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==Die Stolpersteine==
 
==Die Stolpersteine==
Finanziert wird die Aktion über Patenschaften. 38 »Stolpersteine« zum Preis von je 95 Euro sind in der Stadt Salzburg bereits verlegt. Auf den Pflastersteinen aus Messing (10 x 10 cm) sind die wichtigsten Daten der Opfer wie Name, Geburtsdatum sowie Eckdaten über deren Schicksal im Nationalsozialismus eingeschlagen. Die Stolpersteine werden vor den ehemaligen Wohnhäusern der NS-Opfer niveaugleich in das Pflaster des Gehweges eingelassen und gehen nach der Verlegung in das Eigentum der Stadt Salzburg über.
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Finanziert wird die Aktion über Patenschaften von Privatpersonen. 38 »Stolpersteine« zum Preis von je 95 Euro wurden in der Stadt Salzburg bereits verlegt. Auf den Pflastersteinen aus Messing (10 x 10 cm) sind die wichtigsten Daten der Opfer wie Name, Geburtsdatum sowie Eckdaten über deren Schicksal im Nationalsozialismus eingeschlagen. Die Stolpersteine werden vor den ehemaligen Wohnhäusern der NS-Opfer niveaugleich in das Pflaster des Gehweges eingelassen und gehen nach der Verlegung in das Eigentum der Stadt Salzburg über.
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Auf einem der ersten Steine, die verlegt wurden, steht der Name des Opernsängers und Bruders [[Arnold Schönberg]]s, [[Heinrich Schönberg]]. Andere Steine erinnern an Kriegsdienstverweigerer, die sofort nach Kriegsbeginn [[1939]] in [[Salzburg]] hingerichtet wurden, Personen die aus politischen oder religiösen Gründen verfolgt wurden sowie an insgesamt 17 ermordete Kinder aus dem »Zigeunerlager« [[Maxglan]].
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Zu den von den Nationalsozialisten während des »Dritten Reiches« verfolgten Gruppen gehörten Juden, Sinti und Roma, politisch Andersdenkende, Mitglieder von Widerstandsbewegungen, Homosexuelle, Zeugen Jehovas, Christen im Widerstand und Behinderte (»Euthanasie«). Ebenso gedacht wird der wegen Fahnenflucht oder »Wehrkraftzersetzung« Ermordeten sowie der Opfer unter den Zwangsarbeitern (etwa Michael Chartschenko).
    
14 Standorte in der Stadt Salzburg hat das Personenkomitee Stolpersteine nach monatelanger Recherchearbeit unter Mithilfe der Historiker [[Gert Kerschbaumer]], [[Johannes Hofinger]] und [[Helga Embacher]] ausgewählt. Dabei wurde darauf geachtet, möglichst alle Opfergruppen zu berücksichtigen. "Als besonders schwierig gestaltete sich die Arbeit bei Homosexuellen oder bei Frauen, die aufgrund einer Beziehung zu Fremdarbeitern verfolgt wurden", schildert Embacher. Diese Opfergruppen wurden nach [[1945]] weiterhin diskriminiert und sind bis heute ein Tabuthema in der Gesellschaft.
 
14 Standorte in der Stadt Salzburg hat das Personenkomitee Stolpersteine nach monatelanger Recherchearbeit unter Mithilfe der Historiker [[Gert Kerschbaumer]], [[Johannes Hofinger]] und [[Helga Embacher]] ausgewählt. Dabei wurde darauf geachtet, möglichst alle Opfergruppen zu berücksichtigen. "Als besonders schwierig gestaltete sich die Arbeit bei Homosexuellen oder bei Frauen, die aufgrund einer Beziehung zu Fremdarbeitern verfolgt wurden", schildert Embacher. Diese Opfergruppen wurden nach [[1945]] weiterhin diskriminiert und sind bis heute ein Tabuthema in der Gesellschaft.
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