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Die heutige Pfarrkirche ist dem Hl. Laurentius geweiht. Daran angebaut findet sich die Michaelskapelle, die früher als Sakristei Verwendung fand und ab [[1989]], nach dem Neubau der Sakristei, als Werktagskapelle genutzt wurde. Zur Pfarre gehören die Ortschaft [[Aufhausen]] mit der Filialkirche St. Leonhard, die schon erwähnte Ortschaft Walchen mit der Filialkirche St. Ulrich und Elisabeth, die Ortsteile [[Friedensbach]], [[Fürth]] und [[Hummersdorf]]. In der Zeit des  [[Mittelalter]]s bis zum Konzil zu Trient (abgehalten von [[1545]] – [[1563]]) war die Pfarre jedoch wesentlich größer und umfasste auch die heute selbständigen Pfarren [[Kaprun]] und [[Niedernsill]]. Neben Piesendorf existierten im Mittelalter im [[Salzachtal]] nur drei Großpfarren: [[Bramberg]], [[Stuhlfelden]] und [[Zell am See]]. Das Laurentius-Patrozinium lässt eine sehr frühe Kirchengründung vermuten. Sie ist für das Hochmittelalter anzunehmen.
 
Die heutige Pfarrkirche ist dem Hl. Laurentius geweiht. Daran angebaut findet sich die Michaelskapelle, die früher als Sakristei Verwendung fand und ab [[1989]], nach dem Neubau der Sakristei, als Werktagskapelle genutzt wurde. Zur Pfarre gehören die Ortschaft [[Aufhausen]] mit der Filialkirche St. Leonhard, die schon erwähnte Ortschaft Walchen mit der Filialkirche St. Ulrich und Elisabeth, die Ortsteile [[Friedensbach]], [[Fürth]] und [[Hummersdorf]]. In der Zeit des  [[Mittelalter]]s bis zum Konzil zu Trient (abgehalten von [[1545]] – [[1563]]) war die Pfarre jedoch wesentlich größer und umfasste auch die heute selbständigen Pfarren [[Kaprun]] und [[Niedernsill]]. Neben Piesendorf existierten im Mittelalter im [[Salzachtal]] nur drei Großpfarren: [[Bramberg]], [[Stuhlfelden]] und [[Zell am See]]. Das Laurentius-Patrozinium lässt eine sehr frühe Kirchengründung vermuten. Sie ist für das Hochmittelalter anzunehmen.
 
==Die Baugeschichte der Pfarrkirche==
 
==Die Baugeschichte der Pfarrkirche==
Die archäologische Grabung, die von [[Eva Maria Feldinger]] und [[Fritz Moosleitner]] geleitet wurde, brachte zusammengefasst folgende Erkenntnisse: eine vorromanische Saalkirche, einen Kapellenbau an der ältesten Kirche, eine Romanische Doppelkirche, eine Doppelkirche mit [[Gotik|frühgotischem]] Chor, eine Spätgotische Saalkirche, spätgotische Abänderungen und Ergänzungen und bauliche Veränderungen in der Neuzeit.
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Die archäologische Grabung, die im Zusammenhang mit der Kirchenrestaurierung erfolgte und von [[Eva Maria Feldinger]] und [[Fritz Moosleitner]] geleitet wurde, brachte zusammengefasst folgende Erkenntnisse:  
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*eine vorromanische Saalkirche,  
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*einen Kapellenbau an der ältesten Kirche,  
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*eine Romanische Doppelkirche,  
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*eine Doppelkirche mit [[Gotik|frühgotischem]] Chor,  
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*eine spätgotische Saalkirche,  
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*spätgotische Abänderungen und  
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*Ergänzungen und bauliche Veränderungen in der Neuzeit. Im Zuge der Kirchenrestaurierung
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==Quellen==
 
==Quellen==
 
* [[Josef Lahnsteiner]], ''Oberpinzgau von Krimml bis Kaprun. Eine Sammlung geschichtlicher, kunsthistorischer und heimatkundlicher Notizen für die Freunde der Heimat.'', Hollersbach, Salzburg, Selbstverlag 1956
 
* [[Josef Lahnsteiner]], ''Oberpinzgau von Krimml bis Kaprun. Eine Sammlung geschichtlicher, kunsthistorischer und heimatkundlicher Notizen für die Freunde der Heimat.'', Hollersbach, Salzburg, Selbstverlag 1956
 
* Gobiet, Ronald (Hrsg.), Die Spätgotische Wandmalerei der Michaelskapelle in Piesendorf, in Salzburger Beiträge zur Kunst- und Denkmalpflege, Bd. I, Verlag Tauriska, Neukirchen/Grv., 2000
 
* Gobiet, Ronald (Hrsg.), Die Spätgotische Wandmalerei der Michaelskapelle in Piesendorf, in Salzburger Beiträge zur Kunst- und Denkmalpflege, Bd. I, Verlag Tauriska, Neukirchen/Grv., 2000
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