und Partikelstrahlen wurde in der Werkstatt in [[Hallein]]-[[Gamp]] der oberflächliche Biofilm abgetötet. Aufgrund der schonenden Vorgehensweise sind einzelne dunkle Flecken nach wie vor zu sehen. Um die ältesten Gartenzwerge Europas bestmöglich zu erhalten, werden sie im Mirabellgarten in Zukunft im Winter mit einem Holzverschlag geschützt. Trotzdem ist die derzeitige Austellung vielfach im Schatten umgebender alten Kastanien denkmalpflegerisch nicht optimal, weilö dadurch die Veralgung gefördert wird. Nach wie bleibt es das Ziel, den originalen Zwergelgarten Fischer von Erlachs wieder am originalen Standort aufzustellen und den ältesten Zwergengartenm Europas damit wieder zu beleben. |
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| | Die Stadt Salzburg hat sich die Kur für die Zwerge mehrere Zehntausend Euro kosten lassen. Wie Reichl erklärte, war nicht allzu viel Arbeit nötig und die Zwerge befanden sich in gutem Zustand. Der Untersberger Marmor, aus dem die Zwerge gefertigt wurden, weist nur vereinzelte Gefügeauflockerungen auf. " <ref name="SN"></ref> Ein Zwerg im Zwergelgarten (der Mäher) ist ein Abguss und besteht aus Kunststein. | | Die Stadt Salzburg hat sich die Kur für die Zwerge mehrere Zehntausend Euro kosten lassen. Wie Reichl erklärte, war nicht allzu viel Arbeit nötig und die Zwerge befanden sich in gutem Zustand. Der Untersberger Marmor, aus dem die Zwerge gefertigt wurden, weist nur vereinzelte Gefügeauflockerungen auf. " <ref name="SN"></ref> Ein Zwerg im Zwergelgarten (der Mäher) ist ein Abguss und besteht aus Kunststein. |