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==Fuchs und Mensch==
 
==Fuchs und Mensch==
 
Der Fuchs gilt als notorischer Hühnerdieb, der auch in ungenügend geschützte Hühnerställe einbrechen kann. In alten bildlichen Darstellungen sind Füchse mit einem Huhn im Maul nicht selten. Auch Tollwut und Fuchs werden gedanklich meist miteinander verbunden, da der Fuchs landläufig als Hauptüberträger dieser im Falle der Nichtbehandlung tödlichen Krankheit gilt. Auch wegen des Fuchsbandwurmes besteht eine gewisse Angst vor dem Rotfuchs. Tatsache ist aber, dass weltweit die meisten Tollwutinfektionen beim Menschen durch Hunde erfolgen. Wildlebende Säugetiere wie der [[Goldschakal]], der Waschbär oder der Rotfuchs sind nur selten die Überträger der Tollwut. Hierzulande gilt die Tollwut aufgrund von wirkungsvollen Impfaktionen durch Feldimmunisierung mittels Köder als ausgerottet.
 
Der Fuchs gilt als notorischer Hühnerdieb, der auch in ungenügend geschützte Hühnerställe einbrechen kann. In alten bildlichen Darstellungen sind Füchse mit einem Huhn im Maul nicht selten. Auch Tollwut und Fuchs werden gedanklich meist miteinander verbunden, da der Fuchs landläufig als Hauptüberträger dieser im Falle der Nichtbehandlung tödlichen Krankheit gilt. Auch wegen des Fuchsbandwurmes besteht eine gewisse Angst vor dem Rotfuchs. Tatsache ist aber, dass weltweit die meisten Tollwutinfektionen beim Menschen durch Hunde erfolgen. Wildlebende Säugetiere wie der [[Goldschakal]], der Waschbär oder der Rotfuchs sind nur selten die Überträger der Tollwut. Hierzulande gilt die Tollwut aufgrund von wirkungsvollen Impfaktionen durch Feldimmunisierung mittels Köder als ausgerottet.
Rotfüchse können Endwirte des zwei bis vier Millimeter langen Fuchsbandwurmes sein, dessen Endglieder dann immer wieder - voll mit winzigen Eiern – mit dem Fuchskot ausgeschieden. Über mangelnde Hygiene können diese Eier über Mäuse, Katzen und Hunde in den menschlichen Körper gelangen und dort eine schwere Erkrankung hervorrufen. Aus den Eiern entwickeln sich in den Nieren, in der Leber oder im Gehirn Finnen, eine Art Zwischenstadium. Das kann ohne rechtzeitige Behandlung tödlich sein.
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In Salzburg sind seit den 1960er-jahren vier Erkrankungen bekannt, die aber allesamt nicht tödlich verlaufen sind. Auch ist bei keinem dieser Fälle der Infektionsweg bekannt.
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Rotfüchse können Endwirte des zwei bis vier Millimeter langen Fuchsbandwurmes sein, dessen Endglieder dann von Zeit zu Zeit - voll mit winzigen Eiern – mit dem Fuchskot ausgeschieden werden. Über mangelnde Hygiene können diese Eier über Mäuse, Katzen und Hunde in den menschlichen Körper gelangen und dort eine schwere Erkrankung hervorrufen. Aus den Eiern entwickeln sich in den Nieren, in der Leber oder im Gehirn Finnen, eine Art Zwischenstadium. Das kann ohne rechtzeitige Behandlung tödlich sein.
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In Salzburg sind seit den 1960er-jahren vier Erkrankungen bekannt, die aber allesamt nicht tödlich verlaufen sind. Auch ist bei keinem dieser Fälle der Infektionsweg bekannt.
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==Verwandtschaft==
 
==Verwandtschaft==
 
Ein Verwandter des Rotfuchses ist der im eurasischen Raum beheimatete Korsac-Fuchs, den man beispielsweise im Bärengehege des [[Zoo Salzburg]] beobachten kann.
 
Ein Verwandter des Rotfuchses ist der im eurasischen Raum beheimatete Korsac-Fuchs, den man beispielsweise im Bärengehege des [[Zoo Salzburg]] beobachten kann.
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