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, 14:01, 12. Mai 2018
[[Professor|Univ.-Prof.]] Dr. ''' Christian Krenkel''' (* [[17. August]] [[1944]] in Zwettl, [[Niederösterreich]]); † [[3. Jänner]] [[2018]] in [[Salzburg]]) war Vorstand der Universitätsklinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie des Universitätsklinikums der [[Paracelsus Medizinische Privatuniversität|Paracelsus Medizinischen Privatuniversität Salzburg]].
== Leben ==
=== Ausbildung und Beruf ===
Krenkel studierte an der Universität Innsbruck Medizin und wurde am [[12. Mai]] [[1973]] zum Doktor der gesamten Heilkunde promoviert. Von 1973 bis [[1975]] absolvierte er den Zahnärztlichen Lehrgang an der Universität Innsbruck; die Fachprüfung schloss er am [[23. September]] 1975 mit Auszeichnung ab. Er durchlief die Ausbildung zum Facharzt für Kiefer- und Gesichtschirurgie er an der Kieferchirurgie der Universität Innsbruck und erwarb das Diplom zum Facharzt für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie am [[19. Jänner]] [[1983]].
Er sammelte Erfahrung in plastischer Chirurgie, Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie in [[Deutschland]] und der [[Schweiz]] bei den Professoren Tschopp (Bern), Pfeifer (Hamburg) und Obwegeser (Zürich).
Sodann erhielt er eine Anstellung an der Abteilung für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie des [[Landeskrankenhaus Salzburg| Landeskrankenhauses Salzburg]]. Im Jahr [[1992]] erhielt er an der Universität Wien die volle Lehrbefugnis für das Fach Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie.
Am [[25. September]] [[1995]] wurde er Leiter der Abteilung für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie des [[Landeskrankenhaus Salzburg| Landeskrankenhauses Salzburg]] und späteren Universitätsklinik der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität Salzburg. An dieser Universität wurde er am [[14. März]] [[2006]] zum ordentlichen Universitätsprofessor ernannt.
Krenkels Forschungsschwerpunkte lagen auf der Traumatologie und rekonstruktiven Chirurgie des Schädels wie auch auf der orthognathen Chirurgie. Für diese Spezialgebiete und für die Endodistraktions-Osteogenese der Kiefer entwickelte er zahlreiche besondere Techniken und Instrumente. Er veröffentlichte mehr als 90 Publikationen, hielt mehr als 200 Vorlesungen und Vorträge im In- und Ausland und veranstaltete Kurse für die Europäische Gesellschaft für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie. Zudem war er Präsident mehrerer Kongresse.
Zusätzlich zu seiner Anstellung führte Krenkel eine Privatpraxis in der Stadt Salzburg. Mit [[30. November]] [[2016]] beendete er seine ärztliche Tätigkeit.
Jahrelang fungierte er in der [[Ärztekammer für Salzburg]] als Fachgruppenobmann der Fachgruppe für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie.
=== Privates ===
Krenkel war mit einer Psychologin und Psychotherapeutin verheiratet und lebte in Salzburg.
== Auszeichnungen ==
Krenkel erhielt unter anderem den Stomatologie-Anerkennungspreis für wissenschaftliche Erstveröffentlichungen sowie die Anerkennungsurkunde zur Förderung von Kunst, Wissenschaft und Literatur.
Mehrfach wurde ihm der Salzburger Wissenschaftliche Förderpreis für Praxisbezogene Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde zuerkannt.
== Quellen ==
* [http://docplayer.org/73296479-Digital-doctors-ein-labor-auf-dem-chip-das-magazin-fuer-aerztinnen-und-aerzte-in-salzburg-ausgabe-1-2-2018.html med.ium 1+2/2018], S. 64
* [https://www.fruehjahrssymposium.at/src/media/CV_Krenkel.pdf Curriculum vitae]
{{Zeitfolge
|AMT= Vorstand der Salzburger Universitätsklinik für MKG-Chirurgie
|ZEIT= 2006?–2010
|VORGÄNGER=–
|NACHFOLGER=[[Alexander Gaggl]]
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{{Zeitfolge
|AMT= Leiter der Abteilung für MKG-Chirurgie des [[Landeskrankenhaus Salzburg| LKH Salzburg]]
|ZEIT= 1995–2010
|VORGÄNGERIN=[[Helene Matras]]
|NACHFOLGER=Alexander Gaggl
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{{SORTIERUNG:Gaggl, Alexander}}
[[Kategorie:Person]]
[[Kategorie:Person (Bildung)]]
[[Kategorie:Person (Wissenschaft)]]
[[Kategorie:Professor]]
[[Kategorie:Universitätsprofessor]]
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[[Kategorie:Zuagroaste]]